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Meta-Milliardär nicht an Bord: Zuckerbergs Luxusjacht soll Hilferuf ignoriert haben

Wirtschaft

Vor der Küste Alaskas geht einem kleinen Boot der Treibstoff aus. Über die Küstenwache bittet das Schiff um Hilfe. Ein Kreuzfahrtschiff ändert seinen Kurs und bringt die Menschen in Sichertheit. Die Luxusjacht von Milliardär Zuckberg ist eigentlich näher dran, reagiert aber nicht. Die Besatzung der Luxusjacht von Mark Zuckerberg soll einem Hilferuf eines anderen Schiffs nicht nachgekommen sein. Ein Sprecher des Meta-CEO erklärte nun, dass man den Funkruf des kleinen Boots, dem vor der Küste Alaskas der Treibstoff ausgegangen war, nicht gehört habe. Als die Schiffscrew den Funkspruch schließlich wahrgenommen hatte, sei bereits ein anderes Schiff in der Nähe gewesen, um Hilfe zu leisten. Zuckerberg und seine Familie hätten sich laut Sprecher zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht an Bord befunden. Laut Küstenwache hatte sich das Boot nicht in Seenot befunden und alle Beteiligten konnten in Sicherheit gebracht werden. Wie die Nachrichtenagentur "Alaska Beacon" berichtet, sei es bereits in der vergangenen Woche zu dem Vorfall gekommen. Das Boot wurde letztlich vom kleinen Kreuzfahrtschiff "Wilderness Legacy" in die nahegelegene Farragut Bay im Südosten Alaskas geschleppt und mit Treibstoff versorgt. Zuckerbergs Jacht namens "Launchpad" soll nicht nur näher am havarierten Boot gewesen sein, sondern in der Zeit des Funkspruchs auch kurz gestoppt haben, wie Überwachungen von MarineTraffic zeigen. Dies nährt den Verdacht, die Crew habe den Hilferuf wahrgenommen, dann jedoch ignoriert. Zuckerberg Sprecher erklärte dagegen, die Besatzung habe auf einem anderen Funkkanal operiert. Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffs hatte zuvor in den sozialen Medien beschrieben, wie das Schiff, auf dem er sich befand, dem Boot zu Hilfe eilte, und behauptet, die Behörden hätten Zuckerbergs Jacht über Funk kontaktiert, diese habe sich jedoch "wiederholt geweigert, zu antworten". Der Kapitän der "Wilderness Legacy" habe die Passagiere schließlich über die mutmaßlich unterlassene Hilfeleistung informiert. Es habe Buhrufe gegeben, schreibt der Passagier auf Social Media.

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