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Mehr als 100 Jahre: Warum Smart Home älter ist, als viele denken

Technologie

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Smart Home wird meist mit Sprachassistenten, Apps und vernetzten Geräten verbunden. Tatsächlich reichen viele Ideen hinter der modernen Hausautomation deutlich weiter zurück. Schon vor mehr als 100 Jahren gab es Technik, die den Alltag vereinfachen und Abläufe automatisieren sollte. Der größte Unterschied zu heute liegt vor allem in der digitalen Vernetzung.

Spätestens mit Alexa, Google Home und ähnlichen Systemen wurde Smart Home für viele Menschen zum Alltag. Licht, Heizung oder Musik lassen sich per Sprachbefehl oder App steuern. Die Grundidee dahinter ist jedoch deutlich älter und entstand lange vor Internet, WLAN oder Smartphone.

Automatisierung begann mit einfachen Geräten

Bereits in den 1920er- und 1930er-Jahren kamen mechanische Zeitschaltuhren auf den Markt. Sie schalteten Lampen, Heizkörper oder Radios zu festgelegten Zeiten automatisch ein oder aus. Moderne smarte Steckdosen nutzen dasselbe Prinzip, bieten zusätzlich aber Zeitpläne, Fernsteuerung per App und weitere Automatisierungsfunktionen.

Auch Dimmer gehören zu den frühen Vorläufern des Smart Home. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließ sich damit die Helligkeit elektrischer Beleuchtung regulieren. Heute übernehmen Sensoren diese Aufgabe teilweise automatisch. Sie reagieren auf Tageslicht, Bewegungen oder Gesten und passen die Beleuchtung entsprechend an.

Fernsteuerung wurde immer komfortabler

In den 1980er- und 1990er-Jahren hielten Funksteckdosen Einzug in viele Haushalte. Lampen oder Weihnachtsbeleuchtung konnten damit bequem per Fernbedienung geschaltet werden. Moderne Smart-Home-Steckdosen erweitern diese Idee um Sprachsteuerung, Zeitpläne und die Bedienung über das Internet.

Auch Fernbedienungen entwickelten sich zur zentralen Steuerung mehrerer Geräte. Diesen Gedanken greifen heutige Plattformen wie Apple Home oder Google Home auf. Statt einer Universalfernbedienung übernimmt inzwischen meist das Smartphone diese Aufgabe.

Vernetzung ist der entscheidende Unterschied

Weitere Beispiele für frühe Vorläufer moderner Technik sind Anrufbeantworter und Videotext . Der Anrufbeantworter informierte schon damals über verpasste Anrufe. Videotext machte Fernseher erstmals interaktiver, weil Informationen unabhängig vom laufenden Programm abgerufen werden konnten.

Smart Home ist deshalb keine völlig neue Entwicklung. Viele Funktionen beruhen auf Ideen, die bereits vor Jahrzehnten entstanden sind. Der entscheidende Fortschritt besteht heute darin, dass Lampen, Heizungen, Lautsprecher oder Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren können. Dadurch lassen sich viele Abläufe automatisch miteinander verbinden und zentral steuern.

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