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Mann nach Polizeieinsatz in Guxhagen gestorben

Nation

Nach Polizeischüssen auf einen Mann in Guxhagen (Schwalm-Eder) Anfang Juli ist der 66-Jährige inzwischen gestorben. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Kassel auf Anfrage der hessenschau. Zuvor hatte die HNA berichtet.

Zu dem Vorfall am 2. Juli war es nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamt (HLKA) im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einer mutmaßlichen Trunkenheitsfahrt in einem Ortsteil von Guxhagen gekommen. Der Polizei war demnach von einem Zeugen ein Fahrzeug gemeldet worden, dessen Fahrer auffällig fuhr. Nachdem der Fahrer identifiziert werden konnte, suchten Polizeibeamte zur weiteren Klärung des Sachverhalts dessen Wohnanschrift auf.

Polizisten wohl mit Schreckschusswaffe bedroht

Vor Ort soll der 66-Jährige die Beamten im Bereich seiner Wohnung mit einer Schusswaffe bedroht haben - so geht es aus der damaligen Polizeimeldung hervor. Dabei handelte es sich laut den Ermittlern mutmaßlich um eine Schreckschusswaffe. Daraufhin machten die Beamten von ihren Schusswaffen Gebrauch.

Der Mann wurde dabei im Bereich des Oberkörpers lebensgefährlich verletzt. Wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte, starb er bereits am 20. Juli in einer Klinik in Kassel.

Leichnam wird obduziert

Zur rechtlichen Überprüfung des Schusswaffeneinsatzes war, wie in Fällen polizeilichen Schusswaffengebrauchs üblich, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags eingeleitet worden. Die durch das hessische LKA geführten Ermittlungen dauerten weiterhin an, erklärte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sei eine Obduktion des Leichnams angeordnet worden. Das Ergebnis steht aber noch aus.

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