Massive Kritik an Infantinos WM-Plan: Der Sport-Tag am Donnerstag, den 30. Juli 2026
Der Sport-Tag Keine Russland-Rückkehr zur Eishockey-WM Bei der Eishockey-WM im kommenden Jahr in Deutschland wird es nicht zu einer Rückkehr Russlands kommen. Das teilte der Weltverband IIHF mit. Grund seien die "anhaltenden Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Schutz und sportlicher Integrität", hieß es in dem kurzen Statement. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Anfang Juli die Sanktionen gegen Russland weitestgehend aufgehoben und damit auch den Weg für russische Mannschaften zurück in den Weltsport freigemacht. In der Folge hatte die IIHF überlegt, ob sie den neunmaligen Olympiasieger und 27-maligen Weltmeister wieder zu Wettbewerben zulässt. Russland ist seit dem Überfall in der Ukraine im Jahr 2022 im Eishockey ausgeschlossen. Die nächste Eishockey-WM findet vom 13. bis 30. Mai kommenden Jahres in Düsseldorf und Mannheim statt. Das Eröffnungsspiel steigt in der Fußballarena auf Schalke. CONCACAF lehnt Infantino-Pläne ab, aber kein Boykott Nach der WM-Boykottdrohung der europäischen Verbände hat FIFA-Präsident Gianni Infantino den nächsten schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband Concacaf lehnt die in dieser Woche verkündeten Investorenpläne geschlossen ab, wie der Verband nach einer gemeinsamen Sitzung mitteilte. Damit positionieren sich auch die drei WM-Gastgeber USA, Mexiko und Kanada gegen Infantino, der den 211 Mitgliederverbänden Einnahmen in vierfacher Höhe in Aussicht gestellt hatte. Mit den 55 Stimmen der Europäer und den 41 Stimmen aus Nord- und Mittelamerika dürfte es für den FIFA-Boss schwierig werden, überhaupt eine Mehrheit zu erreichen. Hoeneß legt sich bei Olise-Transfer fest Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden." Dasselbe gelte für den Kolumbianer Díaz und generell für alle Spieler. "Wir müssten doch bescheuert sein. Du gibst 60 oder 70 Millionen aus, kriegst vielleicht 120. Und dann rennst du den anderen hinterher, von denen du nicht weißt, wie sie bei uns einschlagen", sagte Hoeneß. Zuletzt hatte es Spekulationen um einen Wechsel von Olise zu Real Madrid gegeben. Der Rekordmeister sei in der "glücklichen Lage, mit Díaz, Kane und Olise das beste Trio der Welt zu haben", betonte Hoeneß. Die Münchner müssten "ja mit dem Klingelbeutel geschlagen sein, wenn man auch nur darüber nachdenken würde, einen von ihnen zu verkaufen." Klaveness fordert "echte Veränderungen" Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness sieht in der Einigung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) auf einen Boykott aller FIFA-Turniere eine große Chance. "Wir müssen diesen Moment jetzt nutzen, um die Prinzipien guter Unternehmensführung zu stärken und echte Veränderungen zu bewirken", sagte die Präsidentin des norwegischen Fußball-Verbandes NFF, die als FIFA-Kritikerin bekannt ist. Es sei "leider keine Überraschung, dass wir jetzt eine solche Verletzung von guter Unternehmensführung und Vertrauen erleben", sagte Klaveness. "Wie der NFF in vielen Fällen betont hat, wurden große Entscheidungen im Laufe der Zeit einseitig vom Präsidenten der FIFA getroffen, ohne angemessene Verfahren." Sie könne, sagte Klaveness, "keinen Prozess akzeptieren, bei dem ein Projekt, das den Kern unseres gemeinsamen Modells verändert, heimlich entwickelt wird, außerhalb der gewählten Gremien, und als fertige Entscheidung ohne jegliche Konsultation präsentiert wird". "UEFA führt einen totalen Krieg gegen Infantino" In der europäischen Presse gibt es heftige Reaktionen auf die Entscheidung der UEFA, einen Boykott für FIFA-Turniere angesichts der Investorenpläne anzukündigen. "Die UEFA führt einen totalen Krieg gegen Infantino. Die europäischen Verbände haben eine schockierende Entscheidung getroffen", schreibt die italienische "Gazetta dello Sport". Beim französischen RMC Sport ist vom "offenen Krieg" die Rede, welchen die UEFA nun gegen den Fußball-Weltverband führe. "Giannis Geldmacherei abgelehnt", fasst der englische "Daily Star" die Sachlage zusammen. UEFA-Boykott könnte bereits in einem Monat beginnen Die Boykottdrohung der UEFA könnte bereits zeitnah erstmals umgesetzt werden. Ab Anfang September findet in Polen die U20-Weltmeisterschaft der Frauen statt. Diese wird mit 24 Teams ausgetragen, wovon sechs aus dem Kreis der UEFA stammen. Als erstes größeres Turnier der A-Nationalmannschaften wäre die Weltmeisterschaft der Frauen im kommenden Jahr in Brasilien betroffen. Das DFB-Team ist für das Turnier 2027 bereits qualifiziert. "Als Ergebnis der heutigen Diskussion werden keine UEFA-Nationalmannschaften an FIFA-Wettbewerben teilnehmen, solange diese Vorschläge auf dem Tisch bleiben – es sei denn, dieser Vorschlag wird vollständig verworfen und es werden verbindliche Zusicherungen gegeben, dass die FIFA ihre Führung oder Wettbewerbe niemals wieder für privates Eigentum öffnen wird", hieß es in dem UEFA-Statement zum Boykott der Turniere. Wildes BVB-Trikot sorgt für Fan-Unmut Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat in Tokio sein neues Ausweichtrikot in der Farbe Lila vorgestellt und für Fan-Diskussionen gesorgt. "In leuchtendem Lila mit neongelben Akzenten ist das Trikot für die Fans gemacht, die bereit sind, über die klassischen Farbkombinationen hinauszugehen", teilten die Dortmunder während ihrer Marketing-Reise in Japan in einer Pressemitteilung mit. Der ungewöhnliche Look des neuen Trikots lieferte in den sozialen Medien unter Fans direkt Gesprächsstoff. Die Urteile fielen sehr gemischt aus, reichten von "sehr geil" bis zum "schlechtesten Trikot, was ich gesehen habe". Ein Fan fragte, was das noch mit den Vereinsfarben Schwarz-Gelb zu tun habe, ein anderer, ob das Trikot auch als Warnweste im Auto gehen würde. Andere lobten die Energie der grellen Farben. Der offizielle Account des Zweitliga-Aufsteigers VfL Osnabrück ließ sich zu einem Scherz hinreißen: "Coole Farbe", schrieben die Lila-Weißen aus Osnabrück unter einen Beitrag bei Instagram. Räuber überfallen Fußballprofi und zerren ihn aus Wagen Nach einem Discobesuch wird der Fußballspieler Mohammed Fuseini von Maskierten attackiert. Sie zerren den 24-Jährigen vom belgischen Klub Union Saint-Gilloise aus seinem Wagen und entwenden seine Wertsachen. Inzwischen sitzt ein erster Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. 0:50 Räuber überfallen Fußballprofi und zerren ihn aus Wagen Nicht nur Neymar: Superstar-Aderlass bei Brasilien Nach dem frühen WM-Aus steht beim Fußball-Rekordweltmeister Brasilien ein größerer Umbruch an. Neben Superstar Neymar haben auch Casemiro und Danilo keine Zukunft mehr in der Seleção. "Mit dieser Weltmeisterschaft geht eine Generation sehr wichtiger Spieler zu Ende. Angefangen bei Neymar über Danilo und Casemiro", sagte Trainer Carlo Ancelotti dem brasilianischen Portal O Globo. Zuvor hatte der Italiener über seine Erkenntnisse des Achtelfinal-Ausscheidens gegen Norwegen (1:2) berichtet. Er werde zwar nicht alle WM-Fahrer austauschen, sagte Ancelotti, aber "Veränderungen vornehmen und eine neue Generation einsetzen". Für die erhofften Titelgewinne bei der Copa América 2028 oder der WM 2030 hätten aber auch gestandene Spieler Platz. So plane er weiterhin mit dem 32 Jahre alten Kapitän Marquinhos. UAE-Boss dementiert Pogacar-Gerüchte Nachdem jüngste Medienberichte bereits eine Entscheidung rund um Tadej Pogacars Teilnahme an der Vuelta verkündeten, will man beim Team des Tour-de-France-Siegers davon noch nichts wissen. Sport.de powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier! "Wir werden darüber nachdenken und zu gegebener Zeit eine Entscheidung treffen", erklärte Matxin Joxean Fernandez, Sportdirektor beim Team UAE Team Emirates – XRG, gegenüber der "Marca". "Jetzt ist erst einmal Zeit, das zu genießen, was wir nach drei harten Wochen erreicht haben", sagte er. Damit widerspricht er dem Bericht der "Gazzetta dello Sport", die bereits verkündete, Pogacar habe seine Entscheidung schon getroffen und werde an der diesjährigen Vuelta teilnehmen. Zweitliga-Rekordtorschütze kürt seinen "absoluten Topfavoriten" Zweitliga-Rekordtorschütze Simon Terodde sieht den VfL Wolfsburg als "absoluten Topfavoriten" für den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga. Dies erklärte der RTL/Sky-Experte. Als Hauptgrund nannte Terodde die gezielten Transfers des Bundesliga-Absteigers. Die Zugänge Fabian Reese, Hauke Wahl und Robert Glatzel sorgen seiner Meinung nach für "die nötige Garantie", um in der 2. Liga zu "funktionieren". Stürmer Glatzel traut er sogar 20 Saisontore und die Torjägerkanone zu. Der VfL gab bisher mehr als 22 Millionen Euro für neue Spieler aus, während die anderen 17 Zweitligisten zusammengerechnet bei knapp 19 Millionen Euro liegen. In Wolfsburg habe man aber "halt die finanziellen Möglichkeiten" und das Geld "gut eingesetzt", so Terodde. Irrer Plan: Infantino hat die "Braut sehr hübsch gemacht" Fifa-Präsident Gianni Infantino möchte die WM in Zukunft privatisieren um den Verbänden mehr Geld zu zahlen. Sportökonom Prof. Dr. Dominik Schreyer erkennt dahinter ein von langerhang geplantes Vorhaben. 3:14 Sportökonom erkennt Muster im wilden Infantino-Plan AC Mailand ist genötigt, Tod zu dementieren Die AC Mailand hat Berichte über den Tod ihres ehemaligen Top-Spielers und aktuellen Vize-Präsidenten Franco Baresi dementiert. "Franco durchlebt derzeit eine schwierige und heikle Phase, und der Klub steht ihm sowie seiner Familie mit Zuneigung und Unterstützung zur Seite", postete der italienische Serie-A-Verein auf X. Zuvor hatten Gerüchte über den Tod von Baresi in den sozialen Medien die Runde gemacht. Auch Zeitungen meldeten sein Ableben. Einige Online-Artikel wurden nach dem Dementi wieder entfernt. Auch Vize-Regierungschef Matteo Salvini, der auf X kondolierte, musste seinen Post später wieder entfernen. "Wir bitten alle, seine Privatsphäre zu respektieren und nicht zur Verbreitung von Informationen beizutragen, die jeglicher Grundlage entbehren", hieß es in dem Post von Milan weiter. Die Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" berichtete, Baresi befinde sich derzeit in einem Krankenhaus unweit von Mailand. Vergangenes Jahr sei dem 66-Jährigen ein Knoten an der Lunge entfernt worden. Baresi spielte von 1978 bis 1997 für den Verein aus Mailand - in seiner gesamten Karriere spielte er für keinen anderen Klub. 1990 wurde er als Italiens Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Ex-Schwimmstar Phelps spricht über Suizidgedanken Der frühere Schwimmstar Michael Phelps wird seit Jahren von Depressionen gequält. Erstmals sprach er 2014 über die Krankheit, begab sich damals auch in Therapie. Die rette ihm vermutlich das Leben, bekannte er nun in einer Dokumentation von "L'Equipe". Nach den Olympischen Spielen 2012 "wollte ich nicht mehr leben", sagte er. Er hatte konkrete Suizidgedanken und in einer Nacht 30 Milligramm Schlaftabletten bei sich: "Zum Glück waren es nicht mehr, sonst hätte ich sie alle genommen. Das war das größte Warnsignal meines Lebens." Hilfe bei Depressionen Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hat auf ihrer Website verschiedene Adressen für Hilfe bei Depressionen zusammengestellt, unter anderem zu ersten Anlaufstellen. Sie rät: Bei einer Erkrankung oder beim Verdacht auf eine Depression sollte man unbedingt das Gespräch