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Medicane-Gefahr im Herbst

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Boje meldet 33 Grad: Diese Urlaubsinseln trifft die Sturmtief-Gefahr im Herbst zuerst

Von: Dominik Jung

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Eine Messboje im Mittelmeer meldet unfassbare 33 Grad. So viel Wärme im Wasser ist der ideale Treibstoff für gefährliche Medicanes. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Korfu/Malta – Wer jetzt seinen Herbsturlaub am Mittelmeer plant, sollte diese Zahl kennen: 33 Grad. So warm war das Wasser an einer Messboje selten, wenn überhaupt je zuvor. Klingt erst mal traumhaft nach lauem Baden bis in den Oktober. Doch für uns Meteorologen ist ein solcher Wert vor allem eins: ein Alarmsignal.

Denn je wärmer das Meer, desto mehr Energie steckt in ihm. Und diese Energie kann sich im Herbst schlagartig entladen. Genau dann, wenn die ersten kühlen Höhentiefs aus dem Norden über das noch bullig warme Wasser ziehen, wird aus dem Badeparadies eine gewaltige Wetterküche.

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Medicane – der kleine Bruder des Hurrikans

Das Zauberwort heißt Medicane, zusammengesetzt aus „Mediterranean“ und „Hurricane“. Es sind Wirbelstürme mit Auge, Spiralbändern und teils Orkanböen – nur eben über dem Mittelmeer statt über dem Atlantik. Sie sind kleiner als echte Hurrikane, können aber verheerend sein: sintflutartiger Regen, meterhohe Wellen, umgeknickte Bäume.

Am häufigsten treten sie im Herbst und frühen Winter auf, weil dann das Wasser am wärmsten ist. Getroffen wird vor allem der zentrale und westliche Mittelmeerraum – und dort gibt es klare Brennpunkte, die es Jahr für Jahr zuerst erwischt.

Diese Inseln stehen in der ersten Reihe

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