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Mehrheit der Teenager für Social-Media-Verbot

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Berlin – Ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche wünschen sich nicht nur viele Eltern und Lehrer, sondern offenbar auch die Betroffenen selbst. 55 Prozent der jungen Leute zwischen 12 und 17 Jahren haben sich dafür ausgesprochen. Das geht aus dem Social-Media-Report „Jugend zwischen Like und Limit“ hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Berlin vorstellt.

Demnach haben sich acht Prozent der Befragten für ein grundsätzliches Verbot für Heranwachsende ausgesprochen, 47 Prozent für ein Verbot bis zu einem gewissen Alter. Zugleich lehnen 39 Prozent ein Verbot ab. Genervt sind junge Leute vor allem von zu viel Werbung (57 Prozent) und Fake News (52 Prozent). Aber auch die beim Daddeln verbrachte Zeit (36 Prozent), Mobbing und Beleidigung (35 Prozent) sowie ungewollte Videos wie Gewaltdarstellungen (31 Prozent) stören die Befragten.

Risiko für das mentale Wohlbefinden

Laut Bericht wirkt sich vor allem die intensive Social-Media -Nutzung auf das mentale Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen aus. Dazu zählen depressive Verstimmungen, Angststörungen sowie Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper oder Schlafprobleme.

Fast die Hälfte der Jugendlichen (49 Prozent), die mehr als vier Stunden am Tag in den Sozialen Medien unterwegs sind, berichtet von häufiger oder ständiger schlechter Laune. Wer diese Medien maximal zwei Stunden am Tag nutzt, ist deutlich weniger (20 Prozent) missgestimmt. Bei hoher Nutzung steigen zudem Unsicherheitsgefühle und Zweifel, Unzufriedenheit mit sich selbst, Gereiztheit, innere Unruhe sowie Erschöpfung.

1400 junge Leute befragt

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