Maximilian Janisch: Junges Genie baute mit 10 ein Atomkraftwerk in „Minecraft“
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen London (England) – Manche Kinder bauen Sandburgen, andere spielen mit Lego. Und dann gibt es Maximilian Janisch. Er löste bereits in jungen Jahren komplexe mathematische Gleichungen. Jetzt lüftet er auf Instagram ein kurioses Geheimnis aus seiner Kindheit: Er hat mit gerade einmal zehn Jahren sein eigenes Atomkraftwerk gebaut. Der Reaktor entstand komplett digital in dem Computerspiel „Minecraft“. Hinter der Gaming-Anekdote steckt einer der klügsten Köpfe Europas. Der heute 22-Jährige wurde 2003 in Zürich als Sohn eines deutschen Mathematik-Professors und einer Ökonomin geboren. Früh fiel auf, dass seine Denkleistung weit über dem Durchschnitt liegt. Er übersprang drei Grundschulklassen, kam mit acht Jahren aufs Gymnasium und bestand nur ein Jahr später die Mathematik-Matura, das Schweizer Abitur, mit Bestnoten. Ein absoluter Rekord. Mit 21: Jüngster Doktor der Schweiz Weil die Schweizer Universitäten ihn wegen seines Alters zunächst nicht regulär aufnehmen durften, wurde für ihn ein spezielles Förderprogramm eingerichtet. Mit zwölf Jahren zog er schließlich nach Frankreich, um an der Universität Perpignan zu studieren. Seitdem reißt die Erfolgsserie nicht ab: Das US-Magazin Forbes setzte ihn auf seine renommierte „30 unter 30“-Liste, und mit nur 21 Jahren verteidigte er erfolgreich seine Doktorarbeit . Damit ist er der jüngste Promovierte in der Geschichte der Schweiz. Mit zehn Jahren baute er ein Atomkraftwerk