Malheur bei "Bares für Rares": Diesen Fehler bereut Händler Daniel Meyer bis heute
Bei "Bares für Rares" kommt es nicht nur aufs Verhandlungsgeschick an, sondern auch auf gedankliche Schnelligkeit. Händler Daniel Meyer kann davon einen langsamen Walzer singen.
Wer regelmäßig "Bares für Rares" schaut, kennt die Regeln: Wer zögert, verliert. Doch der Reihe nach: Der Automobilkaufmann Wolfgang Schreier betrat mit einer ungewöhnlichen Münzkette das Studio. Daraufhin geriet der Sachverständige sofort ins Schwärmen – laut seiner Einschätzung lag der Wert der Volkskunst bei rund 1200 Euro.
Das war mehr als Wolfgang Schreier erwartet hatte, sodass der gebürtige Troisdorfer die Händlerkarte von Horst Lichter gern entgegennahm
Trotz starker Expertise: Verhandlungen geraten ins Stocken
Im Händlerraum wiederholte sich zunächst das Bild, denn alle Anwesenden fanden Gefallen am seltenen Objekt. Die tatsächlichen Gebote konnten mit diesem Eindruck allerdings nicht mithalten.
Nur zögerlich wurden 700 Euro erreicht, die Daniel Meyer auf den Tisch legen wollte. Das war Wolfgang Schreier zu wenig, der seine Schmerzgrenze mittlerweile bei 1000 Euro festgesetzt hatte.
Doch Meyer gab kein weiteres Gebot ab, sodass die Verhandlung an diesem Punkt ohne Ergebnis endete.
Daniel Meyers Bauchgefühl meldet sich zu spät
Kaum hatte Wolfgang Schreier den Raum mit seiner Kette verlassen, schlich sich bei Daniel Meyer ein ungutes Gefühl ein. Vor laufender Kamera gestand er, dass er sich ärgern würde, die Kette nicht gekauft zu haben.
Sein Zögern werde ihm später noch mehr leidtun, gab der Händler zu, der nun doch bereit war, die geforderten 1000 Euro zu zahlen. Sein Sinneswandel kam allerdings zu spät. Wolfgang Schreier hatte den Händlerraum bereits leise verlassen.
Am Ende bleibt immerhin folgende Erkenntnis: Manchmal muss man einfach zuschlagen, bevor es zu spät ist.