DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Massensturz bei der Tour de France! Deutscher Rad-Star völlig geschockt

Sport

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Aller guten Dinge sind drei! Nach seinen Sprintsiegen in Bordeaux und Bergerac gewinnt Tim Merlier (33) auch die 12. Etappe der Tour de France von der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône. Der Belgier siegt im Massenspurt und hat Glück, dass er auch wie fast alle Top-Sprinter nicht in den Sturz verwickelt ist, der 350 Meter vor dem Ziel bei Tempo 70 passiert. Prominentester Name unter den Unglücksraben: Fernando Gaviria (31). Der gewann in den vergangenen Jahren schon zwei Etappen bei der Frankreich-Rundfahrt, wird nun aber mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch nicht weiterfahren können. Der Kolumbianer fuhr in eine Lücke, die gar nicht da war, und sorgte quasi so für den Crash. Von den deutschen Fahrern ist keiner in den Unfall verwickelt, aber einer sah ihn hautnah. Pascal Ackermann (32): „Ich zittere jetzt noch wegen des Sturzes. Der ist genau neben mir passiert. Ich war schon zweimal vorher knapp an der Bande dran und musste bremsen. Für mich war es heute schon einen Kilometer vor dem Ziel vorbei.“ Die anderen Deutschen haben kaum was mitbekommen. „Das ist zwei, drei Positionen hinter mir passiert“, sagt Max Kanther (28). „Ich habe nur noch die Überreste gesehen“, so der Deutsche Meister Felix Engelhardt (25). Zum Glück nicht in den Sturz verwickelt: Georg Zimmermann (28), hart im Nehmen wie längst nicht alle. Der Augsburger war am Mittwoch 30 Kilometer vor dem Ziel in Nevers an der Verpflegungsstelle gestürzt und fiel aufs Kinn. Das wurde mit acht Stichen genäht. Eine Aufgabe der Tour stand aber nie zur Debatte. Am Donnerstag kommt der Profi vom belgischen Team Lotto Intermarché zeitgleich mit dem Sieger als 133. ins Ziel. Für die witzigste Szene des Tages sorgt jedoch Florian Lipowitz (25). Der Kapitän des deutschen Red-Bull-Teams wirft eine leere Trinkflasche während der Fahrt Richtung einer Zielscheibe am Straßenrand, die dazu animieren soll, leere Flaschen genau hier loszuwerden als Souvenir für kleine Radsport-Fans. Der Schwabe verfehlt das Ziel, lacht in die Kamera des Begleitmotorrads und sagt: „Deshalb habe ich mit Biathlon aufgehört.“ Erst vor sechs Jahren wechselte er von den Skiern und dem Gewehr aufs Rad. So locker drauf war er nicht immer. In der Gesamtwertung bleibt er Sechster mit 38 Sekunden Rückstand auf das Podium. Es ist also noch alles drin. Weiter in Gelb: Tadej Pogacar (27/Slowenien) mit 3:36 Minuten vor Jonas Vingegaard (29/Dänemark). Am Freitag folgt die längste Etappe der diesjährigen Tour über 206 km von Dole nach Belfort. Da könnte nach zwei Sprinttagen wieder eine Ausreißergruppe gehen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren