DAX +0,74 % 26.319,45 Pkt 18:00:00 MDAX -0,06 % 32.407,20 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,33 % 6.523,86 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,72 % 4.399,70 USD 22:59:55 Silber +3,35 % 63,50 USD 22:59:56 Brent +1,29 % 83,55 USD 22:59:58 WTI +1,15 % 78,18 USD 22:59:59 Bitcoin +0,29 % 65.071,48 USD 19:24:30 EUR/USD +0,04 % 1,15620 USD 23:29:57 EUR/GBP -0,15 % 0,85670 GBP 23:29:57 EUR/CHF +0,13 % 0,93350 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,13 % 182,378 JPY 23:29:57

Mähroboter Eufy C15 im Test: Einfacher geht es nicht

Allgemein

Der Eufy C15 kartiert kleine Gärten automatisch und erkennt Hindernisse gut. Zudem ist er relativ günstig. Wir haben ihn getestet und verraten seine Schwächen. Der Eufy C15 ist das neue Einstiegsmodell von Anker unterhalb von E15 und E18. Er ist für Rasenflächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt und navigiert ausschließlich mit Kameras, also ohne Begrenzungskabel, RTK-Antenne oder LiDAR. Bilder: Eufy C15 Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Der Eufy C15 navigiert ausschließlich mithilfe von Kameras, bietet eine Schnittbreite von 18 cm und ist für eine Rasenfläche bis 500 m² geeignet. Ideal für kleinere Stadtgärten, in denen ein RTK-Empfang meist problematisch ist. heise bestenlisten Eufy-App heise bestenlisten Eufy-App heise bestenlisten Eufy-App heise bestenlisten Design und Verarbeitung Der Eufy C15 misst 60 × 38,5 × 29 Zentimeter (L × B × H) und wiegt 11 Kilogramm. Damit ist er etwas kompakter als seine größeren Geschwister E15 und E18. Er orientiert sich bei der Form klar an den größeren Modellen. Das Gehäuse ist teils rundlich, teils kantig und funktional gestaltet. Große Hinterräder prägen die Seitenansicht. An der Front sitzen mehrere Kameras sowie eine Leuchte für die optische Erfassung der Umgebung. Sind die Luba-Modelle von Mammotion optisch die Rennwagen unter den Mährobotern, erinnern die Eufy-Modelle – und damit auch die Terramow-Modelle, die für Eufy Pate standen – an Top-Fuel-Dragster. Oder an fahrende Bügeleisen – je nachdem, wen man fragt. Das Gehäuse besteht überwiegend aus mattem Kunststoff. Die Materialanmutung ist einfacher als bei E15 und E18, wirkt aber zweckmäßig und ausreichend stabil. Auf einen umlaufenden Gummistreifen wie bei E15 und E18 verzichtet Eufy. Dadurch fehlt ein weicher Rammschutz für leichte Berührungen mit Mauern oder Gartenmöbeln, und der Kunststoff verkratzt schneller. Auf der Oberseite sitzen fünf Tasten für Stopp, Ein und Aus, Start und Pause, Rückkehr zur Station sowie Bestätigung. Ein Display gibt es nicht. Stattdessen informiert ein schmaler farbiger Leuchtstreifen über den Tasten über Betriebs- und Akkuzustand. Grundfunktionen lassen sich damit direkt am Gerät ausführen. Für Kartierung, Zonen, Zeitpläne und fast alle weiteren Einstellungen ist die Eufy-App erforderlich. Ebenfalls oben sitzt ein großer mechanischer Drehregler für die Schnitthöhe. Der Bereich reicht von 20 bis 60 Millimeter. heise bestenlisten Unter dem Gehäuse arbeitet eine mittig montierte Mähscheibe mit drei frei beweglichen Klingen. Die Schnittbreite beträgt 18 Zentimeter. Damit ist das Mähwerk kleiner als bei E15 und E18, die jeweils etwas über 20 Zentimeter abdecken. Klingen und Schrauben lassen sich mit überschaubarem Aufwand wechseln, Ersatzklingen gehören zum Lieferumfang. Durch die mittige Konstruktion bleibt zwischen Klingen und äußerem Gehäuserand ein recht großer Abstand. Das erhöht die Sicherheit, verschlechtert aber den Randschnitt an Mauern, Zäunen und hohen Einfassungen. Eine Lösung wären ein