Manchester City: Warum Erling Haaland schlechte Karten auf das Kapitänsamt hat
"Bei Leicester und Chelsea hatte ich die Regel, dass der Kapitän, wenn wir ein Tor geschossen haben, zur Bank kommen muss - nicht zum Feiern, sondern um Anweisungen zu erhalten", sagte der City-Coach den Journalisten. "Aber wenn der Kapitän ein Tor schießt, darf er feiern", ergänzte er - und genau das ist nun das Problem von Erling Haaland. Der Norweger gehört neben Ruben Dias und Rodri zum Mannschaftsrat bei den Cityzens, doch er schießt im Gegensatz zu seinen beiden Teamkollegen selbst viel zu viele Tore, um Marescas Anweisungen regelmäßig zu erhalten. Da Rodri angeblich kurz vor dem Absprung nach Spanien zum FC Barcelona oder Real Madrid steht, bleibt für den Angreifer nur Ruben Dias als Konkurrent um die Binde. Der Portugiese traf in sechs Jahren für City bislang nur sechsmal - während Haaland in vier Spielzeiten satte 162 Treffer verzeichnete. "Wenn Erling der Kapitän ist ... Verdammt noch mal, dann haben wir ein Problem", meinte Maresca nun und deutete an, dass er einen anderen Spieler bevorzugt. Beim Team aus Manchester muss erneut ein neuer Spielführer bestimmt werden: Im Sommer 2025 verließ Kevin De Bruyne den Klub und gab die Binde ab. Die bekam Bernardo Silva, der nun in diesem Sommer zu Real Madrid und Trainer Jose Mourinho gewechselt ist. Getty Images