DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 17:30:14 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 17:30:00 Dow Jones +0,33 % 52.535,38 Pkt 18:04:10 S&P 500 +0,86 % 7.743,04 Pkt 18:04:06 Nasdaq +1,29 % 26.506,39 Pkt 18:04:06 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,52 % 4.053,50 USD 17:54:07 Silber -1,08 % 53,71 USD 17:53:40 Brent -1,30 % 112,40 USD 17:54:08 WTI +3,55 % 103,45 USD 17:54:07 Bitcoin -0,49 % 80.405,52 USD 18:04:08 EUR/USD -0,21 % 1,11510 USD 18:03:44 EUR/GBP 0,00 % 0,83730 GBP 18:04:08 EUR/CHF -0,05 % 0,92430 CHF 18:04:08 EUR/JPY +0,17 % 176,323 JPY 18:04:09

Marktbericht: DAX startet mit Gewinnen

Wirtschaft

Der DAX stieg in den ersten Handelsminuten um 0,4 Prozent auf 25.492,07 Punkte. Der MDAX mit den mittelgroßen Börsenkonzernen gewann fast ein Prozent auf 30.497,63 Punkte.

Am Vortag hatten Verluste bei KI-Aktien zwar auch hierzulande auf die Stimmung gedrückt. Der deutsche Leitindex zeigte sich davon allerdings vergleichsweise wenig beeindruckt. Das liegt vor allem an seiner Zusammensetzung: Anders als die großen US-Indizes wird der DAX stärker von Unternehmen aus klassischen Branchen geprägt. Dazu gehören etwa Industrie-, Chemie- und Automobilkonzerne.

Auslöser für die jüngsten Kursverluste im Technologiesektor waren Sorgen, dass sich die milliardenschweren Investitionen in künstliche Intelligenz möglicherweise nicht so schnell auszahlen wie erhofft.

Große Technologieunternehmen investieren erhebliche Summen in Rechenzentren, leistungsfähige Chips und die Entwicklung neuer KI-Anwendungen. An den Börsen wächst jedoch die Frage, wann und in welchem Umfang diese Ausgaben tatsächlich zusätzliche Einnahmen und Gewinne bringen werden.

Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Kevin Warsh, misst der Technologie eine große Bedeutung für die globale Wirtschaft bei.

"Ich würde sagen, das Aufkommen dieser neuen Technologie ist wahrscheinlich die bedeutsamste Veränderung für die US- und die Weltwirtschaft in meinem bisherigen Leben", sagte der 56-Jährige bei einer Veranstaltung im Rahmen der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank im thailändischen Bangkok.

Auch für die Arbeit der Notenbanken sieht Warsh Potenzial. So könne Künstliche Intelligenz dabei helfen, wirtschaftliche Daten besser auszuwerten und Entwicklungen genauer einzuschätzen.

Neben dem Technologiesektor rückt auch die Commerzbank in den Fokus. Die italienische Großbank UniCredit hat nach eigenen Angaben von der Europäischen Zentralbank grünes Licht erhalten, ihre Beteiligung an dem Frankfurter Geldhaus weiter auszubauen. Die Genehmigung erlaubt es ihr, die Schwelle von 30 Prozent des Kapitals zu überschreiten und ihren Anteil darüber hinaus weiter zu erhöhen

UniCredit bezeichnete die Entscheidung als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer Übernahme der Commerzbank. Die Genehmigung schafft weitere regulatorische Voraussetzungen für die Pläne der italienischen Bank. Sie bedeutet allerdings nicht, dass eine Übernahme bereits beschlossen oder abgeschlossen ist.

Die Entwicklung sorgt für Bewegung an der Börse. Die Commerzbank-Aktie legt am Freitagmorgen zu. Anleger scheinen die Entscheidung zunächst positiv aufzunehmen. Für die weitere Kursentwicklung dürfte nun unter anderem entscheidend sein, wie UniCredit ihre Pläne konkretisiert und wie sich die Zukunft des deutschen Instituts gestaltet.

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