DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Mbappé dankt Nationaltrainer Deschamps in emotionalem Brief

Sport

22:57 Uhr: ➤ Mbappé dankt Nationaltrainer Deschamps in emotionalem Brief 21:43 Uhr: Trumps FIFA-Beauftragter verteidigt Argentinier nach Falkland-Plakat 21:04 Uhr: Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale 19:48 Uhr: Infantino flog mit Privatjet umgerechnet zweimal um die Welt 19:08 Uhr: Unwetter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab 18:09 Uhr: Spaniens Spieler erwartet Rekordprämie für den WM-Titel 16:13 Uhr: Toni Kroos hat klaren WM-Favoriten 15:48 Uhr: Klopp wehrt sich gegen Falschmeldungen ➤ Mbappé dankt Nationaltrainer Deschamps in emotionalem Brief 22:57 Uhr Vor dem letzten Spiel des Nationaltrainers hat sich Frankreichs Kapitän Kylian Mbappé mit einem bewegenden Brief an Didier Deschamps gewendet. "Heute ist unser letzter Tanz. Du hast uns so viel gegeben. Wir hätten dir ein besseres Ende bieten müssen, aber wir haben versagt", schrieb der Stürmer bei "X". Frankreich trifft in Miami im Spiel um Platz drei auf England. Deschamps, der seit 2012 im Amt ist, wird sein Amt nach der WM aufgeben. Als Nachfolger ist Zinedine Zidane im Gespräch. "Du hast eine Hauptrolle bei der Wiederbelebung der Mannschaft gespielt. Die Leute haben deine Großartigkeit nicht immer zu schätzen gewusst, aber ihnen wird die Geschichte noch zeigen", schrieb Mbappé. Der 27-Jährige bedankte sich bei Deschamps für die Einsätze und die gemeinsame Zeit. Unter Deschamps gewann Frankreich 2018 in Russland die Weltmeisterschaft und 2021 die Nations League. 2022 stand man im Endspiel der WM und unterlag Argentinien im Elfmeterschießen. Ebenfalls eine Niederlage gab es im EM-Finale 2016 im eigenen Land, damals gewann Portugal nach Verlängerung. (dpa) +++ Weitere WM-News vom 18. Juli: Trumps FIFA-Beauftragter verteidigt Argentinier nach Falkland-Plakat 21:43 Uhr Der FIFA-Beauftragte des Weißen Hauses, Andrew Giuliani, hat Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft nach deren Provokation mit einem Kriegsplakat im WM-Halbfinale in Schutz genommen. "Was die Möglichkeit betrifft, öffentliche Aussagen zu machen, haben sie das Recht, dies in den Vereinigten Staaten zu tun", sagte der von Präsident Donald Trump eingesetzte Giuliani und berief sich auf die Meinungs- und Redefreiheit in den USA. Argentinien bestreitet am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford das WM-Endspiel gegen Spanien. Nach ihrem 2:1-Sieg im Halbfinale gegen England in Atlanta hatten die Südamerikaner ein Banner hochgehalten. "Las Malvinas son Argentinas" ("Die Falklandinseln sind argentinisch") war darauf zu lesen. Die Aktion sorgte für reichlich Wirbel und Diskussionen. Die Regierung der Falklandinseln rief den Fußball-Weltverband FIFA zum Handeln auf. Zuvor hatte auch schon die britische Regierung erklärt, dass sie von der FIFA eine Untersuchung verlange. Der Weltverband verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Deshalb droht dem argentinischen Team nun Ärger. "Wie üblich prüft die unabhängige Disziplinarkommission der FIFA derzeit die Spielberichte und wägt die relevanten Umstände ab, bevor sie auf der Grundlage der FIFA-Disziplinarordnung über mögliche weitere Schritte entscheidet", teilte ein FIFA-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Niederlage Argentiniens 1982 im Falkland-Krieg gegen Großbritannien beschleunigte den Fall der Militärregierung in dem Land. Doch bis heute hat Buenos Aires seine Ansprüche auf die in Argentinien als Las Malvinas bezeichnete Inselgruppe nicht aufgegeben. (dpa/bearbeitet von jum) +++ Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale 21:04 Uhr DFB-Präsident Bernd Neuendorf und die deutschen Fußball-Spitzenfunktionäre verzichten auf einen Besuch des WM-Endspiels. Wie der Deutsche Fußball-Bund auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, wird kein Verbandsvertreter und somit auch nicht Neuendorf oder dessen Stellvertreter Hans-Joachim Watzke die Partie zwischen Argentinien und Spanien am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in der riesigen Arena in East Rutherford verfolgen. Neuendorf hätte als Mitglied des FIFA-Councils um Weltverbandschef Gianni Infantino einen reservierten Platz auf der Ehrentribüne. Watzke gehört als deutsches Mitglied der UEFA-Exekutive ebenfalls zum Führungszirkel der internationalen Fußball-Funktionäre. Das Top-Event zum Abschluss der XXL-WM, das auch US-Präsident Donald Trump als Ehrengast im Stadion verfolgt, ist ein Stelldichein der wichtigste Entscheider im Weltfußball. Bereits nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der Zwischenrunde durch das 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay und der schnellen Rückkehr nach Deutschland hatte es vom DFB geheißen, dass Neuendorf keine WM-Spiele mehr besuchen werde. Dies gilt nun auch für das Finale. (dpa/bearbeitet von jum) +++ Infantino flog mit Privatjet umgerechnet zweimal um die Welt 19:48 Uhr Gianni Infantino ist bei der Fußball-WM in Nordamerika umgerechnet zweimal um die Welt geflogen. Nach Berechnungen des Spiegel legte der Präsident des Weltverbands FIFA in einem Privatjet während der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada bis vor dem Finalwochenende insgesamt 93.524 Kilometer zurück - und hätte damit mehr als zweimal die Erde umrunden können. Das gehe aus den Daten von Flightradar24 hervor, berichtete das Magazin. Dabei wurden zwei Langstreckenflüge nach Doha und zurück nicht berücksichtigt, mit denen Infantino einen Kondolenzbesuch in Katar nach dem Tod des ehemaligen Emirs Hamad bin Chalifa Al Thani, der die WM 2022 ins Land geholt hatte, absolvierte. Auch ohne diesen "Abstecher" habe der Privatjet insgesamt knapp 813 Tonnen CO2 ausgestoßen. Doch Infantino war damit nicht allein: Insgesamt sei die Zahl der Flüge mit Privatjets während der WM deutlich angestiegen, berichtete der Spiegel. Schon vor dem Turnierbeginn hatte die Firma WingX, ein Datenlieferant für die Privatjetindustrie, 73.200 zusätzliche Flugbewegungen prognostiziert. "So etwas hat es in dieser Form noch nicht gegeben", sagte der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt. (SID/bearbeitet von jum) +++ Unwetter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab 19:08 Uhr Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Endspiel gegen Argentinien. Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien um Superstar Lionel Messi begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford aufeinander. Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und laut spanischen Medien am Donnerstag nicht trainiert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Finale, der 19-Jährige habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden, betonte aber auch die Wichtigkeit der für Samstag geplanten letzten Einheit. Diesen Test konnte Spanien Yamal und dem ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun nicht ermöglichen. Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen. Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern. Kanadische Waldbrände hatten unter der Woche für Rauchschwaden über der Metropole gesorgt. Für Sonntag soll es wieder sonnig sein - bei Temperaturen um 27 Grad Celsius. (dpa) +++ Spaniens Spieler erwartet Rekordprämie für den WM-Titel 18:09 Uhr 50 Millionen Dollar für den WM-Titel sind eine Menge Geld. Kein Wunder, dass auch Lamine Yamal und Co. einen Teil der FIFA-Prämie haben wollen - und den bekommen sie, wenn Spanien am Sonntag im Finale Argentinien schlägt. Wie die spanische Sportzeitung As berichtete, haben die Spieler mit dem nationalen Verband RFEF ausgehandelt, dass bei einem Triumph 45 Prozent der FIFA-Prämie an den Kader gezahlt wird. Das wären umgerechnet rund 19,7 Millionen Euro und etwa 756.000 Euro pro Spieler. Mit dem Einzug ins Finale hat sich Spanien bereits eine Mindestausschüttung von 28,8 Millionen Euro für den RFEF gesichert. Würde Argentinien gewinnen, bekämen die Spieler "nur" 40 Prozent (etwa 480.000 Euro pro Person) des Preisgeldes. So oder so erhalten die Verbände die höchste WM-Prämien jemals, für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada hatte die FIFA allein die Summe für den Titelgewinn im Vergleich zu 2022 um acht Millionen Dollar erhöht. Für den Antritt kassierte jede der 48 Mannschaften zehn Millionen Dollar (8,7 Millionen Euro). Rein sportlich gesehen hat Spanien im Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) die Chance auf den zweiten WM-Titel nach dem Triumph vor 16 Jahren in Südafrika. Argentinien könnte als dritte Mannschaft überhaupt nach Italien und Brasilien den Titel erfolgreich verteidigen. (SID) +++ Toni Kroos hat klaren WM-Favoriten 16:13 Uhr Weltmeister Toni Kroos sieht Spanien im Finale der Fußball-WM gegen Argentinien in der Favoritenrolle. "Wenn sie das im Finale wieder auf den Platz bringen, dann sind sie auch Favorit und werden das Spiel gewinnen", sagte Kroos in seinem Podcast "Kroos & Kroos - die WM unter der Lupe". Wenn eine Mannschaft wie Spanien "ein Spiel von vorne weg spielen kann mit Führung, dann willst du gegen die nicht spielen", sagte Kroos. Den größten Unterschied zwischen den beiden Finalisten sieht Kroos' Bruder Felix in der Herangehensweise der beiden Mannschaften. "Die einen sehr emotional, mit Tränen in den Augen und Schaum vorm Mund – die Argentinier. Und die Spanier in einer so perfektionistischen Sachlichkeit", sagte der 35-Jährige. Dennoch warnte er vor den Weltmeistern aus Südamerika: "Wenn sie ein bisschen Luft dran lassen, dann nimmt Argentinien jeden Spalt, der sich öffnet". Vor allem bei einer Führung der Südamerikaner könne das Endspiel kippen, pflichtete ihm Toni bei. "Dann haben wir ein Fußballspiel", und Spanien "eine Nuss zu knacken", sagte er. Gehe Spanien hingegen in Führung, erwarte Toni einen klaren Ausgang: "Wenn Spanien das 1:0 macht, vergiss es. Dann kriegen die drei, vier Stück." Argentinien werde dann keine Lösungen mehr finden. (SID/bearbeitet von ali) +++ Klopp wehrt sich gegen Falschmeldungen 15:48 Uhr Jürgen Klopp hat Berichte über angebliche Aussagen zur englischen Fußball-Nationalmannschaft, zu Nationaltrainer Thomas Tuchel oder zu taktischen Fragen zurückgewiesen. Der designierte Bundestrainer erklärte am Freitag in einer Videobotschaft, er habe in den vergangenen Tagen keine Interviews gegeben und sich zu den kursierenden Themen nicht geäußert. "Ich habe heute viele Nachrichten zu Dingen erhalten, die in den sozialen Medien kursieren - etwa, dass ich mich zum Spiel Englands, zu Thomas Tuchel, zur Taktik und Ähnlichem geäußert hätte. Das stimmt nicht", sagte Klopp. Der 59-Jährige betonte, dass er "in den letzten drei, vier, fünf Tagen mit niemandem gesprochen" habe. Die erste öffentliche Äußerung von ihm werde es demnach erst wieder am Sonntag beim Finale geben. Klopp schloss mit den Worten: "Verrückte Welt, verrückte Welt. Glaubt nicht alles, was ihr lest, diesmal ist es definitiv falsch." (SID/bearbeitet von ali) +++ Hass im Netz: FIFA löscht mehr als sieben Millionen Beiträge 15:05 Uhr Die FIFA hat seit WM-Beginn nach eigenen Angaben mehr als sieben Millionen potenziell schädliche Beiträge und Kommentare in sozialen Medien entfernt. Nach Angaben des Fußball-Weltverbandes sind das 14-mal mehr als bei der vergangenen Männer-WM in Katar 2022. Seit jenem Turnier betreibt die FIFA bei ihren Veranstaltungen einen Dienst zum Schutz vor Social-Media-Anfeindungen, der allen teilnehmenden Teams, Trainern, Spielern und Offiziellen zur Verfügung steht. Der Weltverband habe rund um das XXL-Turnier über 200.000 beleidigende und einschüchternde Beiträge und Kommentare gemeldet "und entsprechende Maßnahmen ergriffen". Mehr als 1000 besonders schwerwiegende Drohungen seien den zuständigen Behörden gemeldet worden. (dpa/bearbeitet von ali) +++ "26 Stammspieler": Silva rechnet Spanien im WM-Finale große Chancen aus 14:01 Uhr Ex-Weltmeister David Silva sieht Spanien im Finale der Fußball-WM gegen Argentinien bestens gerüstet für den zweiten Titel der Verbandsgeschichte. Entscheidend für einen Erfolg am Sonntag sei dabei nicht nur die spielerische Qualität, sondern vor allem die außergewöhnliche Geschlossenheit des Teams. "Wenn sich diese Mannschaft durch etwas auszeichnet, dann dadurch, dass es keine elf, sondern 26 Stammspieler gibt. Ganz egal, wer reinkommt – er macht es mindestens genauso gut wie der, der für ihn weichen muss", sagte der frühere Mittelfeldstar im Interview mit dem Münchner Merkur. Auch Verletzungen bei Leistungsträgern wie Lamine Yamal, Rodri oder Mikel Merino hätten deshalb kompensiert werden können. Silva, der mit Spanien 2010 in Südafrika den ersten WM-Titel gewann, sieht Parallelen zwischen der Generation von früher und der aktuellen Auswahl. "Das ist eine Familie wie wir damals", sagte der 40-Jährige. Für einen WM-Triumph brauche es jedoch mehr als guten Fußball: "In manchen Situationen brauchst du auch das nötige Quäntchen Glück – hätten wir das nicht gehabt, wäre Robbens Schuss im Endspiel 2010 vielleicht nicht auf Casillas' Fuß, sondern im Netz gelandet." (SID/bearbeitet von ali) +++ Einreise verweigert: Ex-Weltmeister bittet Trump um Hilfe 12:28 Uhr Weil ihm nach eigenen Angaben die Einreise in die USA verweigert wurde, hat sich der frühere Weltklasse-Fußballer Joan Capdevila an Donald Trump gewandt. "Ich brauche Hilfe, Donald Trump", schrieb der frühere spanische Welt- und Europameister an den US-Präsidenten gerichtet auf der Plattform X. "Mir wurde gerade mitgeteilt, dass ich nicht mit meinen Kindern zum Finale reisen kann, weil mir das ESTA verweigert wurde." Capdevila, der vor 16 Jahren mit Spanien den WM-Titel feierte, schrieb weiter: "Kann mir dabei jemand helfen? Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe, mit all meinen Teamkollegen aus dem Jahr 2010 und dieser Mannschaft dort zu sein, um sie anzufeuern." Spanien um Superstar Lamine Yamal spielt an diesem Sonntag in East Rutherford bei New York gegen Argentinien um den wichtigsten Titel im Fußball (21:00 Uhr/MESZ/ZDF und MagentaTV). Er könne nicht fassen, "dass man mir die Einreise in die USA verweigert … und dass ich einen solchen Moment mit meinen Kindern verpasse, die den Fußball so sehr lieben …", schrieb Capdevila, der auch das in Spanien für Sport zuständige Ministerium und in einem späteren Beitrag US-Außenminister Marco Rubio verlinkte. "Wenn jemand weiß, wie man das beheben kann, werde ich ihm von ganzem Herzen und ein Leben lang dankbar sein." Der heute 48 Jahre alte Capdevila war früher Außenverteidiger und beim spanischen WM-Triumph in Südafrika Stammspieler. (dpa/bearbeitet von ali) +++ Hamann fordert DFB-Aus für Kimmich 11:53 Uhr Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann fordert in der deutschen Mannschaft nach dem WM-Debakel erneut einen Umbruch, der auch den Kapitän betrifft. "Ich bin der Meinung, dass Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Leroy Sané keine Rolle mehr spielen sollten", sagte der WM-Zweite von 2002 im Interview mit der Münchner Abendzeitung. Mit Kimmich, betonte Hamann, "waren wir bei den letzten fünf Turnieren nie weiter als bis im Viertelfinale. Da frage ich mich, warum das in zwei Jahren anders sein soll." Als möglichen künftigen Kapitän brachte er den Dortmunder Innenverteidiger Nico Schlotterbeck ins Spiel. "Auch Felix Nmecha wäre eine Option, um ihn herum im zentralen Mittelfeld sollte man das Team der Zukunft bauen", sagte er. Generell werde Deutschland schlechter gemacht, als es sei, besonders die erste Elf sei durchaus konkurrenzfähig. "Nur: Wenn du einen Trainer hast, der wenig Interesse hat und sich nur wenige Spiele anschaut, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn am Ende so ein Ergebnis dabei herauskommt", sagte Hamann über den inzwischen zurückgetretenen Julian Nagelsmann. (SID/bearbeitet von ali) +++ Rauch in New York "nicht optimal" vor WM-Finale 11:08 Uhr Die Luftverschmutzung über großen Teilen der USA bereitet einen Tag vor dem Finale der Fußball-WM weiter Sorgen. Die voraussichtlichen Schadstoffwerte rund um das Endspiel am Sonntag in East Rutherford seien "keineswegs extrem. Optimal ist es allerdings auch nicht", sagte Christopher Carlsten, Leiter der Abteilung für Pneumologie an der University of British Columbia (UBC) in Kanada, der Nachrichtenagentur AFP. Zahlreiche Waldbrände in Kanada sorgen derzeit auch im Tausende Kilometer entfernten New York für schlechte Luftqualität. Am Donnerstag meldete die New Yorker Regierung die Luftqualität in Teilen der Millionenstadt in der Kategorie "ungesund". Die Organisatoren "beobachten die Situation genau", sagte WM-Chef Andrew Giuliani. Die Spieler der Finalteilnehmer Argentinien und Spanien seien zwar "weit davon entfernt, ernsthafte gesundheitliche Probleme zu bekommen". Dennoch könne deren Leistungsfähigkeit "beeinträchtigt" werden, sagte Carlsten: "Bei den Fans mache ich mir vor allem wegen der kurzfristigen Auswirkungen etwas mehr Sorgen, denn bei Zehntausenden von Menschen wird es zwangsläufig einige geben, die gesundheitlich anfälliger sind." (SID/bearbeitet von ali) +++ "Verrückt": Messi äußert sich zu Foto mit Yamal 09:39 Uhr Argentiniens Superstar Lionel Messi kann die Geschichte des gemeinsamen Fotos mit Spaniens Youngster Lamine Yamal vor knapp 19 Jahren selbst kaum glauben. "Es ist verrückt", sagte der 39-Jährige vor dem Endspiel der Fußball-WM am Sonntag (21:00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford. "Damals habe ich ein Foto mit ihm gemacht, als er noch ein Baby war, und jetzt treffen wir in einem WM-Finale aufeinander." Die mittlerweile legendären Bilder eines Fotoshootings aus dem Jahr 2007 sind in den Medien derzeit omnipräsent. Sie zeigen den damals 20-jährigen Messi, wie er den erst ein paar Monate alten Yamal in einer Plastikwanne badet. Die Fotos wurden für einen Wohltätigkeitskalender gemacht, auch das Kinderhilfswerk Unicef war beteiligt. Mehrere Profis des FC Barcelona posierten mit Kindern. Dass Yamal und Messi zusammen abgelichtet wurden, war Zufall. Yamal gehöre schon jetzt zu den besten Spielern der Welt, sagte Messi bei dem Medientermin in New York. Er wünsche dem 19 Jahre alten Spanier nur das Beste. Er sei ja auch ein Barça-Spieler - so wie er selbst früher, erklärte der Routinier. (dpa/bearbeitet von ali) +++ "Großartig": Trump dankt Infantino im Fall Balogun 08:43 Uhr US-Präsident Donald Trump hat sich bei Gianni Infantino für die umstrittene Entscheidung zur aufgehobenen Rotsperre des amerikanischen Nationalspielers Folarin Balogun bedankt und sie dem FIFA-Chef persönlich zugeschrieben. Er habe den Präsidenten des Fußball-Weltverbands angerufen und eine Empfehlung ausgesprochen, sagte Trump bei einem FIFA-Empfang in New York - und wandte sich dann direkt an Infantino, der neben ihm stand: "Du hast eine großartige, großartige, großartige Entscheidung getroffen." Der US-Stürmer Balogun hatte beim 2:0 im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen und war damit eigentlich automatisch für die Achtelfinal-Partie gegen Belgien gesperrt. Die FIFA hob die Sperre aber überraschend wieder auf - nach Darstellung des Weltverbands traf die formal unabhängige Disziplinarkommission diese Entscheidung. Trumps Worte klangen aber nach einer persönlichen Intervention Infantinos. Das US-Team unterlag den Belgiern letztlich trotz Baloguns Einsatz mit 1:4. Trumps Anruf und die Entscheidung zur Aufhebung der Sperre hatten weltweit, vor allem aber in Europa große Empörung ausgelöst und wurden als unzulässige Einmischung der Politik in den Sport kritisiert. "Sie haben das Spiel gewonnen und unser Team hatte alle Spieler", sagte Trump im Trump Tower und schob dann an Infantino gerichtet nach: "Ich weiß, dass du niemals dafür die Anerkennung bekommst." Infantino habe eine seiner vielen guten Entscheidungen getroffen. (dpa/SID/bearbeitet von ali) +++ Auf Einladung von Trump: Mexikos Präsidentin reist zum WM-Finale 05:38 Uhr Auf Einladung von US-Präsident Donald Trump reist Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum überraschend zum WM-Finale in die USA. Sie habe sich entschlossen, dabei zu sein, da es sich um eine direkte Einladung des Präsidenten der Vereinigten Staaten gehandelt habe, erklärte die Staatschefin des Co-Gastgeberlandes. Auch Kanadas Premierminister Mark Carney werde dort sein, sagte sie vor Journalisten. Am 11. Juni hatte Sheinbaum dagegen darauf verzichtet, an der Eröffnungsfeier der WM im eigenen Land teilzunehmen. Damals hatte sie ihre Eintrittskarte für das Aztekenstadion an eine fußballbegeisterte indigene Frau weitergegeben. Mexiko, die USA und Kanada richten die Meisterschaft gemeinsam aus. Die Beziehungen zwischen Mexiko und den USA sind wegen Handels- und Sicherheitsfragen derzeit angespannt. Dies dürfte dazu geführt haben, dass Sheinbaum Trumps Einladung kurzfristig angenommen hat. Sheinbaum hat sich bisher nur einmal persönlich mit Trump getroffen. Das war im Dezember bei der WM-Auslosung in Washington. (dpa/bearbeitet von ali) +++ De la Fuente zur Halbzeitshow: "In 30 Jahren Normalität" 05:14 Uhr Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente kann der Aufregung um die Halbzeitshow beim WM-Finale nichts abgewinnen. "Ich glaube, dass all das, was wir heute noch als seltsam oder ungewöhnlich empfinden – also Trinkpausen, die 30-minütige Halbzeitpause – vielleicht in 30 Jahren zur Normalität gehören wird", sagte er vor dem Finale am Sonntag (21.00 Uhr/MESZ und MagentaTV) gegen Argentinien. In der Halbzeit werden Madonna, Shakira, Justin Bieber und BTS auftreten. Statt der üblichen 15 Minuten wird das Spiel voraussichtlich fast doppelt so lang unterbrochen. Die Pläne des Weltverbandes FIFA sorgten für große Kritik, de la Fuente nahm sie dagegen schlicht zur Kenntnis. Seine Mannschaft sei darauf eingestellt. "Vielleicht entwickelt sich der Fußball in diese Richtung. Wir wissen es nicht", sagte der Europameistertrainer: "Es ist, wie es ist. Wir können das nicht ändern, also müssen wir es einfach genießen." (SID/bearbeitet von ali) +++ Menschenrechtsrat Brasiliens beklagt WM-Rassismus 04:20 Uhr Der brasilianische Nationale Menschenrechtsrat hat die Vereinten Nationen und den Fußball-Weltverband FIFA zum Handeln gegen einen aus seiner Sicht während der WM 2026 sichtbar gewordenen "transnationalen strukturellen Rassismus" aufgefordert. Das Gremium verwies in einer der Nachrichtenagentur AFP übermittelten Mitteilung auf mehrere rassistische Vorfälle während des Turniers, darunter Beleidigungen gegen Frankreichs Kapitän Kylian Mbappé. Zudem forderte der Rat die Gastgeber USA, Mexiko und Kanada, die teilnehmenden Nationalverbände sowie die FIFA auf, die Vorfälle zu untersuchen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Auch Spaniens früherer Regierungschef Mariano Rajoy hatte die französische Nationalmannschaft als Team "ohne Franzosen" bezeichnet. Empfehlungen der Redaktion England besiegt Frankreich in wildem Zehn-Tore-Spektakel WM 2026: Spielplan und alle Ergebnisse Tuchel vor dem Anpfiff von Fans ausgebuht "Die Weltmeisterschaft bringt Millionen Menschen zusammen und sollte die Begegnung zwischen Völkern und Kulturen repräsentieren", erklärte Ratspräsidentin Ivana Leal. Zugleich beklagte sie, dass Rassismus "eine globale Herausforderung" für die Menschenrechte bleibe. Leal verwies auf Zahlen aus dem eigenen Überwachungssystem der FIFA. Demnach wurden allein während der Gruppenphase mehr als sechs Millionen Beiträge in sozialen Netzwerken analysiert. Rund 89.000 davon seien als beleidigend eingestuft worden, darunter mehrere Tausend mit rassistischem Inhalt. Nach Angaben des Rates liegt dieser Wert 13-mal höher als die bei der WM 2022 in Katar registrierte Zahl. (SID/bearbeitet von ali) +++ Die WM-News der vorherigen Tage zum Nachlesen 17. Juli: Finale muss womöglich verschoben oder verlegt werden 16. Juli: Falkland-Provokation: London erwartet FIFA-Untersuchung gegen Argentinien 15. Juli: "Schiedsrichter sind weltklasse": Collina kontert Deschamps 14. Juli: Vergessen? Verloren? Schiedsrichter sorgt für WM-Lacher 13. Juli: Vor der WM aussortierter Referee mit 38 Jahren gestorben 12. Juli: Nächster Rassismus-Skandal um französisches Team 11. Juli: Infantino liebäugelt mit nächster WM-Erweiterung 10. Juli: Wegen vergebener Chance – Morddrohungen gegen WM-Spieler 09. Juli: Erling Haaland hofft auf die englische Presse 08. Juli: Ärger vor dem England-Kracher: Norwegen wechselt das WM-Hotel 07. Juli: "Ich kann nicht mehr": Argentinien-Trainer bricht Interview ab 06. Juli: Mbappé kontert rassistische Beleidigungen von Politikerin 05. Juli: "Zeitverschwendung": Ronaldo spricht über Kritik 04. Juli: Paraguay-Ikone irritiert vor Partie gegen Frankreich mit rassistischem Post 03. Juli: Jürgen Klopp bestätigt Bundestrainer-Gespräche: "Ich bin bereit" 02. Juli: Zum Todestag: Portugal-Fans planen besondere Geste für Diogo Jota 01. Juli: "Macht mich fertig": Kimmich hadert mit WM-Aus 30. Juni: Merz-Kommentar zu deutschem WM-Aus war wohl Versehen 29. Juni: Mit Lego: Wie die Schweiz ihre lange Spielpause überbrückt 28. Juni: Argentinien mit Riesenvorteil in der K.o.-Runde 27. Juni: Schicksalsschlag für Oranje-Stürmer: Schwangere Freundin verliert Baby 26. Juni: "Würde das gerne öfter sehen": Panama-Coach äußert sich zu Trainingszoff 25. Juni: Auf Krücken im Stadion: Beifall für Schlotterbeck 24. Juni: Nach Horrorfoul an Koné: Lange Sperre für Madibo 23. Juni: Infantino bestätigt: Das wird Donald Trumps Rolle beim WM-Finale 22. Juni: Belgiens Doku erlebt Geburt seines Kindes nach böser Kritik 21. Juni: Abreise zur Geburt des Kindes? Belgiens Starspieler löst Debatte aus 20. Juni: Bittere Nachrichten für Brasilien-Star 19. Juni: Nach umstrittener Messi-Szene: Algerien reicht Beschwerde bei der FIFA ein 18. Juni: FIFA reagiert auf Kritik von Thomas Tuchel 17. Juni: Van der Vaart entschuldigt sich für diskriminierende Aussage 16. Juni: Gericht bestätigt Einreiseverbot für Ghana-Profi 15. Juni: Kap Verdes Torwart ist plötzlich Social-Media-Star 14. Juni: Irans Nationalmannschaft in den USA gelandet 13. Juni: Ticketpreise schießen nach US-Sieg in die Höhe 12. Juni: Geschönte Zuschauerzahlen? FIFA verteidigt sich 11. Juni: Südafrikaner "klaut" Social-Media-Text von verletztem Lennart Karl 10. Juni: Torwart Urbig sorgt auf offiziellem DFB-Teamfoto für Aufsehen 9. Juni: DFB-Stars bezahlen Fans Busfahrt zum WM-Spiel 8. Juni: Cheerleader-Jubel zum Empfang des DFB-Teams in Winston-Salem 7. Juni: "Boshaftigkeit" der USA? Iran kündigt Protest bei FIFA an 6. Juni: Verletzungspech für Karl bringt Sané zurück ins Team 5. Juni: "Kein Risiko": Neuer fällt auch für die WM-Generalprobe aus 4. Juni: Rasen zu schlecht – Japaner wechseln WM-Trainingsplatz 3. Juni: Aztekenstadion: Lösung in Sicht im Zoff um 99 Jahre alten Vertrag 2. Juni: Ökonom lag dreimal mit Prognose richtig – diese Nation soll Weltmeister werden 1. Juni: Früheres DFB-Talent unter neuem Namen in Irans WM-Kader dabei Mit Material von dpa und SID

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