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Massimo Sinató feiert Spielfilm-Debüt im ZDF

Unterhaltung

Auf der Tanzfläche ist Massimo Sinató (45), den die meisten als Profitänzer aus der RTL-Show „Let's Dance“ kennen, ständig in Bewegung. Beim Schauspiel findet er jetzt überraschend zu mehr Ruhe. Nach kleineren Gastrollen feiert er mit dem ZDF-Film „Rezept für die Liebe“ aus der „Inga Lindström“-Reihe nun sein Spielfilm-Debüt. Im Gespräch mit BUNTE.de verrät der Profitänzer, warum er sich beim Schauspielern plötzlich ganz anders erlebt, wie viel von ihm in seiner Figur steckt – und weshalb Altersunterschiede in der Liebe für ihn keine große Rolle spielen.

Massimo Sinató entdeckt beim Schauspielern seine ruhigere Seite

Für den Profitänzer ist die Rolle eine besondere Premiere. Zwar hatte er bereits bei „Moulin Rouge – das Musical“ und in einigen Serien erste Berührungspunkte mit der Schauspielerei, bei „Rezept für die Liebe“ steht er jedoch erstmals für einen Spielfilm vor der Kamera. Die Verbindung seiner beiden Leidenschaften hat ihm dabei besonders viel Freude bereitet: „Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, vor allem Schauspiel & Tanz zu verbinden, aber ich war trotz meiner Bühnenerfahrung sehr aufgeregt.“

Gleichzeitig habe ihm die Arbeit jedoch auch eine ganz neue Seite an sich selbst gezeigt. „Ich bin im Schauspiel deutlich ruhiger und mehr im Hier und Jetzt als im Tanz“, sagt Sinató. Während beim Tanzen sein Körper das wichtigste Ausdrucksmittel ist, eröffnet ihm die Schauspielerei eine neue Möglichkeit, Gefühle zu vermitteln: „Die Schauspielerei gibt mir eine Stimme, sonst ist mein Instrument mein Körper.“ Sie bringt ihn zudem runter: „Normalerweise bin ich eher ein Zappelphilipp und immer in Bewegung, aber beim Schauspielern bin ich viel ruhender und mehr bei mir.“

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Besonders ein Moment ist Sinató von den Dreharbeiten in Erinnerung geblieben, eine Tanzszene, bei der ihn seine Kollegen vor Ort begeisterten: „Ich war ehrlich gesagt unglaublich beeindruckt, wie gut die Schweden tanzen können.“ Ein schönes Kompliment von einem, der es wissen muss: Seit 2010 wirbelt er bei „Let's Dance“ über die Tanzfläche, die ersten Tanzschritte lernte er schon mit zehn Jahren.

Massimo war bei seiner Rolle „komplett in seinem Element“

Im Mittelpunkt des Films steht Sofia, die in ihre Heimat zurückkehrt, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Dort trifft sie auf ihre ehemaligen Nachbarn Frederika und Gunnar. Die Ehe des Paares steckt in einer Krise – vor allem, seit Gunnar im Ruhestand ist. Frederika zieht sich zunehmend von ihrem Mann zurück und lernt schließlich den deutlich jüngeren Kian kennen, der sie direkt umgarnt, gespielt von Massimo Sinató.

In der Rolle fühlte sich der Profitänzer schnell zu Hause. Schließlich verbindet ihn einiges mit seiner Figur: Denn Kian unterrichtet an einer Tanzschule. Eine eigene Persönlichkeit habe er ihm deshalb vergleichsweise leicht verleihen können, erzählt er: „Ich war als Tanzlehrer komplett in meinem Element.“ Und auch Kians direkte, offene Art sei ihm nicht völlig fremd. Auf die Frage, ob er privat ähnlich offen mit seinen Gefühlen umgehe, antwortet der Tänzer: „Ich bin ein sehr emotionaler und gefühlsoffener Mensch.“

Massimo Sinató und Rebecca Mir teilen großen Altersunterschied

Im Film sprühen zwischen Frederika und Kian beim gemeinsamen Tanzen schon bald die Funken. Dass es zwischen den beiden einen deutlichen Altersunterschied gibt, stört Massimo Sinató dabei überhaupt nicht. „Alter ist nur eine Zahl“, sagt der Tänzer.

Auch privat kennt Sinató die Situation gut: „Meine Frau und ich haben auch einen Altersunterschied von über zehn Jahren“, erzählt er. Wie im Film knisterte es auch zwischen ihm und seiner Rebecca Mir (34) erstmals auf der Tanzfläche, als die Moderatorin an der 5. Staffel von „Let’s Dance“ teilnahm. Inzwischen sind die beiden seit 14 Jahren ein Paar und seit knapp elf Jahren verheiratet. Dass eine Liebe mit Altersunterschied funktionieren kann, beweisen sie mit ihrem gemeinsamen Glück daher seit langem.

„Inga Lindström – Rezept für die Liebe“ läuft am 20. September 2026 um 20:15 Uhr auf ZDF und ist bereits jetzt in der ZDF-Mediathek verfügbar.

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