Madeleine McCann: Hat der Verdächtige sich verplappert?
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Praia da Luz (Portugal) – Fast 20 Jahre ist es her, dass Madeleine McCann (damals 3) aus dem Ferienapartment ihrer Eltern in Portugal verschwand. Es gibt einen Verdächtigen und Ermittlungen gegen ihn, doch noch immer keine Anklage – und längst keine Gewissheit. In der neuen Folge von „Im Einsatz“ spricht BILD-Reporter Kai Feldhaus mit seinem Kollegen Axel Lier über die neuesten Entwicklungen im wohl bekanntesten Vermisstenfall der Welt.
Im Mittelpunkt stehen der deutsche Hauptverdächtige Christian Brückner (49) und eine neue Aussage zur Tatnacht, die für Ermittler besonders brisant ist.
BKA und Staatsanwaltschaft Braunschweig hatten festgestellt, dass sich Brückners Handy am Abend von Maddies Verschwinden am 3. Mai 2007 in einer Funkzelle nahe dem Ocean Club in Praia da Luz befunden hatte. Bisher hatte sich der Verdächtige nie zum Tatabend oder einem möglichen Alibi geäußert.
Hat der Verdächtige sich verquatscht?
Ein Autor der britischen „Mail on Sunday“ behauptete zuletzt, mit Brückner gesprochen zu haben. In diesem Gespräch soll der Verdächtige erzählt haben, dass er tatsächlich am 3. Mai 2007 in Praia da Luz war – um am Strand Drogen zu verkaufen. „Wenn das so wäre, dann hat er damit bestätigt, dass er in der Nacht, in der Madeleine McCann verschwunden ist, über den Daumen 150 Meter vom Tatort entfernt war“, so BILD-Reporter Feldhaus. Der Verdächtige hätte damit erstmals eingeräumt, dass er zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts war.
Bis heute fehlt den Ermittlern ein entscheidender Beweis, der für eine Anklage ausreichen würde. Im Podcast diskutieren die BILD-Reporter über die Arbeit der portugiesischen Kriminalpolizei, von Scotland Yard und des BKA sowie die Frage, wie – und ob – der Fall Maddie jemals gelöst werden kann.