DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,48 % 51.697,47 Pkt 19:17:46 S&P 500 -2,53 % 7.547,88 Pkt 19:17:46 Nasdaq -4,85 % 25.262,57 Pkt 19:17:46 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,45 % 3.892,20 USD 19:07:47 Silber -5,94 % 49,09 USD 19:07:44 Brent -1,20 % 113,50 USD 19:07:44 WTI +2,21 % 104,25 USD 19:07:47 Bitcoin -1,19 % 76.846,23 USD 19:17:41 EUR/USD +0,05 % 1,11620 USD 19:17:44 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 19:17:47 EUR/CHF -0,48 % 0,91920 CHF 19:17:46 EUR/JPY -0,23 % 175,659 JPY 19:17:47

Manchester City laut Medien schuldig gesprochen

Sport

"The Athletic" spricht konkret von 114 von 115 Fällen, in denen Manchester City schuldig gesprochen worden sei und beruft sich dabei auf "anonyme, gut unterrichtete Quellen". Ein Strafmaß habe die von der Premier League eigens eingesetzte Kommission noch nicht verkündet. Die BBC berichtet, dass City in einem "Großteil" der Anklagepunkte für schuldig befunden worden sei.

City könnte noch Beschwerde einlegen

Sollten die Berichte über die Verurteilung sich als wahr herausstellen, bliebe dem Champions-League-Sieger von 2023 noch die Möglichkeit einer Beschwerde.

Das Verfahren gegen Manchester City läuft bereits seit 2023, der frühere Klub von Pep Guardiola hat die Vorwürfe immer zurückgewiesen. "Das Verfahren der Premier League dauert an. Es sind noch wesentliche Schritte zu absolvieren und es unterliegt strenger Vertraulichkeit", zitiert "The Athletic" einen nicht näher genannten Sprecher des Klubs.

Anklage wegen Vergehen von 2009 bis 2018

Angeklagt ist Manchester City wegen möglicher Vergehen aus der Zeit von 2009 bis 2018, in der der Klub drei englische Meistertitel in der Premier League gewann. 2009 hatte Scheich Mansour bin Zayid Al Nahyan aus der Herrscherfamilie des Emirats Abu Dhabi den Stadtrivalen von Manchester United übernommen. Die Vorwürfe reichen von falschen Angaben zu den Finanzen und Sponsoringeinnahmen bis zu unvollständigen Informationen über Trainer- und Spielergehälter.

Diverse Sanktionen denkbar

Alle denkbaren Sanktionen der Premier League liegen den Medienberichten zufolge weiter auf dem Tisch. Sie reichen von einer Geldstrafe über Punktabzüge und die Aberkennung von Titeln bis zu einem möglichen Zwangsabstieg.

2020 bereits schuldig gesprochen

2014 war Manchester City von der UEFA schon einmal wegen Verstößen gegen das "Financial Fairplay" des europäischen Verbands angeklagt worden. 2020 folgte der größte Knall, als die UEFA Manchester City deshalb für zwei Jahre aus der Champions League ausschloss. Der aus Abu Dhabi gelenkte Klub bestritt weiter alle Vorwürfe, zog vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS - und der veränderte das Urteil entscheidend. Statt der Sperre musste Manchester nur noch eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro hinnehmen.

Ein Freispruch war das jedoch keineswegs. Der CAS berief sich in seiner Entscheidung aber darauf, das zahlreiche Vorwürfe verjährt gewesen seien - die möglichen Verstöße wurden also inhaltlich gar nicht bewertet. In den Regeln der Premier League ist eine Verjährung von Verstößen nicht vorgesehen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren