DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:00:00 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,13 % 77.298,92 USD 08:28:45 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Merz mit Appell zu VW-Krise

Wirtschaft

Der Bundeskanzler sieht Volkswagen als Symbol für die Probleme einer ganzen Branche. Bei einem Wahlkampfauftritt in Niedersachsen nennt er auch die Gründe, warum der Konzern eine Sonderstellung einnimmt.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat angesichts der Krise bei Volkswagen vor einem weiteren Verlust von Industriearbeitsplätzen gewarnt. Volkswagen stehe beispielhaft für die schwierige Lage der Automobilindustrie in Deutschland und Europa, sagte der CDU-Chef bei einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei in Langenhagen bei Hannover.

"Uns gehen im Augenblick in großem Umfang Industriearbeitsplätze verloren", warnte Merz kurz vor den niedersächsischen Kommunalwahlen. Diesen Trend müsse und wolle man stoppen. "Deutschland muss ein Industrieland bleiben!"

Merz begrüßt Einigung bei Volkswagen

Die jüngste Einigung im VW-Aufsichtsrat begrüßte der Kanzler. Ein offener Streit über die Führung des Konzerns bis hin zu einer außerordentlichen Hauptversammlung wäre "alles andere als hilfreich" gewesen. Die Einigung sei allerdings zunächst nur vorläufig.

Merz stellte die besondere Bedeutung des Konzerns für Niedersachsen heraus. "Kein Land ist so stark geprägt von einem großen Industrieunternehmen wie Niedersachsen." Das Schicksal von Volkswagen sei deshalb nicht mit dem eines beliebigen privatwirtschaftlichen Unternehmens vergleichbar. An dem Autobauer hingen zudem zahlreiche Arbeitsplätze bei Zulieferern sowie in Handel und Gewerbe.

Lechner wirft Landesregierung Versäumnisse vor

Niedersachsens CDU-Landeschef Sebastian Lechner warf der Landesregierung Versäumnisse vor. Schon vor zwei Jahren sei absehbar gewesen, dass Volkswagen vor Schwierigkeiten stehe. Diese Zeit hätte genutzt werden müssen, um Perspektiven für die niedersächsischen Werke zu entwickeln.

Lechner begrüßte die Einigung ebenfalls, kritisierte aber die weiterhin fehlende Klarheit für mehrere Standorte. Unter anderem über die Zukunft der Werke in Hannover und Emden soll bis Juni des kommenden Jahres entschieden werden. Die CDU werde konstruktiv an Lösungen mitarbeiten, sagte Lechner.

Empfehlungen der Redaktion

Merz äußert Selbstkritik – und macht einen Vorschlag

VW streicht weitere 50.000 Jobs

Wie verwundbar ist Deutschlands Wirtschaft gegenüber Angriffen aus dem Ausland?

Zukunft von vier deutschen VW-Werken bleibt weiter offen

Der VW-Aufsichtsrat hatte einem umfassenden Konzernumbau zugestimmt. Dieser sieht einen weiteren Abbau Zehntausender Stellen und eine Verkleinerung des Modellangebots vor. Die Zukunft von vier deutschen Werken bleibt zunächst offen. (dpa/bearbeitet von phs)

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren