Markus Lanz zu Barbara Schöneberger: „Mach doch mal wieder was Substanzielles“
Für Barbara Schöneberger hat sich der berufliche Alltag in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Das erzählt die 52-jährige TV-Moderatorin in der aktuellen Folge ihres Podcasts „Mit den Waffeln einer Frau“. Im Gespräch mit Fernsehkoch Tim Mälzer spricht sie über den Wandel der TV-Branche – und darüber, dass sie immer seltener in Sendungen eingeladen wird, in denen sie früher fast schon Stammgast war. Schöneberger: „Passe da ja nicht mehr rein“ Heutzutage könne man nicht mehr ohne Weiteres in „diese lustigen Shows“ wie „Genial daneben“ oder „Zimmer frei“ gehen, erzählt die Moderatorin im Gespräch mit Mälzer. „Ich sitze auch zu Hause und gucke den Nägeln beim Wachsen zu und denke mir: Wäre schön, wenn ich mal wieder eingeladen würde“, so Schöneberger. Viele dieser Formate gebe es heute nicht mehr, andere liefen zwar weiter, würden sie aber nicht mehr anfragen. Dann erzählt die Podcasterin von einer Begegnung mit Markus Lanz. Als sie den ZDF-Moderator kürzlich auf dem Flur getroffen habe, habe sie zu ihm gesagt: „Man ist ja gar nicht mehr bei dir eingeladen, wenn man nichts Politisches zu sagen hat. Ich würde gern mal wieder mit einem Thema zu dir kommen.“ Lanz habe darauf ganz trocken geantwortet: „Mach doch mal wieder was Substanzielles.“ Schönebergers Gesprächspartner kann seinen Ohren kaum trauen: „Hat er original gesagt?“ Sie bestätigt Lanz’ Aussage und sagt, sie habe die Bemerkung „ganz lustig“ gefunden. „Ich passe da ja nicht mehr rein“, so die Moderatorin. „Man will natürlich auch nicht zu viel machen. Ich muss ein bisschen aufpassen, dass ich nicht überall bin.“ Im Laufe der Folge gesteht Schöneberger, dass auch sie sich manchmal eingestehen müsse, was sie könne – und was nicht. „Ich bin nicht gut auf politischem Parkett. Ich hab meine Meinung zu den Dingen (…) und ich bin auch mal bereit mitzumachen. Aber ich bin nicht gerne in einem politischen Umfeld, weil ich dafür die Sachen nicht bis zum Ende durchdenke.“ Sie sehe sich als „Unterhalterin“, nicht aber als jemanden, der sich politisch äußern wolle. Nun genehmigt sich Schöneberger erst einmal eine Auszeit. Bereits am Wochenende kündigte sie auf Instagram an: „Wenn ich von der Bühne runtergehe, dann gehe ich in die Ferien. Und zwar ganz schön lange.“ Lesen Sie mehr zum Thema