Marc Terenzi trinkt beim Bierfestival nur Wasser: Seit 26 Monaten trocken
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Berlin – Er ist stolz auf sich – zu Recht! Ex-Dschungelkönig Marc Terenzi (48) feierte am Samstag beim alkoholfreien „OkSoberfest“ („sober“ englisch für nüchtern) in Berlin und machte dabei klar: Auch ohne Alkohol kann man richtig gut Party machen. Und tatsächlich trank Terenzi an dem Abend nur Wasser. Der Sänger ist seit über zwei Jahren trocken!
Das „OkSoberfest“ ist das erste alkoholfreie Bierfestival Deutschlands, auf dem es nur alkoholfreie Getränke gab. Marc Terenzi , der offen über seine Erfahrungen mit Alkoholabhängigkeit spricht, wollte bei dem ungewöhnlichen Oktoberfest nicht nur auf der Bühne stehen, sondern sich auch amüsieren.
Früher trank Terenzi zwei Flaschen Gin am Tag
Marc Terenzi sagt zu BILD: „Ich habe im Dschungel gelernt: ,The rules are the rules!‘ Die Regeln sind die Regeln! Man muss sich dran halten. Und heute habe ich in meinem Leben auch Regeln. Eine davon ist ganz klar: Für mich keinen Alkohol! No beer, no drama – but a lot of fun!“ (Kein Bier, kein Drama – aber eine Menge Spaß!)
Was bei Terenzi launig klingt, hat einen ernsten Hintergrund. Der Sänger war jahrzehntelang von Alkohol abhängig, kippte früher zwei Flaschen Gin am Tag. Im August 2024 begab er sich nach einem Zusammenbruch in Therapie, ist seitdem trocken. Heute setzt er sich selbst klare Grenzen. Dabei will Marc Terenzi anderen keineswegs vorschreiben, wie sie feiern sollen. Seine Botschaft: Auch wer keinen Alkohol trinkt oder trinken darf, soll feiern können, ohne sich dabei wie ein Außenseiter zu fühlen.
Endlich keinen Kater mehr
Terenzi: „Früher dachte ich, eine Party braucht Alkohol. Ich bin über Jahre beim Oktoberfest in München aufgetreten und habe gefeiert, da war ich immer besoffen. Das war für mich völlig normal. Heute weiß ich: Die Musik macht die Party, die Menschen machen die Party. Und am nächsten Morgen weißt du noch, wie gut sie war! That’s a real win-win!“
Für den Ex-Partner von Popstar Sarah Connor (46) hat die Party ohne Promille inzwischen noch einen ganz entscheidenden Vorteil. „Du kannst tanzen, singen, verrückt sein, Spaß haben und danach mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Kein Kater, keine peinlichen Geschichten, die dir erst jemand erzählen muss. Und deinem Körper tust du auch noch etwas Gutes.“
Für Terenzi bedeuten seine neuen Regeln deshalb nicht weniger Freiheit. Ganz im Gegenteil. „Wenn ich mit meiner Geschichte auch nur einem Menschen zeigen kann, dass das Leben ohne Alkohol nicht vorbei ist, sondern richtig schön werden kann, dann bedeutet mir das sehr viel. You can do it! Schritt für Schritt. Und: The rules are the rules!“