mit einem Arzt oder Psychotherapeuten suchen. In Notfällen, etwa bei Suizidgedanken, sollte man sich jedoch umgehend an eine psychiatrische Klinik wenden oder den Notruf 112 wählen. Auch der Sozialpsychiatrische Dienst leistet in der Regel wohnortnah Hilfe - für psychisch Erkrankte, aber auch für Angehörige. Das Info-Telefon Depression der Depressionshilfe erreicht man kostenfrei unter der Telefonnummer 0800 - 33 44 533, zu folgenden Zeiten: Mo, Di, Do 13 bis 17 Uhr, Mi und Fr 8.30 bis 12.30 Uhr. Auch auf der Website des Netzes psychische Gesundheit finden sich verschiedene Unterstützungsangebote, die man in Krisenzeiten in Anspruch nehmen kann. Beim Bundesverband Burnout und Depression e. V. finden Betroffene und Angehörige Informationen zu Selbsthilfegruppen, Beratungsangebote und mehr zu den Themen Burnout und Depression Die Therapie half, 2016 gewann er bei den Olympischen Spielen nochmal fünf Gold- und eine Silbermedaille. Doch die Depressionen sind bis heute ein Begleiter - er will mit seinen öffentlichen Aussagen dazu auch anderen helfen, engagiert sich mit seiner Stiftung gegen Vorurteile. Er weiß: "Ich werde meine Depressionen und Ängste nie loswerden. Die Frage ist, wie ich damit umgehe." Deutscher Profifußball brüstet sich mit Ticketrekord Die Begeisterung für den deutschen Profifußball hält an: Die Bundesliga und 2. Bundesliga haben in der abgelaufenen Saison 2025/2026 einen Ticketrekord aufgestellt. Die 36 Profiklubs setzten insgesamt 21.404.258 Tickets ab, der Schnitt betrug 34.974 pro Spiel - so hoch wie noch nie. In der Bundesliga wurden 12.718.097 Karten verkauft (41.562 im Schnitt). Dies bedeutete einen Anstieg von neun Prozent im Vergleich zu 2024/2025. Wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten die Rückkehr des 1. FC Köln und des Hamburger SV in die Bundesliga. Die durchschnittliche Auslastung der Stadien lag laut Liga bei 96,10 Prozent. Insgesamt 16 der 18 Bundesligisten erreichten eine Auslastung von mehr als 90 Prozent. In der 2. Liga lag der Ticketabsatz bei 8.686.161 (28.386 im Schnitt). Damit liegt das deutsche Unterhaus sogar nur knapp hinter der spanischen La Liga (30.945) und der italienischen Serie A (30.084). Der Preis einer Eintrittskarte für ein Bundesliga-Spiel (inklusive Umsatzsteuer und Abgaben an den öffentlichen Nahverkehr) betrug durchschnittlich 30,77 Euro. In der 2. Bundesliga lag der Durchschnittspreis bei 24,34 Euro. Woltemade bekommt offenbar deutschen Trainer Nationalstürmer Nick Woltemade bekommt bei Newcastle United laut übereinstimmenden Medienberichten einen neuen Trainer. Demnach hat der bisherige Coach Eddie Howe den Premier-League-Klub darüber informiert, dass er sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung stellt und eine Pause einlegen will. Die Nachfolge soll der Deutsche Matthias Jaissle antreten, der zuletzt bei Al Ahli in Saudi-Arabien tätig war. Der 48 Jahre alte Howe war fünf Jahre lang Trainer in Newcastle. Trotz großer Investitionen hatte der Klub aus dem Norden Englands in der vergangenen Saison nur den zwölften Tabellenplatz belegt. Dennoch hatten sich beide Seiten auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt, die nun aber doch zu Ende geht. Am Mittwoch hatte Newcastle in einem Testspiel ein 1:4 gegen Bristol City kassiert. Nach erstem Spieltag: Deutscher Trainer ist seinen Job los Alexander Zorniger ist nicht mehr Trainer des dänischen Fußball-Erstligisten Odense BK. Die Zusammenarbeit sei wegen unterschiedlicher Auffassungen über die weitere Ausrichtung beendet worden, teilte der Klub mit. "Der Zeitpunkt ist bei solchen Entscheidungen selten optimal, aber wir können und wollen keine Kompromisse hinsichtlich unserer Identität und des Kurses eingehen, den wir für den Verein festgelegt haben", wird Sportdirektor Troels Bech in einer Mitteilung zitiert. Zorniger war seit einem Jahr in Dänemark tätig, zuvor war er beim deutschen Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth angestellt gewesen. Odense hatte in der vergangenen Saison als Aufsteiger den achten Tabellenplatz belegt. Am ersten Spieltag der aktuellen Saison hatte es ein 0:1 bei Viborg FF gegeben. Nun erfolgte die schnelle Trennung. In Deutschland war Zorniger unter anderem auch beim VfB Stuttgart und bei RB Leipzig tätig. Für Privatsphäre: Bundesliga-Profi veränderte nach WM sein Aussehen Unerkannt dank verändertem Look: Eintracht Frankfurts Ritsu Doan hat nach der Fußball-Weltmeisterschaft sein Markenzeichen kurzzeitig abgelegt, um mit mehr Ruhe durch die Straßen seiner Heimat zu schlendern. "Nach der WM war es schwierig, deswegen änderte ich sogar meine Frisur", sagte der japanische Nationalspieler im Interview mit dem "Kicker". Seine blond gefärbten Haare gab er zwischenzeitlich auf. Die Erklärung ist einfach: "Es gibt keine blonden Japaner." Die gefärbten Haare waren jahrelang Doans Erkennungsmerkmal. Aufgrund seines ungewöhnlichen Looks wurde er häufig angesprochen. Das sei zwar grundsätzlich in Ordnung, "aber nachdem in diesem Jahr meine Tochter zur Welt kam, wollte ich Zeit mit meiner Familie verbringen und die Privatsphäre genießen", sagte Doan: "Also färbte ich meine Haare wieder dunkel." Bilder aus dem Trainingslager der Eintracht zeigen Doan allerdings schon wieder blondiert, allerdings dezenter als noch während des Turniers. "Einfach angerufen": Adeyemi gibt Einblick in Barcelona-Wechsel Karim Adeyemi war bei Borussia Dortmund nicht mehr so gefragt, da wechselt er kurzerhand zum FC Barcelona. Ein Transfer zu einem Weltklub - vor allem auch dank seiner Bekanntschaft mit Ex-Bundestrainer Hansi Flick. Das erklärte Adeyemi nun bei "Mundo Deportivo": Der jetzige Barcelona-Trainer habe ihn "einfach angerufen und gefragt, ob ich kommen möchte. Ich habe ihm gesagt, dass ich das natürlich tun würde, denn es ist der größte Verein der Welt und solche Gelegenheiten bieten sich nur einmal im Leben. Er musste mich nicht überzeugen. Ich vertraue ihm schon seit Langem und habe großen Respekt vor ihm". Der Wechsel, der Adeyemi zum Aufschwung und zur Rückkehr ins DFB-Team verhelfen soll, brachte dem BVB Berichten zufolge eine Sockelablöse von 22 Millionen Euro. Hinzu kommen Bonuszahlungen sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung. Nach Rekord: Müller fährt nächsten Triumph ein Thomas Müller hat einen Tag nach seinem Triumph bei der Shooting-Challenge auch beim All-Star-Game der Major League Soccer (MLS) einen Erfolg gefeiert. Der deutsche Weltmeister von 2014 besiegte mit der MLS-Auswahl das Team aus der mexikanischen Liga MX in Charlotte mit 4:3 (3:1). Dabei kam der Offensivspieler der Vancouver Whitecaps als Joker in der 55. Minute ins Spiel und blieb ohne Scorerpunkt. Inter Miamis Superstar Lionel Messi fehlte noch nach seiner WM-Finalteilnahme mit Argentinien. Zum Spieler des Spiels wurde stattdessen der frühere Bundesliga-Profi Heung-Min Son gewählt, der mit einem Doppelpack (20., 23.) vor der Pause die Weichen für die All-Stars der MLS stellte. "Ich bin sehr glücklich und möchte mich einfach bei allen bedanken", sagte der Südkoreaner. Außerdem trafen Philip Zinckernagel (42.) und Evander (58.) für das Team der Major League Soccer. Die Treffer für die Auswahl der mexikanischen Liga erzielten Luis Gabriel Rey (9.), Salomón Rondón (55.) und José Paradela (90.