Matthias Ginter legt gegen Julian Nagelsmann nach!
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Matthias Ginter (32) spricht ausführlich über seine Nicht-Nominierung für die Weltmeisterschaft 2026. Dabei äußert sich der Freiburger insbesondere kritisch über die Kommunikation des früheren Bundestrainers Julian Nagelsmann (39). Der Innenverteidiger hofft bis zuletzt auf ein WM-Ticket. Stattdessen muss Ginter innerhalb weniger Stunden gleich zwei bittere Enttäuschungen verkraften. Ginter: „Mit das Bitterste meiner Karriere“ Zunächst verliert Ginter mit dem SC Freiburg das Europa-League-Finale gegen Aston Villa. Nur zwölf Stunden später erhält er die Nachricht, dass er nicht zum deutschen WM-Kader gehören wird. Im Gespräch mit dem „Kicker“ beschreibt der Innenverteidiger die besondere Situation: „Es war so ein Doppelpack. Ich glaube, zwölf, dreizehn Stunden später kam noch die Nachricht mit der WM, dass ich nicht dabei bin. Es waren keine zwei einzelnen Enttäuschungen, sondern eine große. Das war natürlich mit das Bitterste in der Karriere. So ein Doppelschlag am Ende einer sehr, sehr besonderen Saison.“ Vor allem die Art und Weise, wie Nagelsmann ihn über die Entscheidung informiert, beschäftigt Ginter bis heute. Zunächst sagt der Abwehrspieler: „Über die Art und Weise, wie das generell drei Jahre lang abgelaufen ist, will ich nicht sprechen.“ Anschließend wird er konkreter: „Der Zeitpunkt war eigentlich anders geplant, gerade auch mit den ganzen vorher veröffentlichten Leaks, aber ich wurde erst am Donnerstag, dem Tag der Nominierung, informiert.“ WM-Aus wird Ginter erst später bewusst Zunächst verarbeitet Ginter die Entscheidung noch gar nicht richtig. Er erklärt: „Erst mit dem Eröffnungsspiel der WM ist es mir dann so richtig bewusst geworden – und weil es ein Paket war, kam dann auch die Enttäuschung über das verlorene Finale wieder.“ Bis zuletzt hofft der Freiburger auf eine Berufung in den deutschen WM-Kader. Die Kombination aus dem verlorenen Europa-League-Finale und der anschließenden Absage für die Weltmeisterschaft macht die Enttäuschung für ihn besonders schwer: „Ich habe schon Enttäuschungen in meiner Karriere erlebt, aber nicht in diesem Paket binnen zwölf Stunden.“