Mehrere Fanlieblinge gehen: Produzentin spricht über Zukunft der „Rosenheim-Cops“
Mit der 26. Staffel beginnt für die „Rosenheim-Cops“ eine neue Phase. Marisa Burger (53) kehrt der ZDF-Serie nach 25 Jahren den Rücken. Ihre Figur Miriam Stockl bekommt mit Sarah Thonig als Christin Lange eine Nachfolgerin im „Rosenheim-Cops“-Sekretariat.
Doch eine zweite Frau Stockl soll es ausdrücklich nicht geben. Produzentin Marlis Moosauer betont im Gespräch mit „Digital Fernsehen“: „Christin Lange soll aber keine Kopie von Frau Stockl werden.“ Die neue Figur soll stattdessen ihren eigenen Platz im Kommissariat finden.
Marisa Burgers letzter „Rosenheim-Cops“-Auftritt als Miriam Stockl steht am 24. November an, die Folge trägt passend den Titel „Es gabat an Abschied“. Für die Serienfigur ist kein dramatisches Ende vorgesehen: Stockl soll die „Rosenheim-Cops“ wegen der Liebe und einer neuen beruflichen Perspektive verlassen.
„Rosenheim-Cops“ verabschieden weitere bekannte Gesichter
Marisa Burger ist nicht der einzige langjährige Star, der in der neuen Staffel fehlt. Auch Isabel Mergl, die seit mehr als neun Jahren Hildegard „Hilde“ Stadler spielte, steigt aus. Nach über 20 Jahren verabschiedet sich außerdem Christian K. Schaeffer als „Rosenheim-Cops“-Wirt Ignaz „Jo“ Caspar.
Für seine Figur gibt es bereits Ersatz: Maya Haddad übernimmt als Yasmin Rabe die neue Tagesbar „Das Rosi“. Damit entsteht zugleich ein neuer Treffpunkt für die Figuren der Serie.
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Für Produzentin Moosauer bieten die Veränderungen die Möglichkeit, neue Geschichten zu erzählen. Gleichzeitig soll der vertraute Charakter der „Rosenheim-Cops“ erhalten bleiben. Ihre Leitidee beschreibt sie mit den Worten: „Kontinuität bewahren, Raum für Neues schaffen.“
Neue Geschichten und aktuelle Themen in der 26. Staffel „Die Rosenheim-Cops“
Auch inhaltlich wollen die „Rosenheim-Cops“ neue Wege gehen. In den kommenden Folgen spielen unter anderem künstliche Intelligenz, Tiny Houses und Online-Dating eine Rolle.
„Wir wollen aktuelle Themen aufgreifen, ohne dass die Serie ihren Charakter verliert“, erklärt Moosauer. Gerade die privaten Geschichten rund um die Ermittler sollen dabei neue Seiten der bekannten Figuren zeigen.
Trotz der Veränderungen bleibt das Grundrezept der ZDF-Serie bestehen: Kriminalfälle treffen auf humorvolle Geschichten aus dem Alltag und bayerisches Lokalkolorit.
Finanzielle Gründe laut Produzentin kein Auslöser
Angesichts der zahlreichen Veränderungen stellt sich auch die Frage, ob finanzielle Vorgaben hinter dem Umbruch stecken. Einen Zusammenhang weist Produzentin Marlis Moosauer zurück. Die personellen Veränderungen seien demnach nicht aus finanziellen Gründen erfolgt.
Vielmehr gehe es darum, auf die Entwicklungen der Schauspieler zu reagieren und daraus neue Geschichten für die Serie zu entwickeln. Das soll langfristig den Erfolg sichern, schließlich waren die „Rosenheim-Cops“ schon mal kurz vor dem Aus.