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Margot Hellwig will Stefan Mross nicht im Dschungelcamp sehen

Unterhaltung

Nach dem Ende von "Immer wieder sonntags" stellt sich die Frage, wie es für Stefan Mross weitergeht. Seine Kollegin Margot Hellwig hat dazu eine klare Meinung: Im Dschungelcamp möchte sie ihn keinesfalls sehen.

Margot Hellwig (85) hat eine klare Vorstellung davon, was Stefan Mross (50) nach dem Ende seiner ARD-Sendung auf keinen Fall tun sollte. "Ich hoffe, dass ich Stefan niemals im Dschungelcamp sehe", sagte die Volksmusiksängerin mit einem Lachen der "Abendzeitung". Ihre Begründung fällt deutlich aus: "Dort landen doch meistens Menschen, deren Karriere auf dem absteigenden Ast ist."

Nötig hat der Moderator einen solchen Auftritt aus ihrer Sicht ohnehin nicht. "Stefan hat so viele andere Möglichkeiten", sagte sie dem Blatt. Er könne Bühnenveranstaltungen moderieren, als Entertainer auf Tour gehen oder mit seiner Trompete auftreten.

Hellwig sorgt sich um Mross' Absicherung

Ganz sorglos blickt Hellwig trotzdem nicht auf die Zukunft ihres Kollegen. Ihn habe das Aus der Sendung vermutlich selbst überrascht, sagte sie. Erlebt habe sie ihn stets als sehr fleißigen Menschen. Beim Blick auf die finanzielle Seite wird sie konkret: "Stefan hat doch noch zwei Kinder im Teenager-Alter."

Verbunden sind die beiden seit mehr als drei Jahrzehnten. Mross habe ihre Mutter Maria Hellwig nach Auftritten oft nach Reit im Winkl gefahren und sie selbst nach München, erinnerte sich die Sängerin, die im Juli 85 Jahre alt geworden ist.

Hellwig kritisiert "Immer wieder sonntags"-Absetzung

Die Entscheidung der ARD selbst hält Hellwig für einen Fehler. "Ich finde das sehr bedauerlich", sagte sie. Nachwuchskünstler hätten bald kaum noch Gelegenheit, sich im Fernsehen zu zeigen. Viele Sender achteten nur noch auf die Altersgruppen, die für die Werbung interessant seien.

"Immer wieder sonntags" läuft nach mehr als 30 Jahren aus, Mross moderierte die Show seit 2005. Im "Spiegel" bezeichnete er die Begründung des SWR, es gehe um Sparzwänge und Digitalisierung, als "völligen Quatsch". Das Publikum werde jünger, die Quoten seien hoch, die Plätze im Europapark ausverkauft.

Tour statt Fernsehen

Den Abschied selbst nimmt Mross nach eigener Darstellung gelassen. Es habe selten einen Moderator gegeben, der so lange dasselbe Format betreut habe, sagte er dem Magazin. Für die letzte Ausgabe im September kündigte er "Emotion pur" an, eine Trauersendung solle es aber nicht werden. Es werde einen Schlusssatz geben, der stark polarisiere. Verraten wollte er ihn nicht. Die große Finalshow ist laut SWR am 6. September zu sehen, eine Best-of-Show folgt am 13. September.

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Von der Bühne verabschiedet sich Mross nicht. Im kommenden Jahr geht er unter dem Titel "Immer wieder Stefan" auf Tour, geplant sind laut "Abendzeitung" 40 Konzerte. Auftakt ist im Februar in Singen. Die Show soll das Gefühl der langjährigen TV-Unterhaltung auf die Bühne bringen, im Mittelpunkt steht Mross, begleitet von wechselnden Künstlern. (jom/spot) © 1&1 Mail & Media/spot on news

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