DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,40 Pkt 22:00:00 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:00:00 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,10 % 63.036,57 USD 09:18:36 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Mariä Himmelfahrt: Wo heute Feiertag ist - und wo nicht

Allgemein

Die einen haben frei, die anderen müssen arbeiten – der Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August, teilt Bayern. Ein gesetzlicher Feiertag ist dieser Tag nämlich nur in Kommunen, in denen mehr katholische Menschen leben als evangelische. Das sind in diesem Jahr 83 Prozent aller bayerischen Gemeinden, wie das Landesamt für Statistik mit Sitz in Fürth mitteilte. Dort, wo es mehr Protestanten als Katholiken gibt, ist der 15. August ein ganz normaler Arbeitstag bzw. heuer zumindest ein ganz normaler Samstag mit geöffneten Läden. Wer frei hat – und wer nicht Im bayerischen Feiertagsgesetz ist geregelt, wer an Mariä Himmelfahrt frei hat – und wo der Tag eben kein Feiertag ist. Datengrundlage sind die Zensus-Ergebnisse, also die letzte Volkszählung im Jahr 2022. In Oberbayern und Niederbayern leben in allen Gemeinden mehr Katholiken als Protestanten. Im Norden Bayerns sieht es anders aus: In Mittel- und Oberfranken überwiegt der Anteil der evangelischen Kirchenmitglieder. In Schwaben, Unterfranken und der Oberpfalz ist der 15. August überwiegend ein Feiertag. Aufgrund neuerer Zahlen änderte sich der Status einiger Gemeinden im vergangenen Jahr: In sechs Gemeinden war der 15. August lange kein Feiertag – ist es aber seit 2025. Zwei Kommunen dagegen verloren ihren Feiertagsstatus. Wo die Geschäfte offen sind Dass der 15. August in diesem Jahr auf einen Samstag falle, sei in den Orten ohne Feiertag besonders gut für den Einzelhandel, sagt Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern. Der Samstag sei schließlich der wichtigste Einkaufstag für den Handel. Schon seit vielen Jahren zieht es beispielsweise Menschen aus der katholisch geprägten Oberpfalz an diesem Tag zum Einkaufen oder Bummeln nach Nürnberg oder Bayreuth, wo die Geschäfte offen haben. Die Branche hoffe nun noch auf das passende Wetter, betont Ohlmann: Nicht zu heiß dürfe es sein und natürlich auch nicht regnen. Dann sei damit zu rechnen, dass sich besonders viele Menschen auf den Weg in die Innenstädte mit geöffneten Läden machen – zum Einkaufen, aber auch zum Essen und zum Kaffeetrinken.

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