+1). DFB-Star ist wertvollste Spielerin der Welt Überraschendes Ranking im Fußball der Frauen: Den neuen Marktwerten des Portals Soccerdonna zufolge, ist Klara Bühl die wertvollste Spielerin der Welt. Der Offensivstar des FC Bayern und des DFB-Teams ist demnach 1,65 Millionen Euro wert. Ihr Marktwert stieg um mehr als eine halbe Million Euro an. Damit überholte sie auch die Weltfußballerin - die Spanierin Aitana Bonmatí ist dem Portal zufolge 1,6 Millionen Euro wert. Dahinter folgt die englische Europameisterin Alessia Russo vom FC Arsenal mit 1,3 Millionen Euro. DFB-Kapitänin Giulia Gwinn wird auf 700.000 Euro taxiert, ihre Co-Kapitänin beim Nationalteam, Janina Minge, hat demnach einen Marktwert von 600.000 Euro. WM-Finalist muss von Nachbarn gerettet werden Erst die Niederlage im WM-Finale gegen Spanien und dann das: Argentiniens Nationaltorhüter Emiliano Martinez hat bei seinem Urlaub in der Heimat eine Panne mit seinem Geländewagen. Er kam von der Landstraße ab und blieb im Matsch stecken. Sein Glück: Er erreichte seine Nachbarn - und die kamen mit Abschleppseil und zogen ihn wieder ins Freie. Zum Dank verschenkte Martinez ein Trikot und Poster, machte Selfies - und seine Retter damit ebenfalls sehr glücklich. Im lokalen TV sagte Leonardo Albarracin, einer der Retter: "Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten. Mir kamen die Tränen. Es war ein unvergesslicher Moment." Martinez schenkte ihm seine Nationalmannschaftsjacke. Dieses Trump-Familienmitglied will bei FIFA mitmischen Joshua Kushner, der eine führende Rolle beim geplanten Deal um die Rechte an FIFA-Fußballturnieren spielen könnte, ist bisher vor allem als milliardenschwerer Investor und Ehemann von Supermodel Karlie Kloss bekannt. Zugleich gehört der 41-Jährige zur erweiterten Familie von Donald Trump: Er ist der Bruder von Jared Kushner, der mit Präsidententochter Ivanka Trump verheiratet ist. Politisch trat Joshua Kushner bisher aber kaum in Erscheinung. Seine Investmentfirma Thrive Capital gründete Kushner 2009 während eines Studiums an der Harvard Business School. Thrive beteiligt sich mit Geld von Investoren an potenziell aussichtsreichen Unternehmen, die frische Mittel für Wachstum benötigen. Unter den Firmen, in die Kushners Fonds investierte, waren die Foto- und Videoplattform Instagram, das Filmstudio A24, der heutige Musikstreaming-Marktführer Spotify und später der ChatGPT-Entwickler OpenAI. Unter anderem dank dieser Investitionen baute Kushner ein Vermögen auf, das das Magazin "Forbes" aktuell auf 5,2 Milliarden Dollar (4,54 Milliarden Euro) schätzt. Der Fonds Thrive Eternal, über den bei einem neu zu gründenden Tochterunternehmen der FIFA investiert werden soll, wurde erst im April vorgestellt. Die erste Investition von Thrive Eternal war der Einstieg beim Baseball-Team San Francisco Giants. Ein Verband ist offen für Infantinos WM-Verkauf Afrikas Fußballverband steht den Investorenplänen der FIFA offen gegenüber. Die Confédération Africaine de Football (CAF) forderte ihre Mitgliedsverbände auf, den Vorschlag zu prüfen und sich am Konsultationsprozess zu beteiligen. CAF-Präsident Patrice Motsepe berief für die kommende Woche eine Sitzung des Exekutivkomitees ein. Die CAF sei "entschlossen, den Dialog und die Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, der FIFA, anderen Fußballkonföderationen und Interessengruppen fortzusetzen, um die finanziellen und sonstigen Ressourcen für die Entwicklung und das Wachstum des Fußballs in Afrika und weltweit zu stärken", hieß es in der Mitteilung des Kontinentalverbands. 2:19 Infantino spielt WM-Plan herunter: "Nur ein Vorschlag" Mit 54 Mitgliedsverbänden besitzt die CAF einen großen Stimmenblock innerhalb der FIFA. Nach der Kritik aus Nord- und Mittelamerika (CONCACAF), Europa (UEFA) sowie Asien (AFC) ist sie zudem die erste, die sich dem Vorhaben von FIFA-Präsident Gianni Infantino offen gegenüber zeigt. Motsepe hatte im Anschluss der Weltmeisterschaft öffentlich von Infantino geschwärmt und dessen "Schlüsselrolle" in der Entwicklung des afrikanischen Fußballs gepriesen.