Merz-News: SPD vor Renten-Revolte
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Wahl-Schlappe für Merz: SPD vor Renten-Revolte? Bas und Klingbeil mit heiklen Aussagen
Von: Stephanie Munk, Felix Busjaeger, Jens Kiffmeier, Daniel Dillmann
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Bundeskanzler Friedrich Merz äußert sich noch am Wahlabend im Live-TV: Er will weitermachen. Im Geheimen sollen Teile der CDU andere Pläne schmieden.
Berlin – Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Berlin-Wahl richten sich alle Blicke auf die CDU-Parteizentrale in der Hauptstadt: Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich um kurz nach 18 Uhr live im TV zu den Ergebnissen der Landtagswahlen geäußert. Der Bundeskanzler bezeichnete insbesondere das Abschneiden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern als „Desaster“. Er übernahm die Verantwortung und leitete daraus ab, weiter am wirtschaftlichen Aufschwung zu arbeiten. Persönliche Konsequenzen thematisierte Merz nicht. Nach der Stellungnahme hat sich Merz offenbar mit dem CDU-Präsidium zu Beratungen im Konrad-Adenauer-Haus zurückgezogen. Alle Entwicklungen rund um die Wahlen und den Kanzler im Ticker:
Friedrich Merz verfolgt den Wahlabend im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Wie die Welt berichtet, hält sich der Kanzler bereits seit kurz vor 16 Uhr in der CDU-Zentrale auf. Ab 17 Uhr fanden dort intensive Gespräche mit den Spitzen der Union (CDU und CSU) statt. Bevor der Kanzler dann live im TV und Livestream auf die Ergebnisse der CDU bei den beiden Wahlen reagiert, ist die Lage bereits angespannt. Für die Stellungnahme im Live-TV hat Merz offenbar das ganze CDU-Präsidium in die Parteizentrale einbestellt, wie die Welt weiter berichtet.
Friedrich Merz live im TV: Bundeskanzler stellt sich nach Wahlen in Berlin und MV
Erst vor zwei Wochen hatte die CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Niederlage erlebt. Mehrere CDU-Ministerpräsidenten hatten Merz im Anschluss den Rücken gestärkt. Doch der öffentliche Druck blieb bestehen. Nun kündigte Merz an, sich noch am Wahlabend, kurz nach Eingang der ersten Ergebnisse aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, im Live-TV zu äußern – äußerst ungewöhnlich für einen Parteichef, die bei Landtagswahlen in der Regel ihren Generalsekretären und Landesvorsitzenden die Bühne überlassen.