DAX -0,65 % 25.871,15 Pkt 10:37:20 MDAX -0,52 % 30.638,58 Pkt 10:37:20 Euro Stoxx 50 +0,33 % 6.151,65 Pkt 10:37:15 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,33 % 63.081,86 Pkt 07:45:03 Gold +0,29 % 3.910,20 USD 10:42:12 Silber +2,28 % 50,40 USD 10:42:17 Brent -4,35 % 108,50 USD 10:42:19 WTI -4,37 % 99,57 USD 10:42:08 Bitcoin -0,28 % 78.031,15 USD 10:52:09 EUR/USD +0,38 % 1,12250 USD 10:51:28 EUR/GBP 0,00 % 0,83580 GBP 10:52:21 EUR/CHF 0,00 % 0,92090 CHF 10:52:19 EUR/JPY +0,43 % 177,230 JPY 10:52:12

Mainz verzweifelt an mutigem Aufsteiger Paderborn

Sport

"Es war ein intensives Spiel, vor allem die erste Hälfte habe ich genossen. In der zweiten war ich nicht mehr so zufrieden", meinte SCP-Trainer Ralf Kettemann nach dem Spiel. Sein Gegenüber Urs Fischer sagte: "Paderborn hat das sehr gut verteidgt. Aber ich denke, wir hatten drei, vier Chancen, die wir zum Siegtreffer hätten nutzen müssen."

Amiri-Verbleib bei Mainz als Signal

In Mainz hatte sich Trainer Urs Fischer vor der Partie über den Verbleib Nadiem Amiris und von Sechser Kaishu Sano gefreut, die auf dem Markt sehr begehrt gewesen waren: "Das kann Signalwirkung für uns haben, dass es hier weiter nach vorn geht."

Gleich nach vorn ging es auch im Match gegen Paderborn. Noch nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da hätte es um ein Haar schon 1:0 gestanden. Jae-Sung Lee hatte volley aus 16 Metern abgezogen und SCP-Verteidiger Tjark Scheller abgefälscht - um Zentimeter rutschte die Kugel am rechten Pfosten vorbei.

Leidenschaft - Paderborns Motto für die Bundesliga

"Es wird nur mit viel Leidenschaft gehen", hatte Paderborns Aufstiegstrainer Ralf Kettemann angekündigt, "denn von der individuellen Qualität werden wir wahrscheinlich etwas hintendran sein", so der Coach. Paderborn wird versuchen, mit einer extrem jungen, hungrigen Mannschaft die Liga zu halten. In Mainz standen zehn Bundesliga-Debütanten in der Startelf.

Und tatsächlich warf Paderborn jede Menge Einsatz und Kampfgeist auf den Rasen. Was zumindest mal dafür sorgte, dass die Fans nach dem frühen Mainzer Hochkaräter ein ausgeglichenes Spiel zu sehen bekamen. Eines ohne größere Höhepunkte vor den Toren, denn das Geschehen spielte sich intensiv zwischen den beiden Strafräumen ab.

Mainzer Chancen gegen Paderborn nach 30 Minuten Geplänkel

Es dauerte bis zur 35. Minute, bis die Mainzer endlich wieder gefährlich wurden: Nach Lees Vorbereitung nahm Amiri die Kugel aus 20 Metern direkt - hauchdünn links vorbei. Sechzig Sekunden später wackelte das Paderborner Torgebälk: Nach Amiris Ecke wuchtete Phillip Tietz - am kurzen Eck einlaufend - die Kugel an die Querlatte.

Das war's aber auch schon mit Torchancen - der Aufsteiger hielt gut mit, lief die Gastgeber immer wieder früh an, ließ sich gar nicht erst tief in die eigene Abwehr hineindrängen. Das schmeckte den Mainzern gar nicht, Trainer Fischer schüttelte am Spielfeldrand angesichts des fehlenden Spielflusses immer wieder genervt den Kopf.

Mainzer Tempoverschärfung nach der Pause

Die 1.700 mitgereisten Fans aus Paderborn mussten kurz nach dem Seitenwechsel aber ganz schwer den Atem anhalten. Amiri war im Strafraum von Jarno ter Horst gehalten worden, konnte die Kugel im Fallen aber noch ablegen für Phillipp Mwene, der SCP-Keeper Nahuel Noll aus 15 Metern zu einer Glanzparade zwang.

Mainz hatte mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte die Schlagzahl erhöht, konnte den erhöhten Druck auf die Paderborner Abwehr aber nicht aufrechterhalten. Der Aufsteiger erwies sich als spielerisch einfach zu stark, konnte sich immer wieder gekonnt aus einer sich anbahnenden Umklammerung befreien.

Paderborn offensiv harmlos

Was den Ostwestfalen fehlte: echte Gefahr in der Offensive. Top-Torjäger Filip Bilbija (Derby County) hat den SCP in Richtung England verlassen, mit Gabriel Vidovic von Dinamo Zagreb hatte man sich adäquaten Ersatz besorgt. Allerdings blieb der Drei-Millionen-Einkauf, der einst in der Jugend Bayern Münchens ausgebildet wurde, bei seinem Bundesliga-Debüt blass. Es war eigentlich nichts zu sehen vom 22-Jährigen.

Es war in der letzten Viertelstunde das Mainzer Team, das auf den Siegtreffer drängte. Tietz vergab in der 72. Minute aus halblinker Position und 14 Metern Torentfernung kläglich, der vom HSV geholte Ransford Königsdörffer, der nach einer Stunde eingewechselt worden war, machte über links viel Dampf.

Mainz startet Schlussoffensive

Es war Keeper Noll, der in der 76. Minute den Rückstand verhinderte. Abwehr-Routinier Dominik Kohr hatte aus der Distanz abgezogen, Noll fischte die Kugel aus dem linken Winkel.

Paderborn stand nun tatsächlich hinten drin. Tietz verpasste eine Kopfballchance (83.), Amiri zögerte 15 Meter vor dem Kasten zu lange mit dem Abschluss (85.). 15:8 Torschüsse (5:0 aufs Tor) standen am Ende zu Buche, zu einem Treffer hatte es indes nicht gereicht.

Mainz beim HSV, Paderborn gegen Freiburg

So geht's für beide am nächsten Spieltag weiter: Mainz ist am Sonntagnachmittag beim Hamburger SV zu Gast (15.30 Uhr). Paderborn empfängt tags zuvor den SC Freiburg (15.30 Uhr).

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren