Medien: BVB bringt sich für Wintertransfer in Stellung
Borussia Dortmund hat mit seinem neuen Sportdirektor Ole Book im Sommer einen Umbruch eingeleitet und dem Kader schon jetzt einer Verjüngungskur unterzogen. Abgeschlossen ist das Projekt aber noch lange nicht. Schon im Winter könnte der nächste Baustein für den neuen BVB in die Bundesliga wechseln.
Denn wie die "Bild" berichtet, sind die Schwarzgelben noch immer stark an einer Verpflichtung von Marcel Regula interessiert. Der Name des polnischen U21-Spielers wurde bereits im Sommer rege diskutiert, galt er doch als eine der möglichen Alternativen nach der Verletzung von Giannis Konstantelias.
Schlussendlich hatten sich Book und Co. dabei allerdings für eine Leihe von Ethan Nwaneri entschieden. Zwar war der Regula-Wechsel deshalb nicht direkt vom Tisch, hierfür hätte es jedoch noch einen weiteren Abgang geben müssen, den es allerdings nicht gab.
Während beim BVB auch ohne die Sommer-Verpflichtung von Regula alles in vernünftigen Bahnen läuft, war dies bei seinem polnischen Klub Zagłębie Lubin nicht der Fall. Der gescheiterte Wechsel kostete Lubin-Präsident Pawel Jez laut polnischen Medien sogar seinen Job.
Zuvor hatte Jez getönt: "Borussia Dortmund plant für die Zukunft mit Marcel Regula. Wir werden sehen, ob es im Winter oder erst im kommenden Sommer so weit sein wird." Wie der Bericht der "Bild" vermuten lässt, hatte er dabei sogar Recht.
Regula flexibel einsetzbar
Der große Vorteil von Marcel Regula ist, dass er in der Offensive vielseitig einsetzbar ist. So kann er im Halbraum spielen, aber auch auf den Flügeln. Eben dort hat der BVB noch Bedarf, weil mit Daniel Svensson und Julian Ryerson eigentlich nur zwei gelernte Außenverteidiger im Team stehen.
Letzterer musste beim Duell der norwegischen Nationalmannschaft mit Portugal am Sonntag 30 Minuten vor dem Ende angeschlagen ausgewechselt werden. Eine Diagnose steht noch aus.