seitlich verschiebbares Mähwerk oder ein zusätzlicher Kantentrimmer, beides ist aber nicht vorhanden. Die großen Hinterräder sorgen auf trockenem, ebenem Rasen für eine ruhige und vergleichsweise rasenschonende Bewegung. Dank sanfter Anfahrt drehen sie nur sehr selten durch. Vorn stützen zwei frei bewegliche Stützräder das Chassis. Dank IPX6-Zertifizierung verträgt der C15 Regen und eine vorsichtige Reinigung mit einem normalen Wasserschlauch. Der C15 ist als Solomodell ohne Dach für die Ladestation sowie als Standardversion mit Garage erhältlich. Das Dach schützt vor direkter Sonne und Niederschlag, ist aber sehr niedrig über dem Roboter angebracht, sodass der in der Station stehend nicht am Gerät bedient werden kann. heise bestenlisten Inbetriebnahme und App Die einfache Inbetriebnahme ist die größte Stärke des Eufy C15. Es muss weder ein Kabel im Boden verlegt noch eine RTK-Antenne montiert und ausgerichtet werden. Auch eine manuell gesteuerte Fahrt entlang der Rasengrenze entfällt. Nach dem Aufstellen der Ladestation wird der Roboter eingeschaltet, in der Eufy-App hinzugefügt und mit WLAN sowie Bluetooth verbunden. Positiv: Unterstützt werden WLAN-Netze mit 2,4 und 5 Gigahertz. Eufy wirbt mit einer Einsatzbereitschaft innerhalb von fünf Minuten. Das trifft allerdings nur auf den grundlegenden Aufbau ohne Kartenerstellung zu. Die dauert nämlich je nach Form, Größe und Abgrenzung des Rasens ziemlich lang. In unserem durchschnittlich verwinkelten Testgarten mit rund 330 Quadratmetern Rasenfläche dauerte das über eine Stunde. Das ist deutlich länger als bei anderen Modellen mit Auto-Mapping. Dafür ist das Ergebnis erstaunlich gut. Der C15 fährt die Fläche minutiös ab, erkennt Gras, sichtbare und meist auch weniger sichtbare Begrenzungen und plant anschließend seine Mähbahnen. Die Karte wird zudem im späteren Verlauf aktualisiert, wenn sich der Grenzverlauf grob verändert. Wer das nicht will, verwendet die Funktion Boundary Lock. Damit wird der Roboter auch etwas effizienter, weil er die immer wieder auftretenden Korrekturfahrten an manchen Stellen reduziert. Die Automatisierung ist größter Pluspunkt und größte Einschränkung des Eufy C15 zugleich. Denn offene Übergänge zum Nachbargrundstück, kaum sichtbare Grenzen und Rasenflächen, die bewusst nur teilweise gemäht werden sollen, überfordern die automatische Erkennung. In solchen Situationen lässt sich die Kartierung allerdings pausieren, um Sperrzonen, virtuelle Begrenzungen oder Bereiche mit Mähpflicht in die Karte einzufügen. Erstaunt waren wir, wie gut die Rasenerkennung im Test funktionierte. Nur in sehr schwierigen Bereichen mit komplett überwucherten Randsteinen fuhr der C15 auch mal einige Zentimeter in ein Beet, um aber anschließend schnell wieder auf den Rasen zurückzukehren. Eufy empfiehlt bei schwer erkennbaren Grenzen eigentlich zusätzlich sichtbare Hindernisse mit mindestens 5 Zentimeter Höhe oder generell überfahrbare Randsteine. Das gab es im Testgarten nicht überall. Wenn es also wirklich mal zu gröberen Schnitzern bei der Navigation kommt, kann der Nutzer kaum eingreifen. Lediglich bei der Fahrt zu einer weiteren, getrennten Rasenfläche darf er manuell steuern – dort angekommen, übernimmt der C15 wieder das Kommando. Zum Glück gab es solche Schnitzer im Test aber nicht. heise bestenlisten Der C15 speichert nur eine Karte, darin lassen sich aber mehrere Mähzonen anlegen. Getrennte Rasenflächen können über Verbindungspfade miteinander verknüpft werden. Solche Wege dürfen laut Eufy bis zu 60 Meter lang sein und müssen flach sowie vollständig befahrbar sein. Bei der Erstellung wird der Roboter manuell vom Nutzer gesteuert. Sind zwei Flächen durch Treppen, hohe Schwellen oder andere unüberwindbare Hindernisse getrennt, bleibt nur der Spot-Modus. Dafür muss der Roboter von Hand zur zweiten Fläche getragen werden. Im Test wurde die Nutzung des Spot-Modus aber immer wieder mit dem Hinweis quittiert, dass keine Karte existiere – seltsam. Die Eufy-App ist übersichtlich aufgebaut und bietet deutlich mehr Funktionen, als die Einstufung als Einsteigermodell vermuten lässt. Auf der Startseite erscheinen Karte, aktuelle Position, Mähfortschritt und Akkustand sowie Verbindungsstatus. Während der Arbeit lässt sich verfolgen, welche Bahnen bereits abgefahren wurden. Für die Mäharbeit können Fahrgeschwindigkeit, Klingengeschwindigkeit, Bahnabstand und Mährichtung angepasst werden. Es stehen feste, wechselnde oder automatisch veränderte Richtungen zur Verfügung. Zeitpläne lassen sich auf Wunsch für einzelne Zonen festlegen. Zusätzlich bietet die App Einstellungen für Randfahrten, automatisches Nachmähen ausgelassener Bereiche und eine Nachbearbeitung von Ecken. Der Versatz beim Randmähen lässt sich zwischen minus 15 und plus 15 Zentimeter einstellen. Positive Werte erlauben dem Roboter, einen ebenerdigen Rand weiter zu überfahren. Das ist an bündig verlegten Gehwegplatten oder einer Terrasse sinnvoll. Der Wert gilt jedoch für die gesamte Zone. Unterschiedliche Einstellungen für einzelne Abschnitte derselben Rasenkante sind nicht möglich. Eine Zone mit Mauer auf einer Seite und ebener Terrasse auf der anderen verlangt daher einen Kompromiss. heise bestenlisten Zum Kartenmanagement gehören Sperrzonen, Bereiche ohne Mähen, virtuelle Wände und sogenannte Must-Mow-Zonen. Letztere zwingen den Roboter, Flächen einzubeziehen, die seine Kameras zunächst nicht als Rasen erkannt haben. Das kann bei trockenem, gelbem Gras oder kahlen Stellen helfen. Mit der Begrenzungssperre lässt sich verhindern, dass der C15 eine bewusst festgelegte Außengrenze später automatisch erweitert. Für wiederkehrende Problemstellen gibt es verschiedene Modi zur Befreiung. Eine aggressive Einstellung lässt den C15 kräftigere Manöver versuchen, wenn er feststeckt. Eufy weist darauf hin, dass dies die Grasnarbe stärker belasten kann. Schwierige Stellen sollten daher besser dauerhaft begradigt oder als Sperrzone markiert werden. Alternativ ruft der C15 den Nutzer zu Hilfe. Über die Kamera ist ein erstaunlich gutes Livebild verfügbar. Der Roboter lässt sich damit aus der Ferne steuern. Während der manuellen Fahrt bleibt das Mähwerk aus Sicherheitsgründen allerdings ausgeschaltet. Die sogenannte Realansicht ergänzt die einfache Kartenansicht um optische Informationen aus dem Garten. Wer nicht über flächendeckendes WLAN im Garten verfügt, kann über ein optionales 4G-Modul mit Ortung für nur 99 Euro nachdenken. Es verbessert nicht nur die Erreichbarkeit im Garten, sondern erweitert zudem die Diebstahlfunktionen. Eine offizielle Einbindung in Amazon Alexa, Google Home, Apple Home, Siri oder Matter ist für den Eufy C15 derzeit nicht gegeben. Auch die offizielle EufyHome-Integration von Home Assistant unterstützt den C15 nicht, sondern lediglich bestimmte Leuchten und Schalter. Für einige Eufy-Mähroboter existieren inoffizielle Lösungen aus der Community, sie gelten aber bislang nur für E15 und E18. heise bestenlisten Navigation und Hindernisvermeidung Eufy bezeichnet das Navigationssystem des C15 als TrueVision. Dabei erfasst er den Garten mit mehreren Kameras und wertet die Bilder räumlich aus. Zwar wird kein GPS-Signal benötigt, dafür hängt die Orientierung