Mercedes GLA neu gegen alt: zwei Generationen im Vergleich
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Mercedes schickt den GLA in die dritte Generation. Der Bestseller wächst, bekommt ein deutlich schärferes Design und fährt erstmals auch rein elektrisch vor. Was ist neu, was bleibt? Schon auf den ersten Blick zeigt sich beim Vergleich mit dem bisherigen Modell: Der neue GLA wirkt deutlich selbstbewusster. Die Front ist kantiger, der Kühlergrill auf Wunsch beleuchtet, die Scheinwerfer neu gestaltet. Optisch rückt das Kompakt-SUV damit näher an den großen Bruder GLC heran. Insgesamt wächst er auf 4,47 Meter Länge (+16 mm) und legt beim Radstand um 61 mm zu. Gleichzeitig wird er 7 mm flacher. Die kantige Silhouette mit breiten Schultern steht ihm gut, und das Heck mit LED-Leuchten im GLB-Stil und einem hochgezogenen Diffusor wirkt sportlicher. Der „Superscreen“ im Fokus Innen setzt Mercedes wie so oft auf: mehr Bildschirme, weniger Knöpfe. Der GLA bietet bis zu drei Bildschirme, die sich über das Armaturenbrett erstrecken. Das Media-Display wächst von 10,25 Zoll auf 14 Zoll und integriert das neueste MBUX-System mit KI. Klassische Bedienelemente werden minimiert, doch das Lenkrad bekommt wieder haptische Tasten und die bei Kunden geliebten Walzen. Erstmals vollelektrisch Unter der Haube gibt es die größte Neuerung: Der GLA wird erstmals vollelektrisch. Mit Motorisierungen von 224 bis 354 PS startet er kraftvoll in die Zukunft. Ab 2027 soll es aber auch Hybridvarianten geben. Wie viel teurer ist der neue GLA? Der Einstiegspreis für den neuen elektrischen GLA 200 liegt bei 48.599 Euro. Der Vorgänger GLA 200 kostete zuletzt 46.558 Euro. Die Preisdifferenz beträgt somit 2041 Euro und klingt zunächst fair, ist wegen des anderen Antriebs aber nur bedingt vergleichbar. Besser vergleichen lässt sich das erst, wenn der Hybrid kommt. Fazit: Der neue GLA wirkt reifer denn je: mehr Platz, modernes Design und zeitgemäße Technik. Gut für viele Kunden ist, dass Mercedes trotz Elektrifizierung künftig weiter auf den Hybrid setzt. Unterm Strich bleibt der GLA ein starker Allrounder mit besten Chancen, seine Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.