Marisa Burger: Darum war der "Rosenheim
Theater statt Serienalltag Heute bestimmen nicht mehr feste Drehtage ihren Kalender. Stattdessen steht Marisa Burger wieder regelmäßig auf der Theaterbühne und reist mit ihrem Buch durchs Land. Die neue Freiheit genießt sie sichtlich. "Ich bin gerade hauptsächlich am Theater. Mit meinem Buch bin ich auch noch auf Lesereise zusammen mit meinem Musiker", erzählt sie bei einer Filmfestparty von Bavaria Studios & Bavaria Fiction. Sie ergänzt: Der Wechsel zurück auf die Bühne sei zunächst ungewohnt gewesen. Nach so vielen Jahren in einer täglichen Serienproduktion habe sie ihre Arbeitsweise erst wieder neu finden müssen. Man müsse umdenken, erklärt sie: "Wenn man so lange in Serien-Strukturen ist, merkt man, wie das ist, mal wieder ein bisschen freier zu arbeiten." Für die Schauspielerin bedeutete der Wechsel deshalb weit mehr als nur einen neuen Arbeitsplatz. Er habe ihr die Möglichkeit gegeben, sich auch persönlich weiterzuentwickeln Raus aus der Komfortzone Den Schritt weg von ihrer langjährigen Erfolgsrolle sieht die 52-Jährige heute als wichtige Entscheidung. Sie wollte sich noch einmal selbst herausfordern und neue Erfahrungen sammeln. "Man muss die Komfortzone manchmal verlassen, um zu wissen, wer man ist, was man noch kann und was man gerne möchte", erklärt sie auf dem Filmfest. Mit ihrem Aus bei den "Rosenheim-Cops" verabschiedete sich Marisa Burger nach der Jubiläumsstaffel 2025 auf eigenen Wunsch aus der Serie. Nach 25 Jahren als Miriam Stockl war für sie der richtige Zeitpunkt gekommen, neue Ziele zu setzen.