DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.524,77 Pkt 18:54:06 S&P 500 +0,81 % 7.738,61 Pkt 18:54:06 Nasdaq +1,20 % 26.482,79 Pkt 18:54:06 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,58 % 4.050,80 USD 18:43:56 Silber -1,25 % 53,62 USD 18:43:53 Brent -1,91 % 111,71 USD 18:44:00 WTI +2,94 % 102,84 USD 18:44:04 Bitcoin -0,05 % 80.764,96 USD 18:54:04 EUR/USD -0,30 % 1,11410 USD 18:53:45 EUR/GBP 0,00 % 0,83730 GBP 18:54:06 EUR/CHF -0,09 % 0,92400 CHF 18:54:06 EUR/JPY +0,14 % 176,258 JPY 18:54:05

Mann stürzt in Sächsischer Schweiz 90 Meter in die Tiefe: Retter können nicht glauben, wie sie ihn vorfinden

Nation

Wie DRK-Sprecher Dr. Kai Kranich (44) am Tag der Deutschen Einheit im Gespräch mit TAG24 mitteilte, war der 20-Jährige zusammen mit sechs anderen Wanderern unterwegs gewesen. Die Gruppe habe in der Gegend boofen wollen.

Um 21.42 Uhr erreichte die Alarmgruppen Bad Schandau und Pirna der Notruf, dass der Mann in die Tiefe gestürzt war. Die Ehrenamtlichen machten sich sofort auf den Weg zur Rettung des Verunglückten. Hinzu kamen Kräfte der Feuerwehr, sodass insgesamt 30 Retter im Einsatz waren.

Als die ersten Kräfte das Opfer erreichten, war das Staunen groß. Der junge Mann war ansprechbar, befand sich in vergleichsweise guter Verfassung. Er hatte durchaus eine Platzwunde am Kopf, auch mehrere Knochenbrüche.

Dennoch stellte DRK-Mann Kranich klar: "Einer der Retter hat gesagt, dass das eine absolute Seltenheit ist, dass der Mann das überhaupt überlebt hat."

Weil an der Stelle kein Helikopter eingesetzt werden konnte, schleppten die Rettungskräfte den Verletzten auf einer Trage durch das Gelände bis zum Rettungswagen. Danach wurde er in eine Klinik gebracht.

Seine sechs Begleiter wurden anschließend psychologisch von einem Kriseninterventionsteam betreut. Der Einsatz endete dann gegen 4 Uhr morgens, nachdem die Einsatzkräfte die Zugangswege und den Einsatzbereich wieder aufgeräumt hatten.

Der DRK-Kreisverband Sebnitz koordiniert die Bergwacht. Momentan stehe das Team vor außergewöhnlichen Zeiten, so Kranich. Man sei sehr dankbar, nach dem Unwetter in Rathen am 31. Juli, dort im Gemeindezentrum untergebracht zu sein. Zudem sei der Oktober die einsatzreichste Zeit, weil viele Wanderer das schnelle Einbrechen der Dunkelheit unterschätzen würden.

Noch am selben Abend hatte die Bergwacht nämlich drei verirrten Wanderern helfen müssen, die sich komplett verlaufen hatten.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren