Manchester City | Keine Ausstiegsklausel: Muss Haaland in die zweite Liga?
Nach umfangreichen Verstößen gegen die Finanzvorschriften der Premier League steht Manchester City aktuell vor einer ungewissen Zukunft. Im schlimmsten Fall droht wohl sogar ein Zwangsabstieg. Auch für Angreifer Erling Haaland könnte es ein bitteres Szenario werden.
Wie die spanische Zeitung "Sport" berichtet, besitzt der Norweger in seinem Vertrag nämlich keine gesonderte Ausstiegsklausel, die im Abstiegsfall greifen würde. In erster Konsequenz müsste der Superstar deshalb mit in die Championship.
Rein finanziell könnte es sich City wohl leisten, den 26-Jährigen auch im Unterhaus weiterzubeschäftigen. Aktuell soll der Norweger rund 30 Millionen Euro netto im Jahr kassieren.
Haaland hatte im Januar 2025 einen Mega-Vertrag bis 2034 bei Manchester City unterschrieben. Immer wieder hat es seitdem Berichte über angebliche Exit-Optionen gegeben. Gesicherte Informationen gibt es dazu nicht.
Der langjährige Verein von Star-Trainer Pep Guardiola war am Freitag von einer unabhängigen Kommission in 114 von 115 Anklagepunkten wegen Finanz-Verstößen schuldig gesprochen worden. Das berichteten unter anderem die "BBC" und "The Athletic".
Manchester City drohen harte Strafen
Welche Strafen genau nun auf den Verein warten, steht noch nicht fest. Angesichts der hohen Anzahl an Verstößen wird jedoch mit drastischen Maßnahmen seitens der Liga gerechnet.
Angeblich droht ein massiver Punktabzug, der sogar den Verbleib in der Premier League gefährden könnte. Auch exorbitant hohe Geldstrafen sowie die Aberkennung von früheren Titeln sind in englischen Medien im Gespräch.
Der englische Spitzenklub soll zwischen 2009 und 2018 regelmäßig seine eigene finanzielle Lage gegenüber der Liga verschleiert haben. Betroffen sind Angaben zu Sponsoring-Einnahmen aber auch Spielergehälter.
Laut "BBC" will ManCity das Urteil anfechten und in Berufung gehen. Einzelheiten zu diesem Vorgang sind bislang aber auch noch nicht bekannt.