Mark Zuckerberg: Ignorierte seine Luxus-Jacht einen Hilferuf?
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Juneau – Hat die Mega-Jacht von Tech-Milliardär Mark Zuckerberg (42) den Hilferuf eines in Not geratenen Bootes ignoriert? Die Wogen gehen hoch! Das Drama in Alaska begann, als einem rund 6,4 Meter langen Kleinboot zwischen Petersburg und der Hauptstadt Juneau der Sprit ausging. Per Funk wurde um Hilfe gebeten. Das kleinere Kreuzfahrtschiff „Wilderness Legacy“ änderte daraufhin den Kurs, schleppte das Boot in die geschützte Farragut Bay und tankte es auf. Doch genau hier beginnt die Debatte: Die rund 300 Millionen Dollar teure und 118 Meter lange Luxus-Jacht „Launchpad“ von Meta-Boss Zuckerberg (Facebook, Instagram, WhatsApp) befand sich näher am havarierten Boot – half aber nicht. Nach Angaben eines Passagiers der „Wilderness Legacy“ soll die US-Küstenwache Zuckerbergs Jacht angefunkt haben. Die Reaktion? Stille. Team Zuckerberg behauptet: Hilfe war nicht zwingend Zuckerbergs Team weist den Vorwurf zurück: Die Crew der „Launchpad“ habe auf einer anderen Funkfrequenz gearbeitet und den Hilferuf erst später bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt sei der Kreuzer bereits auf dem Weg gewesen. Tracking-Daten stützen zumindest den Ablauf der späteren Rettungsaktion. Ein Detail fällt aber auf: Die Luxus-Jacht stoppte zunächst – und erst als das Rettungsschiff zum havarierten Boot unterwegs war, fuhr sie weiter. Im Internet wurde heftig spekuliert, ob das Verhalten der Jacht gegen internationales Seerecht verstoßen haben könnte. Zwar handelte es sich nicht um einen offiziellen Seenotfall oder „SOS“-Ruf, sondern um eine allgemeine Bitte um Unterstützung. Dennoch sind auch in diesem Fall Schiffe grundsätzlich zur Hilfeleistung bei Personen in Seenot verpflichtet. Nachdem jedoch der Kreuzer dann bereits auf dem Weg war, ist ein Rechtsbruch unwahrscheinlich. „Buh-Rufe“ wegen des ignorierten Hilferufs Und: Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan (41) waren nach Angaben ihrer Vertreter nicht an Bord und somit auch nicht in Entscheidungen auf der Brücke eingebunden. Trotzdem bleibt Kritik: Ein weiter entferntes Schiff kam zu Hilfe – Zuckerbergs Mega-Jacht nicht. Als der Kapitän der „Wilderness Legacy“ seine Passagiere über die ausgebliebene Reaktion der „Launchpad“ informierte, soll es laut einem Augenzeugen laute Buh-Rufe gegeben haben. Kritik an der maritimen Protzerei des Meta-Milliardärs gab es schon früher. 2025 protestierten Greenpeace-Aktivisten auf Spitzbergen gegen die Luxus-Jacht und prangerten deren hohen CO₂-Ausstoß an – besonders bei Fahrten durch die empfindlichen Ökosysteme der Arktis. Für zusätzlichen Wirbel sorgten Berichte, wonach die „Launchpad“ zeitweise ihr AIS-Ortungssystem abschaltete. Kritiker sprachen von einem „Inkognito-Modus“ für Superreiche.