Mercedes Maybach S-Klasse S680: So umfangreich wird die Luxuslimousine überarbeitet
Marseille. In den besseren Kreisen dieser Welt ist protzen tabu. Der Geldadel spricht leise, trägt Maßanzug statt Logoshirt und reist lieber im Privatjet als in der First Class. Diese Haltung möchte auch die Maybach S-Klasse verkörpern. Sie will kein Spielzeug für Neureiche, sein, sondern ein Statement für Superreiche, die ohnehin gesehen werden. Mercedes hat seinen Häuptling aller Luxuslimousinen jetzt umfassender überarbeitet als je zuvor. 2700 Teile sind neu, über 50 Prozent des Fahrzeugs wurden angefasst und aktualisiert. Trotzdem scheint sich auf den ersten Blick wenig verändert zu haben. Die Maybach S-Klasse ist nach wie vor ein Sinnbild für Opulenz, verschwenderischen Luxus und edler Größe. Von der langen S-Klasse distanziert sich das Maybach-Pendant noch einmal um 18 Zentimeter, die Beinfreiheit im Fond ist 14 Zentimeter üppiger, das beeindruckende Gesamt-Gardemaß beträgt 5,48 Meter. Der Zwirn sitzt perfekt wie zuvor, doch wie bei einer Villa in bester Lage, steckt die eigentliche Pracht im Detail. Der Kühlergrill wächst um 20 Prozent, trägt nun eine beleuchtete Kontur und wirkt noch imposanter. Das neue Superlicht Digital Light mit 25.000 Dioden pro Scheinwerfer hat eine um 40 Prozent höhere Lichtausbeute und leuchtet bis zu 600 Meter weit.