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Marius Borg Høiby: Fußfessel bleibt weitere vier Wochen dran

Welt

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Oslo (Norwegen) – Frustriert, enttäuscht, verwirrt: Marius Borg Høiby (29) kämpfte am Montag vor dem Osloer Bezirksgericht erneut um seine Freiheit. Seit vier Wochen steht der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) auf Skaugum unter Hausarrest mit elektronischer Fußfessel – er ging fest davon aus, diese nun am Montag ablegen zu können. Doch die Staatsanwaltschaft beantragte am vergangenen Freitag überraschend weitere vier Wochen.

Marius erschien um 8:30 Uhr persönlich mit seinem Anwalt Petar Sekulic (54) im Gerichtssaal 127. Er war wütend. Denn er sah sich schon als freier Mann. Nach Angaben seines Anwalts war die Abnahme der Fußfessel bereits konkret für diesen Montag um 11 Uhr geplant gewesen. Stattdessen sollte er eine deutlich mildere Überwachungsmaßnahme erhalten, die sogenannte „elektronische Annäherungsüberwachung“. Das neue Gerät hätte ihm wieder mehr Bewegungsfreiheit ermöglicht. Nur wenn er sich seiner Ex-Partnerin oder einer Verbotszone nähert, wäre automatisch die Polizei alarmiert worden.

Marius jammert vor Gericht

Doch daraus wird nichts! Die Richter haben entschieden: Die Fußfessel bleibt dran. Høiby kann die Entscheidung der Richter nicht nachvollziehen: „Ich habe nicht gegen meine Haftbedingungen verstoßen. Ich habe mich genau an die Anweisungen gehalten.“

Marius besucht Mama Mette jeden Tag

Vor Gericht sagte Marius aus, die Einschränkungen seines Hausarrests seien eine enorme Belastung. Er könne weder Freunde treffen noch einkaufen gehen oder am normalen Leben teilnehmen. Haakons (53) Stiefsohn berichtete, dass er mehrere Male pro Woche auf Drogen und Alkohol getestet wird. „Sie rufen an, und drei Minuten später sind sie da.“

Sein Anwalt sagte, dass Høiby seine kranke Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, jeden Tag besucht habe. Außerdem hat Høiby inzwischen mehrfach am sogenannten RISK-Programm zur Gewaltprävention teilgenommen, das er früher noch abgelehnt hatte. All das wertete Sekulic als Hinweis darauf, dass das Rückfallrisiko inzwischen deutlich gesunken sei.

Marius verdrehte die Augen

Die Staatsanwaltschaft sieht das jedoch anders. Die Polizeianwältin Hilde Hermanrud Strand warnte vor Gericht eindringlich vor einer Freilassung. Aus ihrer Sicht sei die Gefahr weiterer Straftaten gegen die sogenannte Frogner-Frau noch immer zu groß. Eine Rückkehr zu altem Kontaktverhalten könne nicht ausgeschlossen werden, argumentierte sie. Als Strand sogar die Möglichkeit ins Spiel brachte, dass die Frau selbst wieder Kontakt zu Høiby suchen könnte, reagierte der Skandal-Sohn sichtbar genervt. Norwegische Medien berichten: Er schüttelte den Kopf und verdrehte sogar die Augen!

Verlassen darf Marius Borg Høiby weiterhin nur in Ausnahmefällen, etwa für Arbeit, medizinische Termine oder Besuche bei seiner Familie. Marius’ Anwälte überlegen, ob sie Berufung einlegen wollen. Falls sie den Beschluss jedoch akzeptieren, findet in vier Wochen ein neues Haftprüfungsverfahren statt.

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