DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 17:30:14 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 17:30:00 Dow Jones +0,22 % 52.330,62 Pkt 18:09:31 S&P 500 +1,26 % 7.719,50 Pkt 18:09:31 Nasdaq +2,00 % 26.474,84 Pkt 18:09:31 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,84 % 4.072,20 USD 17:59:24 Silber +0,66 % 54,47 USD 17:59:27 Brent -5,51 % 109,43 USD 17:59:28 WTI -1,71 % 100,02 USD 17:59:36 Bitcoin +0,69 % 80.557,08 USD 18:09:27 EUR/USD -0,68 % 1,11420 USD 18:08:42 EUR/GBP -0,25 % 0,83640 GBP 18:09:31 EUR/CHF -0,14 % 0,92280 CHF 18:09:30 EUR/JPY -0,04 % 175,850 JPY 18:09:30

Menopause: Unterschätzte neurologische Zusammenhänge

Gesundheit

Die Menopause rückt zunehmend in den Fokus der Neurologie, da ihre hormonellen Veränderungen auch das Gehirn beeinflussen. Studien zeigen Zusammenhänge mit neurologischen Erkrankungen wie Migräne und neurodegenerativen Leiden.

Eine Umfrage unter europäischen Neurologen verdeutlicht den Nachholbedarf bei geschlechtsspezifischen Fragestellungen: Rund 60 Prozent fühlen sich nicht ausreichend vorbereitet, frauenspezifische Aspekte in ihrer Praxis zu berücksichtigen. Eine Vortragsreihe beim EAN widmete sich daher den neurologischen Folgen der Menopause – und den Lücken in der Forschung.

Migräne und hormonelle Veränderungen

Dass Migräne eng mit hormonellen Veränderungen verknüpft ist, gilt mittlerweile als gut belegt. "Viele glauben, dass die Migräne mit Eintritt in die Menopause vollständig verschwindet", erklärte Dr. Anna Szewczyk-Józefczak von der Medizinischen Universität von Lublin. Doch Studien widersprechen: Eine norwegische Bevölkerungsstudie (1) zeigt, dass fast die Hälfte der betroffenen Frauen auch nach der Menopause Migräne hat, wenn auch seltener.

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