„McLeods Töchter”-Star erinnert an verstorbene Kollegin Rachael Carpani
Die australische Fernsehserie „McLeods Töchter“ feierte am 8. August 2001 ihre Premiere. Für Bridie Carter (55) steht die Jubiläumswoche nun auch im Zeichen der Trauer. Im Gespräch mit dem australischen Portal „nine.com.au“ sprach sie über Rachael Carpani (†45), die im vergangenen Dezember nach einer chronischen Erkrankung gestorben ist. Trauer um „McLeods Töchter“-Star Rachael Carpani „Rachaels Tod hat mich unendlich traurig gemacht“, sagte Carter dem Portal. Die Schauspielerin habe den Verlust so empfunden, „als hätten wir wirklich eine Schwester verloren, ein Familienmitglied“. Carpani war bereits seit der ersten Staffel dabei. Sie verkörperte Jodi Fountain, die in der Serie später als Halbschwester von Tess Silverman McLeod-Ryan, Carters Figur, offenbart wurde. Zu einem möglichen Treffen der früheren Besetzung sagte Carter: „Wir können nie aneinander denken, ohne an Rach zu denken. Sie war unser Baby.“ Außerdem erklärte sie: „Diese Feier ist deshalb bittersüß. Es gibt viel zu feiern, aber es gibt auch viel Traurigkeit.“ Bridie Carter erinnert an ihre Serien-Kollegin: „Keiner von uns wird sie vergessen“ Carpani kam im Alter von 20 Jahren zu „McLeods Töchter“. Ihren 21. Geburtstag feierte das Team nach Carters Erinnerung gemeinsam während der ersten Staffel. „Ich danke ihr dafür, dass sie Teil der Serie war, dass sie im zarten Alter von 20 dazugekommen ist“, sagte sie „nine.com.au“. „Keiner von uns wird das vergessen, keiner von uns wird sie vergessen.“ Carpani werde „immer Teil unserer Geschichte sein“. ANZEIGE ANZEIGE Auch auf Instagram gedachte Carter ihrer Kollegin. „Vor 25 Jahren habe ich meine künftige Schwester getroffen. (Und meine andere künftige Schwester.)“, schrieb sie. Für die Dreharbeiten war das Team damals nach Südaustralien gereist, ohne zu wissen, welche Bedeutung die Serie später bekommen würde. Ihren Beitrag schloss die Darstellerin von Tess mit den Worten „in liebevoller Erinnerung an unsere wunderschöne Rach, die viel zu früh gegangen ist“. Das Casting für „McLeods Töchter“ ging beinahe anders aus Lisa Chappell (57) spielte Claire McLeod, die zweite Halbschwester von Tess in der Serie. Auch über sie sprach Carter im Interview mit großer Verbundenheit: „Sie ist meine Schwester, wir haben die engste Beziehung.“ Inzwischen seien die beiden noch enger miteinander verbunden als während der Dreharbeiten. In der Handlung übernahmen die Halbschwestern nach dem Tod ihres Vaters Jack McLeod gemeinsam die verschuldete Rinderfarm Drover's Run im australischen Outback. Ursprünglich hätte die Besetzung der beiden Hauptrollen anders ausfallen können. Carter las beim Casting für beide älteren Schwestern vor. Auf Nachfrage entschied sie sich für Tess, „weil ich die Entwicklung geliebt habe, die sie durchmacht“. Als Chappell später zum Vorsprechen kam, wurden beide Schauspielerinnen gemeinsam vor die Kamera gestellt. „Und der Rest ist Geschichte.“ Acht Staffeln der australischen Hit-Serie liefen bei VOX „McLeods Töchter“ umfasst acht Staffeln und wurde in Deutschland von VOX gezeigt. Die Produktion fand ausschließlich an echten Schauplätzen statt, Studios kamen nicht zum Einsatz. Nach Carters Angaben entstanden pro Jahr 22 bis 26 Episoden. Die Arbeit daran sei anspruchsvoll gewesen: „Ich sage bis heute, das war eine der härtesten Produktionen, die ich je gedreht habe. Wir waren als Schauspieler isoliert, unsere ganze Welt war diese Serie.“ Dass die Serie weiterhin Zuschauer erreicht, bezeichnet Carter als „ziemlich phänomenal“. Für die gesamte Besetzung und das Team gelte: „Wir haben unser Herz und unsere Seele in diese Serie gesteckt.“ In ihrem Instagram-Beitrag beschreibt sie die Produktion als „australischen Fernsehserie, die Millionen von Zuschauern auf der ganzen Welt noch immer Tage, Wochen, Monate und Jahre lang auf ihren Bildschirmen begleitet“. Sie hoffe, der Cast habe die Fans „zum Lachen und Jubeln gebracht, ich hoffe, wir haben euch Trost und Verbundenheit geschenkt, ich hoffe, wir waren für euch wie eine Familie, wie Freunde, und ich hoffe, wir haben euch Hoffnung, Zuversicht und das Gefühl gegeben, dass ihr nicht allein seid.“ Von (jom/ili/spot)