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Mann stirbt an Tankstelle in Russland - während er auf Sprit wartet

Welt

Benzinkrise in Putins Reich

Mann wartet in Russland auf Sprit – und stirbt an Tankstelle

Von t-online, jse

17.07.2026 - 14:11 UhrLesedauer: 1 Min.

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In Russlands Regionen verschärft sich die Benzinknappheit, Warteschlangen wachsen. In Lyswa stirbt ein 80-Jähriger, Hilfe kommt zu spät.

Ein 80-Jähriger ist im russischen Lyswa in der Warteschlange an einer Tankstelle gestorben. Darüber berichten mehrere russische Medien. Wie lange der Mann in der Stadt im Bezirk Perm bereits auf Benzin wartete, ist nicht bekannt.

Der Mann klagte den Berichten zufolge an der Tankstelle über gesundheitliche Probleme. Zeugen hätten einen Krankenwagen verständigt, die Ärzte hätten dem Senior allerdings nicht mehr helfen können. Auch Wiederbelebungsversuche hätten keinen Erfolg gehabt. Am Abend des 14. Juli wurde der Mann für tot erklärt. Todesursache sei ein Herzstillstand gewesen.

Ukraine trifft russische Ölinfrastruktur hart

Das Exilmedium "Meduza" berichtet, dieser sei nicht der erste solche Fall gewesen: Ende Juni sei ein 75-Jähriger an einer Tankstelle in Petrosawodsk gestorben, am 28. Juni außerdem ein 43-Jähriger in Chita, der einen Bekannten zur Tankstelle gebracht haben soll.

Seit Wochen greift die Ukraine immer wieder erfolgreich russische Ölinfrastruktur an. Das Land steckt in einer Spritkrise. Ausfuhren wurden untersagt, einige Kraftstoffe müssen aus umliegenden Ländern importiert werden. Berichte über teils tagelange Warteschlangen an Tankstellen häufen sich.

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