Manchester City: Strafe käme Zwangsabstieg gleich - Klub vor dramatischen Konsequenzen
Manchester City droht im Finanzskandal womöglich ein so hoher Punktabzug, dass der englische Spitzenklub aus der Premier League absteigen müsste. Nach Informationen der „Daily Mail“ aus Insiderkreisen gilt ein drastischer Punktabzug als wahrscheinlichste Strafe. Ein Ausschluss aus der Premier League mit einem Neustart in der vierten Liga sei dagegen unwahrscheinlich.
Die Verantwortlichen der höchsten Spielklasse in England drängten offenbar darauf, die Strafe noch vor der Entscheidung über den Einspruch des Klubs bekanntzugeben, womit dem Bericht zufolge nicht vor Ende Januar gerechnet wird. Zudem könnte es noch einen zusätzlichen Punktabzug geben, der das ehemalige Team von Trainer Pep Guardiola ein weiteres Jahr in der Championship, der zweiten Liga, halten würde. Dazu steht eine hohe Geldstrafe im Raum.
Ein Ausschluss aus der Premier League würde nach Einschätzung der „Daily Mail“ für erhebliches Chaos im englischen Profifußball sorgen, zumal bei einem Ausschluss während der laufenden Saison möglicherweise bereits erzielte Spielergebnisse annulliert werden müssten.
Manchester City: Es geht um einen langen Zeitraum
Ermittelt wurde wegen Vergehen zwischen den Spielzeiten 2009/10 und 2017/18. Das Verfahren der Premier League begann im Jahr 2023. Wegen des fristgerecht eingereichten Einspruchs kann es dennoch lange Zeit dauern, bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird.