DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,80 % 62.189,65 Pkt 07:45:03 Gold -0,22 % 4.029,70 USD 23:22:10 Silber -0,62 % 54,01 USD 23:21:12 Brent -0,38 % 110,32 USD 23:21:30 WTI -0,35 % 101,40 USD 23:21:51 Bitcoin -0,26 % 79.814,51 USD 23:32:35 EUR/USD -0,39 % 1,11770 USD 23:31:43 EUR/GBP +0,05 % 0,83750 GBP 23:32:34 EUR/CHF +0,50 % 0,92460 CHF 23:32:35 EUR/JPY +0,24 % 176,020 JPY 23:32:36

Mercedes-Benz: MB.DRIVE ASSIST PRO bringt Point-to-Point-Fahrassistenz nach Deutschland

Wirtschaft

Mercedes-Benz bringt sein System für erweitertes teilautomatisiertes Fahren (SAE-Level 2) nach Deutschland. Unter dem Namen MB.DRIVE ASSIST PRO soll die Point-to-Point-Unterstützung ab dem ersten Halbjahr 2027 regulär bestellbar sein. Bislang bot der Hersteller vergleichbare Funktionen vor allem in den USA und China an.

Startschuss Ende 2026 in Stuttgart und München

Bevor der breite Markstart ansteht, schickt der Autobauer Ende 2026 ein Early-Access-Programm ins Rennen. Ausgewählte Kunden in Stuttgart und München, deren Fahrzeuge bereits mit der passenden Hardware ausgerüstet sind, erhalten die Funktion vorab per Over-the-Air-Update (OTA). Nach dem offiziellen Start 2027 ist zudem ein kostenloser Probemonat geplant, damit Besitzer kompatibler Modelle die Funktion testen können.

Assistenz von Start bis Ziel

Während bisherige Assistenten vorrangig auf Autobahnen unterstützen, deckt das neue System die gesamte Navigationsroute ab. Das umfasst das Abfahren von der Autobahn, Spurwechsel, das Einfädeln, Abbiegen an Kreuzungen sowie das Bremsen und Anfahren an Ampeln im Stadtverkehr.

Aktiviert wird die Funktion per Tastendruck am Lenkrad, wenn die Navigation aktiv ist. Da es sich um ein Level-2-System handelt, bleibt die Verantwortung natürlich dauerhaft bei euch am Steuer. Die Hände müssen am Lenkrad bleiben und die Aufmerksamkeit auf den Verkehr gerichtet sein.

Nvidia-Plattform und neue UN-Regelung

Technisch kombiniert Mercedes-Benz das hauseigene Betriebssystem MB.OS mit der Hyperion-Architektur und Software von Nvidia. Ein Bordrechner mit bis zu 254 TOPs Rechenleistung verarbeitet die Rohdaten von insgesamt 27 Sensoren (zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren).

Die regulatorische Basis liefert laut Mercedes-Benz die verabschiedete UNECE-Verordnung UN R171 für Fahrerassistenzsysteme (DCAS). Der harmonisierte Standard legt feste Sicherheitsanforderungen fest und erlaubt es Mercedes-Benz, die Technologie künftig auch in anderen EU-Märkten ohne zusätzliche Einzelgenehmigungen bereitzustellen.

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