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Matrosen versuchen, über Bord zu springen

Welt

Startseite Politik Kriegseinsatz ohne Ende: Matrosen der USS Abraham Lincoln versuchen, über Bord zu springen Uns auf Google folgen Die Familien der Menschen an Bord des Flugzeugträgers sollen nach dem verlängerten Iran-Kriegseinsatz Bedenken geäußert haben. Teheran/Tel Aviv – Mindestens zwei Matrosen der U.S. Navy haben nach Angaben von Familienmitgliedern der Besatzung versucht, auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln über Bord zu springen, nachdem während eines verlängerten Einsatzes für den Krieg mit Iran Bedenken geäußert worden waren. Der Vorfall hat unter Angehörigen und Beobachtern die Sorge verstärkt, dass der anhaltende Druck auf die Mannschaft gravierende Folgen für deren psychische Gesundheit haben könnte. Content-Partnerschaft Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com. Der Flugzeugträger ist seit November im Einsatz und in den Nahen Osten verlegt worden, nachdem er zuvor im Pazifik stationiert war, während sich die USA auf den Beginn ihres Krieges gegen Teheran Ende Februar vorbereiteten. Die lange Abwesenheit von der Heimatbasis sowie die unsichere Dauer des Einsatzes belasten nach Angaben der Familien viele der an Bord befindlichen Soldatinnen und Soldaten zusätzlich. Die Angehörigen der rund 5.000 Matrosen und Marines, die seit mehr als acht Monaten an Bord sind, haben in mehreren in der vergangenen Woche veröffentlichten Berichten Alarm geschlagen – wegen Versorgungsengpässen, langer Arbeitszeiten und der Sorge vor der Möglichkeit von Selbstverletzungen. Einige Familien schilderten, dass sie sich nur unzureichend informiert fühlten und befürchteten, dass Warnsignale nicht rechtzeitig erkannt werden könnten. Zunehmender Druck im Iran-Krieg: Familien treffen Marineführung wegen psychischer Gesundheit Mehr als 200 Familienangehörige der an Bord dienenden Matrosen trafen sich vergangene Woche mit Hung Cao, dem amtierenden Marineminister, wie das Fachmedium Stars and Stripes berichtete. Bei dem Treffen wurden detaillierte Sorgen über die Situation an Bord, die Belastung durch den Kriegseinsatz und die Unterstützung für die Besatzung zur Sprache gebracht. Bei einer zweiten, virtuell abgehaltenen Sitzung zwischen hochrangigen Marinevertretern und Angehörigen der Matrosen und Marines der „Lincoln“ wurden laut Aufzeichnungen, die MS NOW vorliegen, ebenfalls Bedenken hinsichtlich psychischer Gesundheit und Sicherheit diskutiert. Angehörige nutzten die Gelegenheit, um konkrete Beispiele anzuführen und nach zusätzlichen Maßnahmen zur Prävention und Betreuung zu fragen. Cao erklärte dem Bericht zufolge, die Lincoln werde zu einem noch nicht näher genannten Zeitpunkt in der Zukunft von der Trägergruppe der USS Theodore Roosevelt abgelöst. Ein genauer Zeitplan wurde dabei jedoch nicht genannt, was nach Angaben einiger Familien die Verunsicherung über die verbleibende Einsatzdauer noch verstärkt. Annabelle Loma sagte der Navy Times, ihr Ehemann habe während seines derzeitigen Einsatzes versucht, über Bord zu springen. Sie erklärte, er sei vor dem Vorfall wiederholt überlastet gewesen und habe kaum Erholungsphasen gehabt. Maria Rodriguez berichtete dem Medium, ihr Ehemann, der sich ebenfalls auf dem Flugzeugträger befindet, habe bei einem separaten Vorfall einen Kameraden an Deck zurückgezogen, als dieser im Begriff gewesen sei, über Bord zu gehen. Newsweek hat das Pentagon per E‑Mail, die außerhalb der Arbeitszeiten versendet wurde, um eine Stellungnahme gebeten. Eine Antwort stand zunächst noch aus, sodass unklar blieb, ob zusätzliche Maßnahmen oder Untersuchungen im Zusammenhang mit den jüngsten Vorfällen eingeleitet werden. Als Reaktion auf Fragen zur psychischen Gesundheit erklärte die Marine gegenüber Stars and Stripes, man höre auf die Familien, unterstütze die Soldatinnen und Soldaten und stelle sicher, „dass die Abraham Lincoln Carrier Strike Group über die Ressourcen verfügt, die sie benötigt, um ihren Auftrag sicher und erfolgreich zu erfüllen“. Die Entwicklung des Einsatzes und die Maßnahmen zur Entlastung der Besatzung bleiben weiter unter genauer Beobachtung.

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