Meghan: Polizeipanne im Skandal um ihren Vater Thomas Markle
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London (England) – Schon vor Jahren wurde Herzogin Meghan (45) über die schweren Vorwürfe gegen ihren Vater Thomas Markle Sr. (82) informiert. Über einen Brief, der bei der Metropolitan Police einging und anschließend an das Büro der Sussexes weitergeleitet wurde. Doch jetzt sorgte genau dieses Schreiben für Aufregung – denn offenbar konnte die Polizei den Brief jetzt nicht mehr in ihren Unterlagen finden!
Die Metropolitan Police hatte bestätigt, dass sie im Januar 2019 einen Brief mit „einer Reihe von Behauptungen“ über mutmaßliche Straftaten außerhalb Großbritanniens erhalten hatte. Das Schreiben sei an die für den Schutz der britischen Royals zuständige Einheit gegangen und anschließend an das Büro von Herzogin Meghan und ihrem Mann Prinz Harry (42) weitergeleitet worden. Andere Strafverfolgungsbehörden wurden über die darin enthaltenen Vorwürfe jedoch nicht informiert.
Mittlerweile ermittelt die philippinische Polizei wegen pädokrimineller Vorwürfe gegen Meghans Vater. Nach Hinweisen durch seinen Sohn Thomas Markle Jr. (60) durchsuchte die philippinische Nationalpolizei das frühere Wohnhaus von Markle Sr., stellte dabei „eine größere Menge an kinderpornografischem Material sowie einen Laptop“ sicher.
Ermittler mussten Meghan um Briefkopie bitten
Doch in England selbst soll es eine brisante Polizeipanne gegeben haben. Laut der britischen „Daily Mail“, die sich auf die Recherchen der „Times“ bezieht, konnte die Metropolitan Police bei der erneuten Beschäftigung mit dem Fall das Original des Briefes nicht mehr finden. Deshalb seien die Ermittler gezwungen gewesen, Meghan um eine Kopie zu bitten! Die Frau von Prinz Harry konnte den Brief der Polizei demnach zur Verfügung stellen, denn sie hatte ihn aufbewahrt.
Polizei prüft das eigene Vorgehen
Scotland Yard untersucht inzwischen, wie 2019 mit dem Warnbrief, der angeblich von Markles 2024 verstorbener Ex-Frau Roslyn Loveless (†79) verfasst worden sein soll , umgegangen wurde. In einer Stellungnahme erklärte ein Sprecher der Metropolitan Police: „Der Brief wurde geprüft, und es wurde entschieden, ihn dem Büro des Herzogs und der Herzogin von Sussex zur Kenntnis zu bringen. Die Einzelheiten der im Brief enthaltenen Anschuldigungen wurden nicht an andere Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.“ Die Polizei erwägt jetzt laut „The Guardian“ sogar, den Fall an die unabhängige Polizeiaufsicht IOPC weiterzugeben. Im Raum steht dabei auch die Frage, warum die im Brief enthaltenen Vorwürfe nicht an zuständige ausländische Behörden weitergegeben wurden.