DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin -0,04 % 77.167,97 USD 09:45:32 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Marc Marquez warnt vor Pedro Acosta: "Er ist im WM-Kampf"

Sport

(Motorsport-Total.com) - Marc Marquez zählte am Trainingstag für den Grand Prix von Österreich zwar zu den schnellsten Fahrern, aber vor allem KTM-Speerspitze Pedro Acosta war in Spielberg einen klaren Schritt voraus.

Im Qualifying-Versuch fehlten Marquez zwei Zehntelsekunden. Für ihn ist Acosta der klare Favorit: "Ja, das erwarte ich, denn es ist nicht das erste Mal, dass KTM hier sehr schnell ist."

"Und Pedro bringt bei KTM noch dieses gewisse Extra mit ein. Er war schon auf anderen Strecken sehr schnell, und hier ist er im Moment der Schnellste." In der WM-Wertung hat Acosta 65 Punkte Rückstand auf Marquez.

Trotzdem sieht der WM-Führende den KTM-Star als Gegner um den WM-Titel: "Er ist in der Meisterschaft dabei. Es stehen noch acht Rennen aus. Ich lag vor sieben Rennen 100 Punkte zurück, also ist er in der Meisterschaft dabei."

Deshalb will Marquez nach dem Trainingstag noch einen Schritt nach vorn machen, um mit Acosta um den Sieg kämpfen zu können. Insgesamt ist er mit seiner Arbeit am Freitag zufrieden, aber für den Red-Bull-Ring fehlt ihm noch etwas.

"Das Gefühl ist, dass wir heute gearbeitet haben. Wir haben hart gearbeitet, aber das Wichtigste ist, dass wir vom ersten bis zum letzten Run des Tages unser Gefühl und unsere Art, das Motorrad zu fahren, verbessert haben."

"Mal sehen, ob wir morgen noch einen weiteren Schritt machen können, denn im Moment sind wir noch nicht bereit, um den Sieg zu kämpfen", ordnet Marquez seine Situation im Duell mit Acosta ein.

In Spielberg kommt eine spezielle, härtere Karkasse von Michelin zum Einsatz. In diesem Jahr wurde dieser Hinterreifen zu Saisonbeginn in Thailand und in Brasilien verwendet, wo es aber wärmer war als jetzt im September in Österreich.

"Es stimmt schon", sagt Marquez über diesen Reifen, "dass sich durch den Wechsel der Reifenkarkasse der Charakter des Motorrads verändert. Wir haben gesehen, dass wir in Thailand in diesem Jahr sehr darunter gelitten haben."

"Letztes Jahr habe ich [in Spielberg] mit dieser Karkasse gewonnen. Ich weiß, was mir im Moment im Vergleich zum letzten Jahr fehlt, und wir werden sehen, ob ich morgen bei der Fahrweise noch einen Schritt machen kann."

Grundsätzlich entstand der Eindruck, dass sich Ducati im Qualifying-Versuch etwas schwerer tat, aber die Rennpace besser war. Das bestätigt auch Marquez: "Ja, auf gebrauchten Reifen fühle ich mich besser."

"Das Gute ist, dass ich im Moment keinen Einbruch spüre. Aber ich muss mich noch bei der schnellen Runde verbessern, denn mit dieser Karkasse tue ich mir im Qualifying-Versuch immer schwerer."

Martin fürchtet sich vor Armpump-Operation

Im Tagesergebnis war Ai Ogura (Trackhouse) bei seiner Rückkehr nach zwei verpassten Rennen der beste Aprilia-Fahrer. Im Qualifying-Versuch fuhr der Japaner die drittschnellste Runde.

Jorge Martin, der in der WM-Wertung punktgleich mit Marquez ist, beendete den Freitag direkt hinter seinem WM-Konkurrenten auf Platz fünf. Für den Aprilia-Werksfahrer war am wichtigsten, dass er kein Armpump hatte.

"Alles, was ich während der Woche gemacht habe, hat gut funktioniert, und ich fühle mich deutlich besser", bestätigt der Spanier. "Bis Sonntag nach dem Rennen wird es zwar noch ein Fragezeichen geben, aber ich habe mich super gefühlt."

"Ich glaube, dass es während des Wochenendes kein Problem sein wird, das hoffe ich zumindest." Denn erst die Grand-Prix-Distanz wird zeigen, ob Armpump auftritt oder nicht. Das entscheidet, ob Martin eine Operation am rechten Unterarm benötigt.

Zwei Wochen nach Österreich beginnt in Japan die Überseetour in Asien. Wäre er, wenn er sich unmittelbar nach dem Spielberg-Rennen operieren ließe, bis Motegi wieder fit? "Man weiß nie, wie es bei einer Operation ausgeht", antwortet Martin.

"Deshalb habe ich ein wenig Angst davor, mich operieren zu lassen, denn es kann alles gut gehen und ich bin vielleicht schon nach einer Woche wieder auf dem Motorrad. Aber es kann auch schlecht laufen."

Seine Bedenken rühren von der schmerzhaften Saison 2025 her: "Ich habe keine guten Erinnerungen an die Vergangenheit, deshalb muss ich bei diesen Entscheidungen clever und klug vorgehen."

Bezzecchi hat trotz Platz neun keine Panik

Keinen optimalen Trainingstag hatte Marco Bezzecchi. Der zweite Aprilia-Werksfahrer schaffte als Neunter nur knapp die direkte Q2-Qualifikation. Die Spitze war für den Italiener am Freitag nicht in Reichweite.

"Pedro war schon seit dem Vormittag super schnell, und am Nachmittag vielleicht sogar noch mehr", ordnet Bezzecchi die Situation ein. "Jorge und ich liegen ziemlich nah beieinander. Ich verliere im Vergleich zu ihnen ein wenig im zweiten Sektor."

"Abgesehen von Pedro ist es super, super eng. Hoffentlich können wir morgen einen Schritt machen und näher an ihn herankommen." Vor einer Woche war Bezzecchi in Misano im Training noch der schnellste Mann.

Nun drehte sich dieses Bild auf dem Red-Bull-Ring. "Es gibt Strecken, die vielleicht besser zum Charakter unseres Motorrads passen, und Strecken, auf denen wir uns vielleicht etwas schwerer tun", sagt der Italiener. "Aber keine Panik, am Ende ist es erst Freitag. Wir arbeiten heute Abend in der Box, und morgen sprechen wir weiter."

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren