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Maschmeyer kritisiert Merz: Müssen sich an Zahlen messen lassen

Nation

Kritik an Kanzler

Maschmeyer legt nach: Merz muss sich an Zahlen messen lassen

Von t-online, wan

Aktualisiert am 12.09.2026 - 11:44 UhrLesedauer: 2 Min.

Carsten Maschmeyer rechnet weiter mit Bundeskanzler Merz ab. Ein weiterer Unternehmer stellt Forderungen an den CDU-Chef.

Erst kritisierte der Unternehmer Carsten Maschmeyer den Bundeskanzler bei "Maischberger" heftig (""Hat es voll vergeigt"), jetzt legt er bei Instagram noch mal nach. Der 67-Jährige präsentierte sich in einem Video wirkungsvoll vor dem Reichstag und fragte: "Herr Merz, erinnern Sie sich noch an Ihre Worte?"

Der Geschäftsmann half auch gleich nach. Merz habe im Februar 2025 dem damaligen Amtsinhaber Olaf Scholz vorgerechnet, wie stark die AfD in dessen Amtszeit geworden sei. 2021 kam die AfD mit 10,4 Prozent in den Bundestag. Nach drei Jahren Ampel lag sie in den Umfragen bei 20,8 Prozent. "Das ist das Ergebnis Ihrer Politik", soll Merz Scholz vorgehalten haben.

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Maschmeyer hielt nun Merz die aktuellen Zahlen vor: 43,8 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt. "Eine Landtagswahl ist keine Bundestagswahl. Und ein Kanzler ist nicht allein dafür verantwortlich, wie Menschen wählen. Aber Sie haben diesen Maßstab gesetzt", sagt Maschmeyer. Scholz habe sich an den Zahlen messen lassen müssen. "Heute müssen Sie das auch", richtete der Hannoveraner sich an den Kanzler.

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In den Kommentaren bekam er überwiegend Lob für seine Worte. "Das lässt sich, aus meiner Sicht, nicht besser aufzeigen. Herzlichen Dank für diese Deutlichkeit", schrieb ein Kommentator. Ein andere meinte: "Sie hätten die Stärke, den Einfluss und auch Sympathie des Volkes Herrn Merz abzuwechseln".

Molkerei-Müller fordert Schwarz und Blau

Ein anderer Unternehmer, der Molkereibesitzer Theo Müller (Müllermilch), hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Bildung einer Minderheitsregierung mit Unterstützung der AfD aufgerufen. Der "Welt am Sonntag" sagte der 86 Jahre alte Mehrheitsgesellschafter der Molkereigruppe Müller, Merz solle die SPD aus der Regierung entlassen und mit wechselnden Mehrheiten regieren. "Da bliebe nur die AfD übrig", sagte Müller. Ideal sei aus seiner Sicht: "Schwarz und Blau. Dann wäre Deutschland bald saniert."

Er habe AfD-Chefin Alice Weidel, mit der er nach eigenen Angaben befreundet ist, nach dem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt geschrieben: "Gratuliere zum sensationellen Erfolg!" Die Bürger von Sachsen-Anhalt hätten ein Signal an das ganze Land gesendet, sagte Müller. "Mit der bisherigen Politik kann es so nicht weitergehen." Auf die Frage, ob es AfD-Positionen gebe, die er ablehne, sagte Müller: "Ein Austritt aus der EU oder aus dem Euro ginge mir zu weit."

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