stärker von sichtbaren Strukturen, ausreichendem Licht und sauberen Kameras ab. Bei zu wenig Licht kehrt der Roboter daher auch zur Station zurück, Nachtfahrten sind entsprechend gar nicht erst möglich. Zum Wohle der Tierwelt: gut so! Auf der Fläche fährt der C15 in systematischen, überwiegend parallelen Bahnen. Bereits bearbeitete Bereiche werden in der Karte angezeigt. Erkennt die Software ausgelassene Stellen, kann der Roboter sie später erneut anfahren. Das schien im Test regelmäßig vorzukommen, besonders am Rand arbeitet der C15 immer mal wieder nach. Dabei fährt er langsamer, schaut sich häufig um und setzt bisweilen auch eine halbe Roboterlänge zurück. Das wirkt dann etwas unkoordiniert, kann aber auch Teil des Verbesserungsprozesses bei der kontinuierlichen Kartierung des C15 sein. Die Hinderniserkennung gehört mit zu den überzeugendsten Eigenschaften des Kamera-Roboters. Eufy wirbt mit mehr als 300 erkennbaren Hindernisarten. Im Test bewies der Roboter dabei eine hohe Trefferquote. Unter anderem wurden Igelattrappen, Gartenschläuche, Schuhe, Äste und Steine zuverlässig erkannt und umfahren. Dabei nähert sich der C15 den meisten Gegenständen relativ weit an, bevor er ausweicht. Dadurch bleibt um Töpfe, Gartenmöbel und Spielzeug weniger ungemähtes Gras stehen als bei sehr defensiv fahrenden Modellen. Probleme mit harten Schatten oder fälschlich erkannten Hindernissen gab es im Test nicht. Zwar kam es vor, dass der Roboter an verfärbten Flecken im Gras bremste und sich eingehend umschaute, normalerweise setzte er dann aber seine Fahrt korrekt fort. Schmale Passagen kann der C15 ab einer Breite von etwa 60 Zentimetern durchfahren. Das klappte im Test problemlos. Die Passage muss dann aber frei von Hindernissen sein. Über eine testweise in den Weg gelegte Dachlatte wollte der C15 nicht fahren, sie wurde regelmäßig als Hindernis erkannt. Generell verlangt der Roboter nach möglichst ebenem, glattem Untergrund. Für schwierige Gärten mit aus dem Boden ragenden Wurzeln oder Steigungen größer 18 Grad ist der C15 nichts. Mähleistung im Alltag Der Eufy C15 ist für die regelmäßige Pflege kleiner Rasenflächen gedacht. Dabei will er nur auf kurzen Rasen losgelassen werden und auch besonders dichtes Gras mag er nicht. Zoysia- oder St.-Augustine-Gras wird ausdrücklich als problematisch genannt – das kennen wir in dieser Form von der Konkurrenz nicht und könnte auf einen eher schwachen Mähmotor hindeuten. Probleme gab es im Test damit aber nicht. Die Schnittbreite beträgt nur 18 Zentimeter, das ist recht wenig. Auf der freien Fläche fällt das Schnittbild trotzdem überwiegend gleichmäßig aus. Die drei frei beweglichen Klingen schneiden gepflegtes Gras sauber auf die eingestellte Höhe. Durch die parallelen Bahnen entstehen sichtbare Streifen, was sehr ordentlich aussieht. Dank des eher niedrigen Gewichts fallen diese Bahnen aber weniger als etwa bei Mammotion-Modellen auf. Die Richtung kann zudem manuell oder automatisch geändert werden, damit sich keine dauerhaften Spuren im Rasen einfahren. Auf trockenem und ebenem Boden ist die Fahrweise des C15 rasenschonend. Die großen Hinterräder und die sanfte Beschleunigung sowie die Dreipunktwende statt Drehungen auf der Stelle belasten die Grasnarbe kaum. Nur bei nassem und/oder weichem Boden kann es hier trotzdem zu Problemen kommen – allerdings weniger als bei manchem Konkurrenten. heise bestenlisten Die größte Schwäche des Eufy C15 ist der Randschnitt. Bei einem ebenerdigen Übergang von Rasen zu Terrassen- oder Randsteinen kann der C15 über diese Kanten hinausfahren. Dafür bietet die App eine Funktion, mit