Magdeburg: Jobcenter-Mitarbeiter soll sich über Jahre 1,5 Millionen Euro eingesteckt haben
Ein früherer Mitarbeiter der Agentur für Arbeit soll zwischen 2019 und 2025 insgesamt rund 1,5 Millionen Euro veruntreut haben. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Anklage erhoben.
Nach Informationen der "Volksstimme" handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen früheren Teamleiter, der heute allerdings nicht mehr beim Jobcenter angestellt ist.
Der Mann soll sich demnach in mehr als 500 Fällen über die Kassen- und Buchungssysteme des Jobcenters selbst Geld überwiesen haben. Das wären im Durchschnitt über 20.000 Euro pro Monat!
Wie genau das möglich war und vor allem warum eine Veruntreuung in diesem Ausmaß über knapp sechs Jahre lang niemandem auffiel, muss nun in einem Prozess geklärt werden.
Das Landgericht Magdeburg prüft derzeit noch die Zulassung der Anklage, es sei aber wahrscheinlich, dass es zu einem Verfahren kommt.