DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,23 % 77.619,30 USD 03:57:55 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 22:43:25 EUR/JPY -0,23 % 175,650 JPY 22:43:25

Mehrere Häuser verschüttet: Mindestens 30 Tote bei Erdrutsch an Müllkippe in Guinea

Welt

Nach schwerem Regenfällen rutscht ein riesiger Müllberg in einem Vorort der Hauptstadt Guinea ab. Dutzende Menschen sterben, mehr als 20 werden verletzt. Laut örtlichen Medien hatte die Regierung in den Wochen zuvor die Räumung der Deponie geplant.

Im westafrikanischen Guinea sind mindestens 30 Menschen bei einem Erdrutsch an einer Müllkippe ums Leben gekommen. Der Müllberg geriet in der Nacht zu Sonntag nach schwerem Regen ins Rutschen und verschüttete mehrere Häuser in einem Vorort der Hauptstadt Conakry. Mindestens 22 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, sechs von ihnen schwer.

Die Such- und Rettungsarbeiten dauerten weiter an. Premierminister Amadou Oury Bah besuchte den Unglücksort und sprach den Betroffenen im Namen der Regierung sein Beileid aus. Örtlichen Medienberichten zufolge hatte die Regierung in den Wochen zuvor die Sicherung und Räumung der riesigen Müllkippe im Viertel Dar-es-Salam, einer der ärmsten Gegenden von Conakry, geplant. Dort war es bereits 2017 zu einem Erdrutsch mit neun Todesopfern gekommen.

Guinea gehört trotz großen Rohstoffreichtums zu den ärmsten Staaten der Welt. Das westafrikanische Land mit rund 15 Millionen Einwohnern zählt zu den weltweit wichtigsten Exporteuren von Bauxit, dem wichtigsten Ausgangsstoff für Aluminium. Viele Menschen haben jedoch nur unzureichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Strom und sauberem Trinkwasser.

Der im Exil lebende Oppositionspolitiker und ehemalige Regierungschef Cellou Dalein Diallo erklärte bei Facebook, das Unglück sei "umso beunruhigender, als die Schließung der Deponie für diesen Sonntag" angekündigt worden war. Er forderte die Behörden auf, "in voller Transparenz die Umstände zu klären, die zu dieser Katastrophe geführt haben, und daraus sämtliche Konsequenzen zu ziehen".

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren