Marius Borg Høiby bleibt in Haft
Startseite Stars & TV Entscheidung gefallen: Marius Borg Høiby bleibt in Haft – darf aber mit Fußfessel in Hausarrest Von: Annemarie Göbbel Uns auf Google folgen Marius Borg Høiby sitzt seit Februar hinter Gittern. Am Montag entschied das Osloer Bezirksgericht, dass er in Haft bleibt, aber mit Fußfessel in den Hausarrest darf. Oslo – Es ist ein Justiz-Drama, das den norwegischen Palast nicht loslässt: Marius Borg Høiby (29) erschien am Montagmorgen des 13. April um 10:45 Uhr gebräunt und in einem weißen Piquéhemd vor dem Osloer Amtsgericht. Seit dem 2. Februar sitzt der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) in Untersuchungshaft – ein Ende war nicht in Sicht. Das Urteil kommt um 12:45 Uhr und überrascht alle. Das Gericht ordnet an, dass Marius für weitere vier Wochen inhaftiert wird, die Zeit aber im Hausarrest mit elektronischer Fußfessel verbringen kann. Die Staatsanwaltschaft legt Berufung ein, die bis Dienstag eingereicht werden muss. Noch am Donnerstag vor dem Gerichtstermin sah es für Marius finster aus. Der Grund: Laut Osloer Polizei sei die Wiederholungsgefahr noch immer nicht ausreichend gesunken, um eine Freilassung zu verantworten. Konkret fürchten die Ermittler neue Verstöße gegen das Kontaktverbot, das Høiby gegenüber der sogenannten Frogner-Frau – einer Ex-Freundin, gegen die er mehrfach gewalttätig geworden sein soll – verhängt worden ist. In einer Pressemitteilung hält die Polizei fest, man arbeite „an vorbeugenden Maßnahmen, um das Risiko neuer Straftaten zu senken“. Doch erst bei der Anhörung sollte sich entscheiden, wie es weitergeht. Marius Borg Høiby und die Frage nach der Wiederholungsgefahr: Polizei hält an Untersuchungshaft fest Verteidiger Petar Sekulic erklärte gegenüber dem norwegischen Privatsender TV2 erklärt er: „Es ist sehr schwer zu verstehen, warum sie weitere Haft beantragen.“ Sekulic hatte bereits in der vergangenen Woche gegenüber VG deutlich gemacht, dass sein Mandant der Verlängerung nicht zustimmt – weshalb das Gericht nun neu entscheiden musste. Unser Royals-Newsletter: Ihr direkter Draht zum europäischen Hochadel Von den großen Momenten auf dem Balkon bis zu den Geschichten hinter den Palastmauern: Unser Newsletter lässt Sie dreimal pro Woche den Glanz der Königshäuser erleben. Erfahren Sie, was Kate, William, Victoria, Mette-Marit, Charlène und die anderen Royals bewegt – persönlich und nah. Jetzt für den Newsletter anmelden Obwohl er in Untersuchungshaft saß, wurde Marius laut der norwegischen Zeitung Nettavisen schon sogenannter Freigang gewährt. Das bedeutet, dass er sich für kurze Zeit außerhalb des Gefängnisses aufhalten darf, aber ständig von Polizei- oder Gefängnisbeamten begleitet wird. Dies kann beispielsweise für Zahnarztbesuche, Familienbesuche oder andere Aktivitäten gelten. Trotzdem betonte Sekulic am Morgen des Gerichtstermins laut VG: „Es läuft jetzt besser als vorher, aber es ist immer noch eine Belastung, im Gefängnis zu sein“. Staatsanwältin Oda Karterud gab im Vorfeld keinen Kommentar ab. Im Juni war Marius Borg Høiby in einem aufsehenerregenden Prozess zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden – wegen insgesamt 34 Straftaten, darunter zwei Vergewaltigungen und Misshandlung in einer Nahebeziehung gegenüber Ex-Freundin Nora Haukland (29). Sowohl er als auch die Staatsanwaltschaft haben das Urteil angefochten; es ist damit noch nicht rechtskräftig. Einen Antrag, die Untersuchungshaft per elektronischer Fußfessel in der Kronprinz-Residenz Skaugum zu verbüßen, lehnten Amtsgericht, Berufungsgericht und zuletzt der Oberste Gerichtshof ab.