der sich der Überfahrabstand in Zentimetern festlegen lässt. Mit einem passend eingestellten Überfahrabstand gelangt die mittige Mähscheibe dann näher an den Rasenrand und wird ordentlich gemäht. An Mauern, Zäunen oder erhöhten Beeteinfassungen bleiben hingegen bauartbedingt ungefähr 10 Zentimeter innerhalb des Gehäuses plus Sicherheitsabstand zum Rand übrig, sodass insgesamt auch mal 20 Zentimeter ungemäht bleiben. Das ist besser als bei vielen Konkurrenzmodellen, aber alles andere als perfekt. Auch um Hindernisse herum arbeitet der C15 vergleichsweise eng, aber etwas Rand bleibt eben trotzdem. Bei in die Mähfläche hängenden Zweigen lässt sich der Roboter außerdem nicht dazu bewegen, darunter zu fahren – schade. Dafür arbeitet er angenehm leise. In erster Linie sind die Antriebsmotoren leicht zu hören, der Motor für das Schneidwerk so gut wie gar nicht. Akku Der C15 nutzt einen Lithium-Ionen-Akku mit 22,2 Volt und 4,2 Amperestunden. Das entspricht rechnerisch etwa 93 Wattstunden. Eufy wirbt mit bis zu 200 Quadratmetern pro Akkuladung und nennt eine Ladezeit von ungefähr 90 bis 110 Minuten. Im Test erreichte der Roboter sogar mehr als die beworbenen 200 Quadratmeter mit einer Akkufüllung. Es waren eher 230 Quadratmeter, allerdings in fast 2,5 Stunden. Danach fuhr der Roboter schon mit 25 Prozent Restladung zurück zum Zwischenladen. Eine vollständige Ladung dauert fast zwei Stunden, normalerweise lädt der C15 aber kaum mehr als eine Stunde, bevor er weitermäht. Preis Die unverbindliche Preisempfehlung für den Eufy C15 Solo ohne Garage beträgt in Deutschland 899 Euro. Die Standardversion mit Garage kostet laut Hersteller 999 Euro. Das optionale Modul mit 4G und GPS-Ortung wird für 99 Euro angeboten. Aktuell ist der C15 mit Garage für 749 Euro im Angebot. Wer einen kleinen, strukturierten Garten mit klaren Grenzen hat, kann auch zu den Alternativen Natural Expressions Performance 7 und Suntek SRM4050 greifen. Allen Modellen ist eine gemeinsame Plattform zu eigen, die vermutlich von Auramow bzw. Terramow stammt. So wird etwa die Android-App von Auramow auf einem Terramow-Server gehostet. Zudem stellt Auramow die Handbücher für den Natural Expressions Performance 7 und den Suntek SRM4050 bereit. Hinter Terramow steht als Muttergesellschaft die Shenzhen Muxin Intelligent Technology Co., Ltd., gegründet von ehemaligen DJI-Entwicklern. Mit diesen kooperiert unter anderem auch Anker. Fazit Der Eufy C15 ist ein besonders unkomplizierter Mähroboter für kleine, überwiegend ebene Gärten mit möglichst klar abgegrenzten Rasenflächen. Seine gute automatische Kartierung spart viel Einrichtungsaufwand und dank ausschließlicher Kamera-Navigation entfallen Begrenzungskabel und RTK-Antenne. Selbst unter Bäumen oder an Hauswänden gibt es normalerweise keine Probleme bei der Navigation – solange das Licht ausreicht. Besonders gut fällt die Hinderniserkennung aus. Die App bietet zudem eine hohe Funktionstiefe für ein Einstiegsgerät. Dem Vorteil der Einfachheit stehen mangelnde Eingriffsmöglichkeiten des Nutzers entgegen. Wird die Kartierung einmal nicht korrekt ausgeführt, gibt es leider keine manuellen Korrekturmöglichkeiten. Zum Glück kam das im Test aber nicht vor. Ein anderes Problem ist der Randschnitt, bei dem immer ein ungeschnittener Rand überbleibt. Zudem will der Roboter partout nicht unter Büsche fahren. Auch die Geländegängigkeit ist begrenzt und die Schnitthöhe muss manuell eingestellt werden. Trotzdem bietet der Eufy C15 eine erstaunlich gute Leistung für vergleichsweise wenig Geld.

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