DAX +0,70 % 26.323,88 Pkt 18:00:00 MDAX -0,55 % 32.251,14 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.535,62 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,17 % 53.975,98 Pkt 22:40:36 S&P 500 +0,56 % 7.753,11 Pkt 22:38:36 Nasdaq +0,98 % 26.605,36 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +1,14 % 4.470,20 USD 02:58:30 Silber +1,16 % 66,03 USD 02:58:14 Brent +0,10 % 87,81 USD 02:58:40 WTI +0,16 % 82,26 USD 02:58:40 Bitcoin +0,03 % 63.929,32 USD 03:08:28 EUR/USD -0,06 % 1,15490 USD 03:08:24 EUR/GBP -0,23 % 0,85460 GBP 03:08:40 EUR/CHF +0,11 % 0,93490 CHF 03:08:41 EUR/JPY +0,67 % 183,687 JPY 03:08:42

Erdbeben in Kolumbien - viele Tote befürchtet

Welt

Ein schweres Erdbeben hat den Westen Kolumbiens erschüttert. Wie viele Menschen dabei ums Leben gekommen sind, ist noch unklar. Präsident Abelardo de la Espriella nannte inzwischen eine Zahl von mindestens 111. Hunderte wurden verletzt. Weitere Menschen seien unter den Trümmern eingestürzter Gebäude eingeschlossen, teilten die Behörden des südamerikanischen Landes mit. In den besonders schwer getroffenen Städten Pereira, Quibdó, Cali und Manizales suchten Einwohner zusammen mit Rettungskräften in Trümmern nach Überlebenden. Die US-Erdbebenwarte USGS bezifferte die Stärke des Bebens, das bis ins angrenzende Ecuador zu spüren war, mit 7,4. Es ereignete sich in einer Tiefe von 107 Kilometern. Das Epizentrum des Bebens lag laut USGS und der kolumbianischen Erdbebenwarte rund 400 Kilometer westlich der Hauptstadt Bogotá in San José Del Palmar in der Region Chocó. Der kolumbianische Geologische Dienst bezeichnete das Beben als das stärkste, das in dem Land seit einem Jahrzehnt registriert wurde. Es folgten zwei Nachbeben der Stärke 2,8 und 4,8. Gebäude eingestürzt, Menschen in Trümmern vermutet Der Bürgermeister der Großstadt Cali, Alejandro Eder, berichtete von Dutzenden eingestürzten Häusern, unter deren Trümmern noch Menschen vermutet würden. Das genaue Ausmaß der Schäden würde nun mit Hilfe von Drohnen aus der Luft ermittelt. Er bat die Bürgermeister von Bogotá und Medellín um Unterstützung. In Manizales stürzte ein Turm der neugotischen Kathedrale ein und fiel auf das Kirchenschiff. Bürgermeister Jorge Eduardo Rojas warnte die Einwohner der Stadt vor möglichen Nachbeben. In Bogotá wurden Gebäude evakuiert, die Schäden in der kolumbianischen Hauptstadt beschränkten sich dem Bürgermeister zufolge aber auf Risse in Gebäuden. Mehrere Flughäfen in Kolumbien geschlossen Unterdessen wurde der Flugverkehr an den kleineren Flughäfen in Pereira, Manizales, Quibdó, Armenia, Cartago und Buenaventura nach Angaben der Luftfahrtbehörde eingestellt. Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella, der erst seit wenigen Tagen im Amt ist, kündigte an, in das Katastrophengebiet reisen zu wollen. Zudem werde ein gemeinsamer Krisenstab in San José del Palmar im Zentrum des Landes eingerichtet. Das Gremium soll unter anderem die Hilfe für Betroffene koordinieren, so de la Espriella.

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