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"Masked Singer": Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe gegen ProSieben

Unterhaltung

"Entsorgt wie ein alter Putzlappen" Show-Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe gegen ProSieben Von t-online, sow Aktualisiert am 08.07.2026 - 13:43 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Wirbel um "The Masked Singer": Die preisgekrönte Kostümbildnerin Alexandra Brandner hat die Senderverantwortlichen nach ihrem Show-Aus scharf kritisiert. Nach sechs Jahren ist Schluss: Alexandra Brandner wird mit ihrem Team nicht mehr die aufwendigen Kostüme der ProSieben-Show "The Masked Singer" entwerfen. Die preisgekrönte Schneiderin und Maskenbildnerin begann ihre Zusammenarbeit mit dem Sender im Jahr 2019. Seit der ersten Staffel "The Masked Singer" war sie die Kreativkünstlerin hinter den Kulissen. Mit ihrem elfköpfigen Team fertigte sie seitdem in allen weiteren Staffeln die Kostüme. Zwischen 300 und 600 Stunden Arbeit und jeweils 20.000 Euro Wert steckten in den Anzügen und Looks. Jetzt berichtet sie in einem Instagram-Video, dass die Zusammenarbeit mit ihr beendet wurde. "Es ist schade, dass wir das so erfahren haben", klagt Brandner dort und kritisiert die Verantwortlichen dann scharf: "Was mich natürlich nachdenklich macht, ist, dass man nach sechs Jahren 'Masked Singer' entsorgt wird wie ein alter Putzlappen." Die zuständige Produktionsfirma, die für ProSieben "Masked Singer" herstellt, ist Endemol Shine Germany. Empfohlener externer Inhalt Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram -Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram -Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren. Instagram-Inhalte immer anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen. Es sei für Alexandra Brandner komplett unverständlich, nach so langer Zeit so miteinander umzugehen. In ihrem Beitrag zu dem Video auf Instagram schreibt sie: "Dass man keinen Respekt und keine Wertschätzung mehr vor der Arbeit des anderen hat, dass ein Team und die Liebe zur Arbeit nichts mehr wert ist. Ich hätte erwartet, dass man den Telefonhörer in die Hand nimmt, und ganz einfach sagt: 'Alex, deine Kostüme sind für die Sendung mittlerweile zu teuer und wir müssen uns nach etwas Billigerem umsehen.'" Sie habe dafür sogar Verständnis, ihre Arbeit sei nun mal teuer, weil es "höchste Handwerkskunst" sei. Die Art und Weise der Kommunikation, den Umgang mit ihrer Firma halte sie für den viel größeren Skandal. Sie wirft den Verantwortlichen Mutlosigkeit und fehlenden Anstand vor, sich nicht bei ihr persönlich gemeldet zu haben. Zu den Vorwürfen von Alexandra Brandner nimmt der Sender auf Anfrage von t-online Stellung. Man verändere die Show "für diesen Herbst an vielen Stellen", teilt ProSieben-Sprecher Christoph Körfer mit. "Dazu arbeitet die Produktionsfirma wie auch schon in der Vergangenheit – mit wechselnden Kreativ-Teams und Kreativ-Werkstätten zusammen." Quoten-Sinkflug bei "Masked Singer" Alexandra Brandner, die 2020 den Deutschen Fernsehpreis für ihre "Masked Singer"-Kostüme gewann, wird trotz des Abschieds weiter in der Branche arbeiten – und auch die Show bleibt Teil ihres Portfolios, wenn auch aus dem Ausland. Seit 2020 ist sie für die belgische Version der Show zuständig, seit 2023 auch für die Kostüme der niederländischen Version von "The Masked Singer". Video Erst am Montag verkündeten die deutschen "Masked Singer"-Macher den Umbau der Sendung. Noch mehr Promis sollten in der neuen Staffel im Herbst antreten, zwei Demaskierungen pro Folge soll es geben – und die Show wird nicht mehr live sein, sondern zuvor aufgezeichnet. Ob all die Veränderungen, samt den neuen Kostümen, Auswirkungen auf den Erfolg der Show haben? Die Sendung kämpft seit Jahren gegen einen Reichweitenrückgang. Staffel elf (November/Dezember 2024) holte unbefriedigende Quoten, mit Marktanteilen von durchschnittlich 5,4 Prozent. ProSieben-Sprecher Christoph Körfer sagte daraufhin: "'The Masked Singer' legt 2025 eine längere Pause ein und kommt nur einmal."

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