DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,23 % 51.830,25 Pkt 18:33:25 S&P 500 -2,21 % 7.572,83 Pkt 18:33:24 Nasdaq -4,48 % 25.361,63 Pkt 18:33:27 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,25 % 3.900,50 USD 18:23:28 Silber -5,67 % 49,23 USD 18:23:24 Brent -0,69 % 114,09 USD 18:23:27 WTI +2,74 % 104,79 USD 18:23:27 Bitcoin -0,87 % 77.095,83 USD 18:33:25 EUR/USD +0,01 % 1,11570 USD 18:32:43 EUR/GBP -0,48 % 0,83290 GBP 18:33:27 EUR/CHF -0,51 % 0,91890 CHF 18:33:27 EUR/JPY -0,25 % 175,620 JPY 18:33:27

Meta: US-Gericht verdonnert Konzern wegen Gefährdung von Kindern zu 567 Millionen US-Dollar Strafe

Welt

Die nächste jurisitsche Niederlage für den mächtigen Meta-Konzern: Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat die Facebook-Mutterfirma wegen Gefährdung der psychischen Gesundheit von Kindern zu ​einer Strafe von 567 Millionen Dollar verurteilt.

Neben der Geldstrafe muss das Unternehmen dem Urteil vom Donnerstag (Ortszeit) zufolge seine Plattformen für Minderjährige in dem Bundesstaat ​anders ausgestalten. Richter Bryan Biedscheid gab damit dem Generalstaatsanwalt Raúl Torrez recht. Dieser hatte Meta ⁠vorgeworfen, seine ⁠Produkte seien darauf angelegt, junge Nutzer abhängig zu machen; zudem schütze der Konzern Kinder nicht ausreichend vor sexueller Ausbeutung.

Erstes Urteil fiel im März – auch da wurde es teuer

Das Urteil erging in der zweiten Phase eines Gerichtsverfahrens, in dem es um die Frage ging, ob die Plattformen von Meta nach dem ‌Recht von New Mexico eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Bereits im März hatte eine Jury entschieden, dass der Konzern gegen das Verbraucherschutzgesetz des ‌Bundesstaates verstoßen hat, weil er die ​Sicherheit von Facebook und Instagram ‌für junge Nutzer irreführend dargestellt hatte (mehr dazu hier). Dafür war Meta ‌zu 375 ​Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt worden.

Zahlreiche weitere Generalstaatsanwälte haben vergleichbare Klagen gegen Meta eingereicht. Sie behaupten, das Unternehmen trage zu einer psychischen Gesundheitskrise bei jungen Menschen bei, indem es absichtlich süchtig machende Funktionen von Instagram und Facebook entwickelt habe.

Social-Media-Plattformen sehen sich einer ganzen Welle von Rechtsstreitigkeiten über ihre Auswirkungen auf Kinder ausgesetzt. Lesen Sie hier ein Interview mit einem der führenden Klägeranwälte, Matthew Bergman.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren