Marc Bator warnt vor KI: „Der TV-Markt hat sich stark verändert“
Er werde es vermissen, vor der Kamera zu stehen, gesteht der Moderator gegenüber „t-online“. Marc Bator beendet seine Tätigkeit bei Sat.1 und verlässt die Nachrichtensendung „Newstime“ nach 13 Jahren aus freien Stücken. Der 53-Jährige blickt auf eine mehr als 25 Jahre andauernde Fernsehkarriere zurück.
Er beschreibt es so: „Mit meinem Gesicht und mit meiner Stimme etwas zu präsentieren, was Teil des Lebens der Menschen ist, das macht diesen Job eines TV-Nachrichtenmoderators aus. Das hat eine Bedeutung, ohne sich selbst zu wichtig nehmen zu wollen.“
Dass er irgendwann nochmal ein Comeback im Fernsehen feiere, kann er sich gut vorstellen. „Aber der TV-Markt hat sich stark verändert zuletzt, und das Alter geht auch an mir nicht spurlos vorüber“, sagt er. Die Karriere von jungen Nachkömmlingen im TV „wird anders aussehen als meine“, meint Bator.
„Ich bleibe fest dabei“: TV-Moderator Marc Bator warnt vor KI
Auch das Handwerk an sich habe sich verändert. Nachrichten würden heute immer und jederzeit stattfinden, „vor allem aber online und mit technischer Unterstützung, vor allem durch KI.“
Doch Bator spricht eine Warnung aus. Die künstliche Intelligenz dürfe den Menschen nie ersetzen. Er mein: „Ich bleibe fest dabei, dass Menschen im Fernsehen Menschen sehen wollen, menschliches Wissen und auch menschliche Wärme.“
Marc Bator kann sich TV-Comeback vorstellen – aber nicht bei den Nachrichten
Trotz des aktuellen Abschieds schließt der Moderator ein Comeback vor der Kamera nicht gänzlich aus. Er strebe für die Zukunft ein weniger nachrichtenlastiges Format an, das abseits von täglichen Krisen angesiedelt ist. Jetzt möchte sich Bator allerdings erstmal voll und ganz seiner unternehmerischen Tätigkeit im Radsport widmen.