DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,31 % 52.377,57 Pkt 21:48:23 S&P 500 +1,30 % 7.722,60 Pkt 21:48:15 Nasdaq +2,01 % 26.477,81 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,31 % 64.094,84 Pkt 06:22:35 Gold -0,64 % 4.048,50 USD 06:27:33 Silber -0,62 % 53,96 USD 06:27:03 Brent -2,67 % 110,84 USD 06:25:21 WTI +1,36 % 101,26 USD 06:27:31 Bitcoin -0,03 % 80.777,27 USD 06:37:28 EUR/USD -0,47 % 1,11210 USD 06:36:43 EUR/GBP -0,10 % 0,83650 GBP 06:37:36 EUR/CHF -0,21 % 0,92290 CHF 06:37:36 EUR/JPY -0,34 % 175,418 JPY 06:37:26

Mecklenburg-Vorpommern: Michel Friedman wirbt jetzt für die Grünen

Allgemein

Die Partei lag in jüngsten Umfragen vor der Wahl am Sonntag bei etwa fünf Prozent. Ihr Einzug in den Schweriner Landtag steht damit auf der Kippe. »Ich bin hier, dass auch die Grünen es schaffen«, so Friedmann.

Friedman, Sohn einer Familie von Holocaustüberlebenden, war jahrzehntelang Mitglied der CDU und gehörte in den Neunzigerjahren dem Bundesvorstand an, bevor er 2025 aus der Partei austrat. Auslöser war eine Abstimmung im Bundestag, bei der ein von Friedrich Merz vorgelegter Fünf-Punkte-Plan für eine schärfere Migrationspolitik auch mit Stimmen der AfD beschlossen wurde. Erstmals verschaffte die AfD dabei der Union im Bundestag einer Mehrheit. Friedman trat seitdem bereits mehrfach bei Grünen-Veranstaltungen als Redner auf.

»Enthaltung ist Mittäterschaft«

»Die Situation in unserem Land ist schwer, sie ist ernst, und was die Demokratie angeht, hochgefährdet«, sagte Friedman. Jede Landtagswahl sei Seismograf und Thermometer für die Bundestagswahl 2029.

Aus seiner Sicht gebe es zwei Parteien, die nicht wählbar seien: die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht. Friedman bezog sich auf die Ankündigung des BSW, sich möglicherweise bei der Wahl des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt in einem entscheidenden Wahlgang zu enthalten und damit eventuell einem AfD-Politiker den Weg ins Amt zu ebnen. »Enthaltung ist Mittäterschaft«, sagte Friedman.

Er fügte hinzu: »Diese Meinungsfreiheit, sie erlaubt allen Nörglerinnen und Nörglern in diesem Land ununterbrochen zu nörgeln. Und ich hoffe, dass die Nörgler morgen in Rostock aufwachen und nicht in Teheran, nicht in Peking, nicht in Moskau, denn dort sind sie entweder im Gefängnis oder auf dem Friedhof. In Rostock können sie morgen früh wieder anfangen zu nörgeln.«

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